Sergio Garcia überraschte 1999 als 19-Jähriger die Golf-Elite. Mittlerweile ist er einer der erfahrensten Ryder-Cup-Spieler.

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Wyndham - First Round
Geburtstag: 01.09.1980
Geburtsort: Castellon, Spain
Land: Spanien
Schwung: R
Pro seit: 1999
Größe: 1,78m
Weltranglistenposition: 13
Preisgeld: 43,130,901$
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Immernoch der jüngste Ryder-Cup-Spieler der Geschichte: Sergio Garcia spielte das erste Mal 1999 mit, da war er 19 Jahre alt. (Foto: AFP)

Sergio Garcia Fernandez – mit dem Spitznamen “El Niño” – ist nach 15 Jahren als Profi deutlicher ruhiger geworden, als er es zu Beginn seiner Karriere einmal war. Privat lebt er sich gerne beim Poker oder Fußball aus. Nachdem er zeitweilig mit Martina Hingis liiert war, ist er mittlerweile mit einer Deutschen zusammen.

Ist der Putter schuld am fehlenden Major?

Auf dem Golfplatz zählt vor allem das lange Spiel zu seinen Stärken. Das Putten sehen viele als den Grund, weshalb Garcia, trotz 19 Siegen auf der PGA und European Tour, noch immer kein Major gewann. 2011 stellte er den Griff beim Putten nach einem Hinweis von Putting-Guru Dave Stockton um. Seither hat er sich in den Statistiken stets verbessert. In den letzten drei Jahren lag er auf der PGA Tour immer unter den besten 30 Puttern, 2013 gar unter den besten Acht (Strokes gaines / Putting).

Ryder Cup 2014 ist die siebte Teilnahme

Beim größten Golfmannschaftsturnier der Welt ist für Sergio Garcia seit 1999 stets ein Platz reserviert. Bis heute ist er mit 19 Jahren der jüngste Ryder-Cup-Teilnehmer aller Zeiten. Nur den 2010er Ryder Cup erlebte der Spanier passiv mit, da er als Vice Captain auftrat. Auf dem Green präsentierte sich Garcia als jeher wichtiger Baustein für sein Team. Der aktuell vierte der Weltrangliste gewann mit Team Europe 2002, 2004, 2006 und 2012 den Ryder Cup und steuerte starke 16 Punke bei. Besonders Garcias Auftritt im Jahr 2006 bleibt unvergessen: Bis auf das Abschluss-Match gewann “El Niño” sämtliche Vergleiche. 2012 bewies Garcia dann insbesondere im abschließenden Single gegen Jim Furyk starke Nerven. Am letzten Loch sicherte er den Punktgewinn. Insgesamt steuerte er 2012 zwei Punkte zum Ryder-Cup-Gewinn bei.

Sergio Garcia (rechts) mit Jesper Parnevic bei seinem ersten Ryder-Cup-Sieg 1999. (Foto: Getty)

Sergio Garcia (rechts) mit Jesper Parnevic bei seinem ersten Ryder-Cup-Sieg 1999. (Foto: Getty)

Das Märchenjahr des „Wunderkindes“

1999, als damals erst 19-Jähriger, überrumpelte Garcia die Golf-Elite: Bei seinem sechsten Start als professioneller Golfer gewann der Spanier völlig überraschend die Irish Open. Es ist der Erste von insgesamt zehn Siegen auf der European Tour und markiert ein unglaublich erfolgreiches Premierenjahr im Profi-Golfsport. Speziell in den ersten Jahren verläuft seine Karriere märchenhaft. Sein nahezu perfektes erstes Profijahr wurde noch mit der Teilnahme beim Ryder Cup gekrönt. Garcia ist bis heute der jüngste Spieler, der je bei dem traditionsreichen Mannschaftsturnier abschlagen durfte.

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