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„Masters süß-sauer“ für Wiesberger und Langer

Bernd Wiesberger zieht nach starkem Spiel ins Wochenende beim Masters ein, während Bernhard Langer zu viele Chancen ungenutzt lässt.

Bernd Wiesberger erreichte als erster Österreicher das Wochenende beim Masters in Augusta.
Bernd Wiesberger erreichte als erster Österreicher das Wochenende beim Masters in Augusta. (Foto: Getty)

Was waren das für relativ gute Aussichten nach dem ersten Tag beim Masters in Augusta für Bernhard Langer. Nach seiner 73er Auftaktrunde war der neuerliche Einzug ins Wochenende fest eingeplant, sein Flightpartner Bernd Wiesberger stand da zu beginn des zweiten Tages vor größeren Herausforderungen. Am Ende ihrer Runde bot sich dann ein umgekehtes Bild mit einem "süß-sauren" Beigeschmack.

Erster Österreicher erreicht Masters-Finalwochenende

"Dass lange Spiel war nicht optimal, konnte es aber relativ gut zusammenhalten", so der Österreicher. Bernd Wiesberger, als erster Österreicher in der Geschichte des Masters in Augusta am Start, begann zielstrebig, mit einem Birdie am zweiten Loch und erlebte so einen überaus "süßen" Tag. Er schien auf dem richtigen Weg zu sein. In der Folge schlichen sich jedoch einzelne Ungenauigkeiten im Spiel des 29-Jährigen ein. Auf teilweise spektakuläre Art und Weise rettete er dennoch einige Male das Par, nicht so an der Par-3-Sechs. Nach Problemen, den Ball überhaupt auf das Grün zu bekommen, lochte Wiesberger erst zum Doppelbogey und viel zurück.

Umso bemerkenswerter entwickelte sich sein Spiel dann auf den zweiten neun Bahnen. Nach einem Birdie im berühmten Amen Corner und zwei weiteren Schlaggewinnen erreichte er schließlich mit einer 70er Runde das Clubhaus im Augusta National. Insgesamt zeigte seine Scorekarte somit einen Schlag über Par, was die sichere Qualifikation für das Wochenende bedeutete.

Bernhard Langer mit Turbo im Amen Corner

"Durch die wenigen Turniere habe ich ein bisschen den Rhythmus verloren", so Bernhard Langer. Anders sah die Gefühlslage beim Doppelsieger des Masters Bernhard Langer aus. Der Deutsche musste einen ziemlich "sauren" Beigeschmack verdauen. Etliche äußerst knapp verpasste Putts sollten ihn am Ende teuer zu stehen kommen. Mit drei Bogeys auf den ersten neun Löchern fiel der letztjährige Top-Ten-Spieler immer weiter zurück. Vor den Fensehkameras und den zahlreich wartenden Zuschauern im Amen Corner startete Langer dann eine kleine Aufjoljagd und zeigte starkes Golf.



Mit zwei Schlaggewinnen nach präzisen Annäherungen rückte er wieder vor, bevor ihn ein Schlag ins Wasser an der 15 wohlmöglich den Cut kostete. Langer lochte nur zum Bogey und konnte sich im Endspurt nicht mehr verbesssern. Mit einer 74 und insgesamt drei über Par fehlte mit Erreichen des Clubhauses ein Schlag zum Wochenende.

Da viele Spieler noch nicht gestartet waren, bleibt noch die kleine Hoffnung, dass sich die Cutlinie im Verlauf des Abends noch zu Langers Gunsten verschiebt.


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