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PGA Championship 2017: Bernd Wiesberger verpasst den Cut

Die zweite Runde der PGA Championship hat es in sich. Während Bernd Wiesberger den Cut verpasst, setzt sich ein Duo an die Spitze des Teilnehmerfeldes.

12. Aug 2017
Bernd Wiesberger scheidet nach verpasstem Cut aus dem Turnier aus. (Foto: Getty)


Am zweiten Turniertag der PGA Championship 2017 hatten einige Spieler schwer zu kämpfen, darunter auch Bernd Wiesberger, der nun seine Heimreise antreten muss. Anteil daran dürften auch die schwierigen Bedingungen gehabt haben. Aufgrund eines Unwetters musste das Turnier für knapp zwei Stunden unterbrochen werden und einige Spieler konnten ihre Runde nicht zu Ende spielen. Dennoch gab es auch niedrige Scores bei der zweiten Runde zu bestaunen. Insbesondere ein Amerikaner und ein Japaner überzeugten!

Bernd Wiesberger nach Bogey raus

Bernd Wiesberger hatte bereits am Vortag mit dem Platz im Quail Hollow Club zu kämpfen und auch in der zweiten Runde sah sich der Österreicher mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert. Dabei begann der Tag für Wiesberger mit einem Birdie zunächst verheißungsvoll. Doch bereits drei Löcher später verfehlte der 31-Jährige das Grün auf einer Par-3-Bahn und notierte sein erstes Bogey.

Der zweite Tag der PGA Championship 2017 in der MeinSportRadio.de Nachlese

Ein weiterer Schlagverlust auf der Front Nine war dann der Vorbote für das, was zu Beginn der zweiten Neun passierte. Dort notierte Wiesberger drei Bogeys in Folge und rutschte im Leaderboard weit nach unten. Ein Birdie auf der Vier konnte den Schaden nur zum Teil begrenzen. Aufgrund der Wetterunterbrechung beendete Wiesberger seine zweite Runde nicht komplett und musste am Samstagmorgen die restlichen drei Löcher nachholen. Dem Burgenländer hätten drei Pars gereicht, um den Cut zu schaffen. Doch am letzten Loch seiner zweiten Runde notierte Österreichs Golfhoffnung nach einem Dreiputt nur das Bogey und scheidet mit insgesamt sechs Schlägen über Par aus dem Turnier aus.


PGA Championship 2017 - Wenn Helden fallen

PGA Championship 2017 mit Doppelspitze

Nachdem Kevin Kisner bereits am ersten Turniertag mit einer 67er-Runde überzeugte, knüpfte der Amerikaner in Runde zwei an diese Leistung an! Vom zehnten Tee gestartet, setzte der 33-Jährige mit drei Birdies und einem Bogey auf den ersten sechs Löchern die ersten Ausrufezeichen. Die Back Nine ging Kisner dann zunächst gemächlich an, sorgte aber hintenraus nochmal für einen Paukenschlag!

Am siebten Loch lag der Amerikaner nach zwei Schlägen gut 15 Meter von der Fahne entfernt und lochte den anschließenden Putt zum Eagle. Mit einer erneuten 67er-Runde ließ Kisner die Konkurrenz zunächst weit hinter sich, doch einige Zeit später spielte sich ein junger Mann aus Japan ebenfalls nach oben.

Hideki Matsuyama begann seine Runde auf der ersten Bahn und präsentierte sich heute in Höchstform. Eine fehlerfreie Runde spielte der 25-Jährige und lag nach den ersten neun Löchern bei zwei Schlägen unter Par. Die große Stunde des Japaners schlug dann mit Betreten des zwölften Lochs. Dort lief Matsuyama richtig heiß und erspielte sich vier Birdies in Folge! Ein weiterer Schlaggewinn folgte zudem auf der 17. Bahn, womit der Japaner eine astreine 64 auf seiner Scorekarte unterschrieb. Nach dieser Wahnsinns-Runde liegt Hideki Matsuyama gleichauf mit Kevin Kisner bei acht unter Par für das Turnier.

Jason Day sitzt Spitze im Nacken

Überzeugende Leistungen zeigten auch Jason Day und Francesco Molinari. Letzterer beendete seine Runde mit sieben unter Par für den Tag und kletterte um ganze 39 Plätze im Leaderboard auf den geteilten fünften Platz. Day liegt nach 18 gespielten Löchern bei sechs unter Par fürs Turnier und wird am Moving Day versuchen, das Spitzenduo vom dritten Platz aus zu attackieren.

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Andreas Wagner

Andreas Wagner - Autor für Golf Post

Andreas hat 2016 seinen Bachelor in Sportmanagement und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen. Im Rahmen eines Schnupperkurses des Kölner Unisports kam er erstmals mit Golf in Kontakt. Begeistert vom ersten Eindruck folgte schnell die Platzreife. Man trifft Andreas auf den Golfplätzen im Kölner Westen, wo er an seinem Spiel feilt.

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