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US Masters 2018: Langer tankt „Selbstvertrauen“ – Kaymer „lässt viel liegen“

Bernhard Langer und Martin Kaymer verpassen am Finaltag des US Masters 2018 eine Verbesserung. Tiger Woods unter Par.

Bernhard Langer (l) und Martin Kaymer beim US Masters 2018 im Augusta National GC. (Foto: Getty)
Bernhard Langer (l) und Martin Kaymer beim US Masters 2018 im Augusta National GC. (Foto: Getty)

Bernhard Langer beendet das US Masters 2018 als bester Deutscher. Der 60-Jährige spielte am Finaltag im Augusta National GC eine even-Par-Runde von 72 Schlägen und hielt so seinen Gesamtscore von drei über Par. Zwischenzeitlich lag der Anhausener nach einem Bogey und drei Birdies sogar zwei unter Par und war auf dem Weg zu einer deutlichen Verbesserung im Leaderboard. Die Amen Corner kostete Langer dann jedoch wieder zwei Schläge. Der zweimalige Masters-Sieger beendet seinen 34. Auftritt im Augusta National GC auf dem geteilten 38. Rang.
Für die vier Tage beim US Masters 2018 zog er ein versöhnliches Fazit: "Mit meinem langen Spiel war ich zufrieden. Das kurze Spiel ist besser geworden über die vier Tage, doch nicht gut genug, um auf dem Leaderboard zu sein. Generell habe ich Selbstvertrauen gesammelt." Ans Aufhören denkt Langer daher noch nicht. "So lange ich noch Erfolg habe, werde ich noch weiterspielen."

Tiger Woods erstmals unter Par beim US Masters 2018

Tiger Woods hob sich seine beste Turnierrunde für den Finaltag auf. Mit 69 Schlägen (-3) notierte der 14-fache Majorsieger seine einzige Runde unter Par beim US Masters 2018. Damit verbesserte er seinen Gesamtscore auf eins über Par. Das Highlight seiner Runde war das Eagle an Bahn 15, das er mit einem Putt aus zehn Metern perfekt machte. Getrübt wurde die gute Vorstellung nur durch den Schlagverlust am letzten Loch, der aus einem Dreiputt resultierte. Woods belegt nach vier Runden den geteilten 31. Rang.

Woods selbst gab sich trotz seiner besten Turnierrunde beim US Masters 2018 selbstkritisch: "Auch heute habe ich wieder ein paar schlampige Eisenschläge gemacht und fürchterlich geputtet. Trotzdem habe ich einen ordentlich Score zusammengebracht. Insgesamt waren es aber zu viele Fehler diese Woche, um vorne mit zu mischen." Seine Rückkehr nach Augusta empfand er dennoch als positiven Schritt: "Alle haben mich unterstützt und mich angefeuert. Ich kann mich dafür gar nicht genug bedanken. Das Masters ist das beste Turnier im Golfsport. Ich habe es die letzten Jahre vermisst."

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Martin Kaymer ohne Fortune beim US Masters 2018

Martin Kaymer blieb auch am Finaltag des US Masters 2018 nicht unter Par, obwohl er dies nach zwei Birdies auf der Back Nine bis zu Loch 16 war. Durch ein erneutes Bogey-Bogey-Finish (schon am ersten Turniertag beendete Kaymer seine Runde so) fiel er jedoch wieder auf eins über Par zurück. Nach seiner zweiten 73 beendet der 33-Jährige das erste Major des Jahres auf dem 48. Rang - nur fünf Spieler des Wochenendes ließ er hinter sich.



Für das mäßige Abschneiden sieht Kaymer verschiedene Faktoren: "Die 1 und die 17 sind die beiden Löcher, die mich diese Woche gekillt haben. Und auch die Par 5's habe ich nicht genutzt. An diesen Löchern habe ich viel liegengelassen", so Kaymer nach der Finalrunde. "Wo andere Birdies spielen und Pars retten, verliere ich nach wie vor Schläge. Das ist eine Sache, an der ich schon lange arbeite." Mit einem Lachen fügte er an: "Ich bin froh, dass ich jetzt zwölf Monate nicht wieder kommen muss." Seine Ziele für die weitere Saison hat er klar abgesteckt: "Das Ziel ist, wieder in die Top 50 der Welt zu kommen." Den Ryder Cup habe er zwar noch nicht abgehakt, aber ihm sei sehr bewusst, dass "dafür jetzt ein guter Sommer kommen muss."

Phil Mickelson spart sich beste Runde für Finaltag auf

Phil Mickelson brachte das US Masters 2018 versöhnlich zu Ende. Mit seiner besten Turnierrunde verbesserte er seinen Gesamtscore noch auf zwei über Par. Seine vierte Runde im Augusta National Golf Club war reich an Highlights. Gleich auf den ersten vier Löchern lochte "Lefty" drei Birdies. Auch von zwei Bogey (Löcher 8 und 11) ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach zwei weiteren Schlaggewinnen und einem Eagle unterschrieb der 47-Jährige eine 67 am Finaltag. Insgesamt eine eher enttäuschende Leistung Mickelsons, vor allem bedingt durch die 79er Runde am zweiten Tag. Nachdem der fünfmalige Majorsieger im März das WGC Event in Mexiko gewann, hatten ihn viele zum erweiterten Favoritenkreis gezählt und ihm Chancen auf seinen insgesamt vierten Masters-Sieg eingeräumt.


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