Tiger Woods

Tiger Woods ist eine lebende Legende des Golfsports. Der Tiger prägte über Jahre die Golfszene wie kaum ein anderer Golfer. Er verdiente als erster Sportler überhaupt über eine Mrd. US-Dollar. Golf Post stellt hier den Ausnahmegolfer im Portrait vor.

US Open 2012 - Tiger Woods
Spieler Profil

Tiger Woods

  • USA
  • Swings: R
  • Pro seit: 1996
  • Geburtstag 30.12.1975
  • Geburtsort CYPRESS, CA, USA
  • Größe 1,85 M
  • Weltranglistenposition 1
  • Preisgeld $109.515.058
  • Letztes Turnier WGC - Cadillac Championship
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Tiger Woods hat im Golfsport alles erreicht: 138 Turniersiege, davon 79 auf der PGA-Tour und 14 Majors. Er lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass er noch lange nicht fertig ist. Tiger Woods hat so viele Rekorde aufgestellt, dass er über den Golfsport hinaus zu einem der bekanntesten Sportler weltweit avancierte.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Dass Tiger Woods Golfprofi werden würde, zeichnete sich früh ab. Die Amerikaner munkeln, er hätte im Alter von nur sechs Monaten schon Schwünge seines Vaters nachgeahmt. Fest steht jedoch, dass ihn kurz nach seinem zweiten Geburtstag Amerika schon in der Mike Douglas Show als eine Art Golfwunder mit Windeln bestaunte. Mit 13 Jahren hatten mit NBC, CBS, ESPN und ABC schon alle großen Sender der USA über ihn berichtet.

Die Lichtgestalt

Ob als Testimonial bei Gilette oder als Gesicht der beliebten Videospielereihe von EA Sports – der Mann, der das Golfspiel so gut beherrscht, ist fast allgegenwärtig. Die mediale Präsenz um den einst elitären Sport ist nicht zuletzt durch ihn in den vergangenen 15 Jahren rapide gestiegen. Auch seiner Beliebtheit ist es zu verdanken, dass auch nicht-weiße Amerikaner sich verstärkt für den Golfsport interessieren. Doch die größte Anerkennung für Eldrick Tont Woods selbst ist wohl sein Spitzname: Er ist der Tiger. So nannte ihn sein Vater kurz nach der Geburt und bot damit schon früh dem späteren “Urkel” die Stirn, wie ihn seine Schulkameraden Woods wegen seiner schlacksigen Gestalt und seiner Brille nannten. Doch Eldrick T. Woods etablierte mit einem Sieg bei der Masters 1997 gleich zu Beginn seiner Profikarriere den Tiger in allen Köpfen und Medien.

Der Tiger schafft, was anderen verwehrt bleibt

Diesen ersten Major-Sieg 1997 erreichte er mit einem Rekordabstand von zwölf Schlägen. Am 15. Juni desselben Jahres bestieg er endgültig den Golfolymp und wurde erstmals als Nummer eins der Weltrangliste gelistet. Nach einem kleinen Durchhänger sahen seine Fans ab 1999 den wohl besten Tiger Woods, den es je gab: Er gewann 17 Turniere auf der PGA Tour bis 2001, 32 weitere bis 2006 und war 264 Wochen ununterbrochen Nummer eins der Weltrangliste. Historisches gelang Woods beim Gewinn der Masters im Jahr 2001: Es ist der einzige Zeitpunkt in der Geschichte des modernen Grand Slam, dass ein Spieler gleichzeitig alle vier Major-Titel hielt.

Private Nackenschläge

Die Karriere des praktizierenden Buddhisten, der afroamerikanische, indianische, chinesische, thailändische und niederländische Wurzeln besitzt, gerät 2009 jedoch reichlich ins Stocken. Nach einer einzigartigen medialen Schlammschlacht um Affären, Intrigen und Eheproblemen zieht Woods sich im Dezember 2009 vom Golfsport zurück. Knapp vier Monate später kehrt der Amerikaner reumütig mit einer bewegenden Pressekonferenz zurück auf die Tour.

Woods zurück in der Golfelite

In der Folge ist der Woods-Motor jedoch reichlich ins Stocken geraten: Ihm gelingt kein Turniersieg in zweieinhalb Jahren. Erst 2012 scheint er wieder ein wenig ins Rollen zu kommen. Bei der Arnold Palmer Invitational gelingt Woods endlich der erste Sieg auf der US PGA Tour seit September 2009. Anfang Juni 2012 gewann er auch zum fünften Mal das von Jack Nicklaus ausgerichtete Memorial Tournament. Beim AT&T National sicherte er sich dann seinen dritten Saisonsieg in 2012 und übernimmt erstmals seit September 2009 die Führung im FexExCup.

Tiger Woods ist wieder zurück an der Spitze, kämpft jedoch jetzt mehr denn je gegen die “nächste Generation”, wie er die jungen aufstrebenden Golfer um Rory McIlroy bezeichnet. Dass der 37-Jährige aber immer noch gut für neue Rekorde ist, bewies er nach der Deutsche Bank Championship Anfang September 2012: Mit dem dritten Platz durchbrach er die 100-Millionen-Dollar-Marke an Karrierepreisgeldern. Er ist eben noch immer ein ganz Großer seines Sports.

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