Die European Tour ist die Top-Golfliga neben der PGA Tour. Ursprünglich auf dem europäischen Kontinent gestartet, umfasst sie mittlerweile Turniere auf der ganzen Welt.

European Tour - Das nächste Turnier

148. OPEN CHAMPIONSHIP

Die European Tour - Mehr als nur ein Sprungbrett

Die European Tour dient vielen Spielern als Sprungbrett für die PGA Tour in den USA, da die European Tour im Vergleich zur amerikanischen Tour deutlich weniger Preisgeld ausschüttet. Andere Spieler sehen den Reiz der European Tour dagegen auch in der Vielseitigkeit und den vielen verschiedenen Austragungsorten. Außerdem versucht die European Tour vermehrt durch außergewöhnliche Turnierformate sowohl Spieler als auch Zuschauer anzulocken. Der offizielle Name der Organisation ist "PGA European Tour" und der Hauptsitz der European Tour ist im Wentworth Club in Virgina Water, England.

European Tour: Qualifikation und Tourkarte

Es gibt verschiedene Wege, sich für die European Tour zu qualifiziern. Die European Tour lädt jedes Jahr im Herbst zu Qualifikationsturnieren, der Qualifying School ein. Bei diesen Turnieren qualifizieren sich die besten 25 Spieler (und Geteilte) für eine European-Tour-Karte. Außerdem kann man sich für volle eine European-Tour-Spielberechtigung über die Road to Ras Al Khaimah der Challenge Tour (die besten 15) und das Race to Dubai (die ersten 110) qualifizieren.

Ist ein Golfer erst einmal auf der European Tour startberechtigt, steht er vor der Aufgabe, sich auch für die nachfolgende Saison eine Tourkarte zu sichern. Das ist vor allem für Profis, die sowohl auf der PGA Tour als auch auf der European Tour spielen, nicht ganz einfach. Durch die Doppelbelastung muss der individuelle Turnierkalender auf allen Kontinenten gut geplant werden. Die European-Tour-Spieler müssen vier European-Tour-Turniere fernab der WGCs und Majors bestreiten, um die European-Tour-Mitgliedschaft zu halten - eine Turnierteilnahme im Heimatland (sofern eines stattfindet) des jeweiligen Spielers ist zusätzlich Pflicht.


Das Race to Dubai - Hochdotiertes Finale

Seit 2009 ist die offizielle Geldrangliste der European Tour das "Race to Dubai". Diese beinhaltet für die Wertung alle relevanten Turniere der European Tour (inklusive der Majorturniere und World Golf Championships) aus einer Saison und wird mit einem Bonus-Preisgeldpool von fünf Millionen US-Dollar prämiert. Das abschließende Event ist die DP World Tour Championship im Jumeirah Golf Estates in Dubai, bei der die besten 60 der Geldrangliste startberechtigt sind. Der Gesamtsieger des Race to Dubai erhält eine fünfjährige Spielberechtigung auf der European Tour und die sehr beliebte Harry Vardon Trophy.

Die meisten Siege auf der European Tour sammelte der Spanier Seve Ballesteros. Er konnte zwischen 1976 und 1995 insgesamt 50 Mal als Sieger auf der European Tour vom Platz gehen. Platz 2 geht an Bernhard Langer, der mit 42 Siegen punkten kann.

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