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Masters Ehrenstarter beginnen das Turnier

01. Okt 2016
"The big three" als Masters Ehrenstarter 2012: (v.l.n.r.: Gary Player, Jack Nicklaus, Arnold Palmer). (Foto: Getty)
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Besonders verdienstvolle ehemalige Spieler dienen beim Masters als Ehrenstarter und eröffnen das Turnier mit dem ersten Ball.


1963 zum ersten Mal mit Ehrenstartern

Verdienstvolle Veteranen des Golfsports erhalten beim Masters die ehrenvolle Aufgabe, den ersten Ball während einer Eröffnungszeremonie abzuschlagen. Die Tradition der „Ehrenstarter“ wurde 1963 mit Jock Hutchinson und Fred McLeod begonnen, obwohl beide nie beim Masters gewonnen hatten. Heute sind es die ältesten noch lebenden Masters-Gewinner, die donnerstags abschlagen.


Bis zum Jahr 2012 haben zwölf ehemalige Golftstars die Aufgabe der Masters Ehrenstarter übernommen. Dazu zählt Sam Snead, der von 1984 bis 2002 den ersten Ball abschlug. Der siebenfache Majorsieger war einer der bekanntesten US-Golfer. Snead gewann das Masters dreimal. Bei seinen Ehrenabschlägen wurde die Ikone des Golfsports von seinen Kollegen Gene Sarazen und Byron Nelson begleitet.

Masters Ehrenstarter: Der Rest der „Big Three“ ohne Palmer?

Seit dem Turnier 2012 waren „The Big Three“ als Masters Ehrenstarter vereint: Jack Nicklaus, Arnold Palmer und Gary Player gewannen das prestigeträchtige Event zusammen 13 Mal. In ihrer Zeit dominierten die drei Profis den Golfsport. Für viele Fans war es daher stets ein großes Ereignis, diese drei Größen zusammen auf dem Platz zu sehen.
Von 2003 bis 2006 gab es keine Masters Ehrenstarter. Erst als Arnold Palmer dafür zur Verfügung stand, wurde die Lücke wieder gefüllt. Palmer war einer der berühmtesten Profis im Golfsport, weil seine Karriere genau mit dem Beginn der TV-Ära im Golf zusammentraf. Der US-Amerikaner gewann insgesamt sieben Majors. Sein Tod im Jahr 2016 wurde von Golffans weltweit betrauert und machte der Ära der „Big Three“-Ehrenstarter ein Ende.

Zwei aber sind dem Masters erhalten geblieben: Jack Nicklaus und Gary Player. Nicklaus  schlägt seit 2010 den ersten Ball beim Masters. „The Golden Bear“, wie Nicklaus auch genannt wurde, war bis in die achtziger Jahre der bekannteste Golfer der Welt. Er war der erste Profi, der die Champions Tour viermal gewann. Beim Masters triumphierte er sechsmal. 2012 hatte Gary Player die Runde der „Big Three“ dann komplett gemacht. Auch der südafrikanische Profigolfer gehörte zu den Besten des Sports. Der „Black Knight“ gewann neun Majors.

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Dr. Lorenz Gräf

Dr. Lorenz Gräf - Herausgeber von Golf Post

Lorenz Gräf ist erfolgreicher Unternehmer und leidenschaftlicher Golfer. Sein aktuelles Handicap liegt bei 24.
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