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European Tour: Solider Kaymer im windigen Köln

Martin Kaymer und Co. trotzen dem Wind bei der BMW International Open. Nicolai von Dellingshausen spielt den besten deutschen Auftakt, Sebastien Gros führt.

Martin Kaymer kämpft gegen den Wind bei der BMW International Open der European Tour. (Foto: Getty)
Martin Kaymer kämpft gegen den Wind bei der BMW International Open der European Tour. (Foto: Getty)

Zum 30. Mal findet die BMW International Open statt. Das Jubiläum des Turniers der European Tour ist gleichzeitig ein Abschied vom Lärchenhof in Pulheim, nahe Köln und 19 Deutsche feiern hier diese Woche Geburtstag und Abschied zugleich. Windige Bedingungen machen den Platz jedoch zu einer Herausforderung für die Spieler. Nicolai von Dellingshausen, Maximilian Kieffer und Martin Kaymer waren dieser Herausforderung von den deutschen Startern am besten gewachsen. Nicht auszuschließen ist aber auch, dass die frühe Startzeit den dreien das Leben etwas leichter gemacht hat. Erst am Nachmittag gestartet war allerdings Sebastien Gros, der sich trotzdem mit vier Schlägen unter Par an die Spitze spielte.

Martin Kaymer mit Chip-in bei BMW International Open

Martin Kaymer zeigte sich, besonders die Winbedingungen bedenkend, nicht unzufrieden. "Ich glaube jede Runde um Par rum ist heute akzeptabel." Der Mettmanner hat eine Runde hinter sich, in der es viel auf und ab ging. An Tee 10 gestartet wechselten sich Bogeys und Birdies auf den ersten neun Löchern ab und nach einem weiteren Schlagverlust an der 1 lag Kaymer nach zehn Löchern zwei Schläge über Par. Ein Chip-in an der 3 brachte die Wende und war der Startschuss für drei Birdies auf vier Löchern, die Kaymer zum ersten Mal an diesem Tag unter Par brachten. Lange hielt das nicht vor, ein weiteres Bogey folgte sogleich. Auf dem geteilten 23. Platz liegt Kaymer in einer guten Ausgangsposition für die kommenden Tage.

Noch besser machte es Nicolai von Dellingshausen, der sich nur zwei Schläge hinter dem Führenden platzierte. Der 25-Jährige hatte keinen leichten Start in seine Runde und kassierte bereits am zweiten Loch ein Bogey. Am darauffolgenden Par 5 konterte er mit einem Eagle und legte zwei Bahnen weiter noch ein Birdie nach. Trotz Schwierigkeiten, den Wind einzuschätzen, trockener Grüns und fettem Rough brachte er mit den zwei Schlägen unter Par eines der besten Rundenergebnisse ins Clubhaus. "Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Dellingshausen im Interview nach der Runde. Er erwarte sich einen Motivationsschub von dem Heimturnier und dem guten Ergebnis in der ersten Runde, auch für die weiteren Turniere auf der Challenge Tour.

Maximilian Kieffer, der einen Schlag mehr brauchte als Dellingshausen, verpasst mit seinem Auftakt knapp die Top 10. Selbst Stephan Jäger, der sonst nur in den USA spielt, ist für die BMW International Open extra nach Deutschland gekommen. Trotz einer 73er Runde findet aber auch er das Gute in seinem Spiel. "Ich hab eigentlich ganz gut gespielt, gut geputtet auch, viele Birdies gemacht. Also probieren wir es morgen nochmal." Denn auch mit einem Schlag über Par liegt Jäger auf T37 noch gut im Cut.



Germany's very own @m4kieffer with a near miss at the 2nd.#BMWInternationalOpen pic.twitter.com/Fpd7ZmyB59

— The European Tour (@EuropeanTour) 21. Juni 2018

Hohe Scores auf der European Tour

Der wird wohl wahrscheinlich über Par liegen, da eine Änderung der Wetterbedingungen nicht in Sicht ist. Das nimmt Marcel Siem, der mit vier Schlägen über Par nicht sein Bestes geben konnte, als Hoffnungsschimmer, es mit einer guten Runde am Freitag noch ins Wochenende zu schaffen. "Irgendwas unter Par schießen morgen und dann auf ein gutes Wochenende hoffen", sagte er im Interview mit Golf Post. Alle weiteren Ergebnisse der 19 deutschen Spieler vor Ort im Lärchenhof finden Sie in unserem Leaderboard.

Hier finden Sie das Leaderboard der BMW International Open 2018



Die Spitze der BMW International Open hat ein Franzose inne. Sebastien Gros konnte nach seiner top Front Nine niemand mehr einholen. Nach insgesamt fünf Birdies leistete er sich ein einziges Bogey an der 16, seine Führung brachte das aber nicht in Gefahr. Vier Spieler mit drei Schlägen unter Par lauern in seinem Nacken.

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