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Masters: Bernhard Langer mit Achterbahn in die Top 10

Bernhard Langer landete in der Finalrunde des Masters mit einer Berg- und Talfahrt der Extraklasse in den Top 10.

Bernhard Langer beim Masters 2014.
Bernhard Langers Masters-Schlussrunde war ein ständiges Auf und Ab. (Foto: Getty)

Beim diesjährigen Masters machen an der einen oder anderen Stelle die alten Hasen vielen der jüngeren Spieler einiges vor. Auch Champions-Tour-Spieler Bernhard Langer spielte bis zum Schluss vorne mit - außerdem zeigte er den jüngeren Kollegen, wie man eine Runde möglichst unvorhersehbar gestaltet. Schlaggewinne und -verluste wechselten sich ab und mehr als einmal war sogar ein doppeltes Bogey dabei. Das Ergebnis seiner Abschlussrunde ist trotzdem alles andere als schlecht: Mit 69 Schlägen und damit insgesamt Even Par beendete er das Turnier als geteilter Achter.

Bernhard Langer mit solider Leistung über das ganze Turnier

Auch wenn die Scorekarte heute ganz schön bunt ausfiel - sechs Birdies und ein Eagle standen ein Bogey und zwei Doppelbogeys gegenüber - war seine Leistung über die Dauer des Turniers hinweg doch sehr solide. Seine erste Runde absolvierte er mit 72 Schlägen, bis auf ein Auf und Ab in deren Mitte verlief sie sehr konstant. Die zweite und die dritte Runde des Turniers spielte er mit 74 und 73 Schlägen ein wenig mäßiger und rutschte damit insgesamt über Par.

Heute schaffte er es, die letzte Chance zu nutzen, sich in der Gesamtwertung noch auf Par retten - gutes Golf ist eben altersunabhängig. Dabei hatte der Anhausener die Runde mit einem Birdie und einem Eagle auf den ersten beiden Löchern hervorragend begonnen. Es folgte er erste Schlagverlust, wenig später an der 5 allerdings auch ein weiterer Schlaggewinn. An der 10 dann der erste richtige Fauxpas: Ein Doppelbogey. Unmittelbar nach seinem Birdie an der 13 folgte ein weiterer doppelter Schlagverlust und ruinierte das bis dahin hervorragende Ergebnis. Dieses allerdings rettete "Mister Concistency" weitestgehend mit einem beeindruckenden Endspurt: Auf den letzten vier Löchern fielen drei Birdies, eins davon am letzten Loch.

Bernhard Langer nach der Runde sehr zufrieden

Im Interview nach der Runde gab sich der Altmeister gewohnt lässig, mit Blick auf seine Position auf dem Leaderboard auch höchst erfreut. Auch wenn er den einen oder anderen Schlag hätte besser sein können, es ist ein insgesamt absoluten Spitzenergebnis und Langer wird voller Selbstvertrauen in der nächsten Woche zurück auf die Champions Tour gehen - als Titelverteidiger auf dem TPC Sugarloaf.



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