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Martin Kaymer startet während der Porsche European Open in Kanada

Nach der Open Championship geht es für Martin Kaymer nicht zur Porsche European Open, sondern nach Kanada zur RBC Canadian Open.

Martin Kaymer startet während der Porsche European Open bei der RBC Canadian Open auf der PGA Tour. (Foto: Getty)
Martin Kaymer startet während der Porsche European Open bei der RBC Canadian Open auf der PGA Tour. (Foto: Getty)

Nach dem dritten und einzigen Major in Europa, der Open Championship, geht es für Martin Kaymer nicht wie für die meisten deutschen Profis nach Hamburg zur Porsche European Open, sondern nach Kanada, um dort bei der RBC Canadian Open anzutreten. Kaymer, der am Anfang des Jahres bekannt gab, dass er sein Spielrecht auf beiden Touren- European Tour und PGA Tour - voll ausspielen will, muss 15 Turniere auf der PGA Tour spielen, um seine Tourkarte zu behalten. Sicherlich auch ein Grund für seine Teilnahme in Kanada.

Martin Kaymer bei der Porsche European Open nicht dabei

Bei der Porsche European Open, dem zweiten Turnier neben der BMW International Open auf deutschem Grund, wird Martin Kaymer nicht teilnehmen. Das Feld des Turniers in Hamburg ist im Jahr 2018 so stark wie noch nie. Mit Hochkarätern wie Paul Casey, Patrick Reed und Bryson DeChambeau ist das European Tour Event sehr gut besetzt, doch der zweifache Majorsieger aus Deutschland wird nicht mit von der Partie sein. Auch im letzten Jahr trat der Mettmanner nicht in Hamburg auf dem Green Eagle Golf Course an.

Bei der RBC Canadian Open in Oakville geht es immerhin um über 6,2 Millionen US-Dollar (ca. 5,3 Millionen Euro), wobei bei der Porsche European Open "nur" 2 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Dies dürfte aber nicht der Grund sein, warum Martin Kaymer in Hamburg nicht mit von der Partie sein wird. Um seine volle Spielberechtigung auf der PGA Tour zu behalten, muss Kaymer mindestens 15 Turniere, inklusive Majors und WGC Events, mitspielen. Die RBC Canadian Open wäre nach der Open Championship das elfte Turnier auf der PGA Tour dieses Jahr und somit fehlen dem Mettmanner anschließend noch vier Turniere, um sein Soll zu erfüllen.

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2 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Ich verstehe Kaymers Plan nicht oder ich kann nicht rechnen. Er hat aktuell 9 PGA-Events gespielt und muss auf 15 Turniere kommen. Wenn er nun die Open, RBC, Barracuda (oder in der gleichen Woche die WGC), PGA Championship und die Wydham Classic spielt kommt er nur auf 14 Events. Für das nächste Turnier (Northern Trust) qualifizieren sich nur die die Top 125 Spieler im FedEx Cup. Bei de aktuellen Form kann er ja nun wirklich nicht davon ausgehen noch so viele Punkte zu sammeln und wird meiner Meinung nach wieder die Tourkarte abgeben müssen. Oder irre ich mich?

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  2. Jürgen Schumann

    Absolut schwaches Verhalten seinen Fans gegenüber nicht zu den Porsche European Open anzutreten. Er könnte ja auch ein anderes Turnier auf der amerikanischen Tour zusätzlich einschieben um sein Turniersoll zu erfüllen – genug Pausen hat er ja in seinem Turnierplan und überspielt kann er bei seinem Pensum bestimmt nicht sein !! Und mehr Spielpraxis wäre bestimmt nicht schlecht ! Aber er meint ja das er sich nach zwei guten Plazierungen bei wohl „zweitklassigen“ Turnieren (Teilnehmerfeld und Platz) wieder für den Rydercup empfohlen hat. Wie kann man so träumen ? Er sollte sich statt dessen die vielen verpassten Cuts und schlechten Plazierungen bei wichtigen Turnieren in dieser Saison vor Augen halten. Schlechter kann wohl eine Jahr für einen Topspieler, zu denen er sich wohl rechnet, nicht laufen. Aber die Neigung zur masslosen Selbstüberschätzung ist bei Martin Kaymer ja nichts Neues.

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