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Titelverteidiger Bubba Watson trotzt dem Slowplay

Alleine auf der dritten Runde: Bubba Watson nutzte die Gelegenheit alleine über die Runde zu "pesen".

13. Apr 2013
Der Amerikaner "peste" über den Kurs. (Foto: Getty)


Misstöne am zweiten Tag des Masters: Dem 14-jährigen Chinesen Guan Tianlang wurde am zweiten Tag wegen Slow Plays ein Strafschlag aufgebrummt. Es ist die erste Konsequenz des Schneckentempos der Pros. Allgemein ist es bisher das Turnier für Zuschauer und Journalisten mit gutem Sitzfleisch. Eine Runde dauert im Schnitt unglaublich lange sechs Stunden. Auf der PGA Tour sicherlich Standard, auf der European Tour undenkbar. Slow Play, zu Lasten der Attraktivität.

Dreieinhalb Stunden für die Runde

Dass es auch anders geht, bewies am dritten Tag Titelverteidiger Bubba Watson. Der Amerikaner war schwach in das Unternehmen Titelverteidigung gestartet (75, 73) und musste als Erster im Einzelflight auf die Runde. Ohne zeitschindendes "Anhängsel" notierte Bubba vier Birdies auf den ersten zehn Löchern. Ein Doppelbogey an der 11 und ein weiteres Bogey an der 18 bedeuteten am Ende eine 70er Runde (-2).

Durch seinen unterhaltsamen Auftritt wird Watson wohl nicht mehr in den Titelkampf eingreifen, allerdings zeigte der Amerikaner, dass es durchaus möglich ist schnell zu spielen: Er brauchte gerade einmal 3 1/2 Stunden. Geht doch!

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Malte van Oven

Malte van Oven - Freier Autor für Golf Post

ist Diplom-Sportwissenschaftler, Journalist, Holland-Experte und begeisterter Golfer. Im Team ist er der Trainingsweltmeister und träumt noch heimlich von der Senior Tour.
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