Justin Rose, der ruhige Gentleman. Beim Ryder Cup 2014 ist er zum dritten Mal Teil des europäischen Teams.

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PGA Championship - Final Round
Geburtstag: 30.07.1980
Geburtsort: Johannesburg, England
Land: England
Schwung: R
Pro seit: 1998
Größe: 1,89m
Weltranglistenposition: 3
Preisgeld: 32,403,860$
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Justin Rose, der ruhige Gentleman. Beim Ryder Cup 2014 ist er zum dritten Mal Teil des europäischen Teams. (Foto: Getty)

Justin Rose ist ein smarter Gentleman, und entspricht damit dem vornehmen Ideal-Bild eines Briten. Höflich und mit guten Manieren ausgestattet, bezirzt der gebürtige Südafrikaner die Medien und die gesamte Golfszene. Dabei bevorzugt der 32-Jährige eher den ruhigen, bodenständigen Lebensstil. Das liegt vielleicht auch daran, dass Justin Rose die harten Zeiten des Geschäfts kennt. Sein Aufstieg liest sich kometenhaft: Mit fünf Jahren kam er nach England und vollzog eine erfolgreiche Amateurkarriere. Einen Meilenstein erreichte er, als er noch vor seinem 18. Geburtstag den vierten Platz bei den Open Championship in Royal Birkdale gewann.

Auch Rose gilt als Kämpfer

Es scheint in der Natur der englischen Golfprofis zu liegen. Sie geben nicht auf und kämpfen bis zum letzten Schlag. Klar, das Paradebeispiel in diesem Zusammenhang ist Ian Poulter, aber auch Justin Rose weißt diese Qualitäten auf. Beim Ryder Cup in Medinah benötigte das europäische Team jeden Punkt, um die drohende Niederlage abzuwenden. Sein Gegner in den Sonntags-Einzeln war ein stark aufspielender Phil Mickelson, der lauthals von seinen Landsleuten angetrieben wurde. Nach zwischenzeitlichem Rückstand drehte Justin Rose das Match am 17. Grün und lochte aus einer Entfernung von gefühlten 30 Metern zum Birdie. Ein Putt in einer solchen Extremsituation fällt nur, wenn der Spieler von einem absoluten Siegeswillen angetrieben wird. Justin Rose ist genau aus diesem Grund ein sehr wichtiger Spieler für das Ryder-Cup-Team von Europa.

Natürlich zeichnet Justin Rose auch seine perfekte Schwungtechnik aus. Daraus resultiert ein solides und sicheres Spiel mit wenigen Fehlern. Eine Eigenschaft, die auf einem Kurs wie Gleneagles ein großer Vorteil ist.

Auf zum dritten Ryder-Cup-Sieg

Beim Ryder Cup im schottischen Gleneagles wird Justin Rose zum dritten Mal ins Duell mit den Golfstars der USA gehen. Bisher ging er einmal als Sieger und einmal als Verlierer vom Platz. Seine Ryder-Cup-Statistik liest sich allerdings durchaus beeindruckend. Mit 6-3-0 holte er in neun Duellen immerhin sechs Punkte. So kann es für den Engländer gerne weitergehen. Vor zwei Jahren ging es für Rose sogar gemeinsam mit Martin Kaymer auf die Runde. In solchen Situationen achten die Kapitäne darauf die Paarungen so zu wählen, dass sie sich gut verstehen und im Team harmonieren. Im Fourball verloren die Beiden allerdings gegen Dustin Johnson und Matt Kuchar.

US-Open-Triumph als größter Erfolg

Für Justin Rose ging 2013 ein Traum in Erfüllung. Er gewann die US Open 2013 im Merion Golf Club in Ardmore, Pennsylvania. Ein riesiger Erfolg für den Engländer. Noch ein parallele zu Kaymer, der das Turnier im Jahr darauf gewinnen konnte.

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