European Tour – die Top-Tour für Golfprofis in Europa

Die European Tour ist die Top-Golfliga neben der PGA Tour. Ursprünglich auf dem europäischen Kontinent gestartet, umfasst die sie mittlerweile Turniere in Asien, Afrika, dem mittleren Osten und Europa.

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Omega Dubai Desert Classic

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  • Emirates GC / Vereinigte Arabische Emirate
  • Preisgeld $ 2.650.000
  • Sieger / Titelverteidiger (D) Rory McIlroy
  • Deutsche Teilnehmer Martin Kaymer, Marcel Siem, Maximilian Kieffer, Dominic Foos
  • LIVE-TV Sky Sport überträgt Do ab 12:30 Uhr, Fr ab 11:30 Uhr, Sa/So ab 11:00 Uhr live

Die European Tour dient vielen Spielern als Sprungbrett für die PGA Tour in den USA, da die European Tour im Vergleich zur US PGA Tour deutlich weniger Preisgeld ausschüttet. Andere Spieler sehen den Reiz der European Tour dagegen auch in der Vielseitigkeit und den vielen verschiedenen Austragungsorten. Der offizielle Name der Organisation ist “PGA European Tour” und der Hauptsitz der European Tour ist im Wentworth Club in Virgina Water, England.

Qualifikation zur European Tour

Die European PGA Tour lädt jedes Jahr im Herbst zu Qualifikationsturnieren ein. Bei diesen Turnieren qualifizieren sich die besten 25 Spieler (und Geteilte) für eine European-Tour-Karte. Außerdem kann man sich für eine Exemption, also eine European-Tour-Spielberechtigung, über die Challenge Tour Geldrangliste (die ersten 20) und das Race to Dubai (die ersten 110) qualifizieren.

Mitgliedschaft auf der European Tour behalten

Ist ein Golfer erst einmal auf der European Tour startberechtigt, steht er vor der Aufgabe, sich auch für die nachfolgende Saison eine Tourkarte zu sichern. Das ist vor allem für Profis, die sowohl auf der PGA Tour als auch auf der European Tour spielen, nicht ganz einfach. Durch die Doppelbelastung muss der individuelle Turnierkalender auf allen Kontinenten gut geplant werden. Dabei musste bislang beachtet werden, dass mindestens 13 Turniere auf der European Tour gespielt werden müssen, um eine vollständige Mitgliedschaft zu bekommen. Ab 2016 wird diese Regel geändert: Statt 13 Turniere inklusive WGC-Turniere und Majors müssen die European-Tour-Spieler nun fünf European-Tour-Turniere fernab der WGCs und Majors bestreiten, um die European-Tour-Mitgliedschaft zu halten – eine Turnierteilnahme im Heimatland des jeweiligen Spielers bleibt nach wie vor Pflicht.

European Tour Order of Merit von Race to Dubai abgelöst

Seit 2009 ist die offizielle Geldrangliste der European Tour “The Race to Dubai”. Diese ist eine mit zehn Millionen Euro ausgezeichnete Wettkampfserie, welche aus allen für die Geldrangliste relevanten Turnieren der European Tour einer Saison besteht. Das abschließende Event ist die Dubai World Championship im Jumeirah Golf Estates in Dubai, bei der die besten 60 der Geldrangliste startberechtigt sind. Dieses Abschluss-Turnier ist mit einem Preisgeld von acht Millionen Dollar das höchstdotierte Golfturnier der Welt. Der Gesamtsieger des Race to Dubai erhält eine siebenjährige Spielberechtigung auf der European Tour und die sehr beliebte Harry Vardon Trophy.

Um sich für die Dubai World Championship zu qualifizieren, müssen aktuell mindestens 13, ab 2016 fünf Turniere plus WGCs und Majors, auf der European Tour gespielt sein. Plant man auf Kante, reicht das Abschlussturnier in Dubai als 13. Event für die Tourkarte.

Bonus-Preisgeld-Pool beim Race to Dubai

Beim Race to Dubai gibt es einen Bonus-Preisgeld-Pool von mittlerweile fünf Millionen US-Dollar. An diesem Pool werden aber nur die Top 15 des Race-to-Dubai-Rankings am Ende der Saison beteiligt, die zusätzlich an der World Championship teilgenommen haben. Allerdings wird ein Spieler wegen “besonderer Umstände” auch bei einer Absage des World Championship am Bonus beteiligt, vorausgesetzt der Spieler liegt unter den Top 15 des Race-Race-to-Dubai-Rankings. Zu diesen Außnahmen zählen Krankheitgründe oder private Notfälle.

Golf European Tour – Die meisten Siege

Rang 1 der Statistik mit den häufigsten European Tour Siegen führt der Spanier Seve Ballesteros an. Er konnte zwischen 1976 und 1995 insgesamt 49 Mal als Sieger bei der European Tour vom Platz gehen. Platz 2 geht an Bernhard Langer, der mit 40 Siegen zwischen 1980 und 2002 punkten kann. Der Schotte Colin Montgomerie hat zwischen 1989 und 2007 insgesamt 31 Mal gewonnen und landet somit in dem Alltime European Tour Golf Leaderboard auf Platz 3.

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