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Livestream zum US Masters 2018 – Das sind die Alternativen

Das Masters in Augusta kostenfrei per Livestream verfolgen? Kein Problem, doch die rechtliche Lage bietet reichlich Diskussionsbedarf.

Livestreams im Internet sind rechtlich weiterhin umstritten.
Livestreams im Internet sind rechtlich weiterhin umstritten. (Foto: Getty)

Anfang April steht mit dem 82. Masters in Augusta der erste Höhepunkt einer spannenden Golfsaison bevor. Es ist die Frage zu klären, wer auf Vorjahres-Sieger Sergio Garcia folgt und sich den Titel beim mit elf Millionen US-Dollar dotierten Turnier in Georgia sichern kann. Wer das Masters live verfolgen möchte, dem stellen sich diese Alternativen mit Vor- und Nachteilen.

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Livestream Masters 2018: Das sind die Alternativen

Medium
Vorteile
Nachteile
kostenlos informativ und unterhaltsam geschriebener Liveticker der Golf Post Redaktion mit Zahlen, Daten, Fakten und kuriosen Randgeschichten
kein Bewegtbild
legal, Video in HD, keine Vertragsbindung, in wenigen Minuten freigeschaltet
kostenpflichtig (ab 9,99€ / Tag bzw. 14,99€ / Woche)
Livestream im Internet
kostenlos
schlechte Bildqualität

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Zum Wochenendticket für das US Masters auf Sky

Streaming Urteil: Geldstrafen bei Nutzung von illegalen Streams

Im letzten Jahr noch wurden Streams nicht urheberrechtlich verfolgt, doch das Gerichtsurteil des europäischen Gerichtshofes hat ein richtungsweisendes Urteil getroffen. Wer Sportevents, Serien oder Filme streamt, muss in Zukunft mit Geldstrafen rechnen. Internet-User sollen ab sofort die Finger von solch dubiosen Webseiten lassen. Konsumenten, welche künftig auf illegale Livestreams zurückgreifen begehen damit eine Urheberrechtsverletzung. Rechtsanwalt Christian Solmecke, auf IT- und Internetrecht spezialisiert, sagt: "Wenn es um Plattformen wie bspw. Kinox.to geht, sind solche Streams nunmehr eindeutig illegal."

Jeder macht sich ab sofort strafbar, wenn Filme, Serien oder Sportevents illegal "gestreamt" werden. Allein schon die bloße Nutzung dieser Webseiten ist bereits eine Straftat und demzufolge rechtswidrig. Die Richter gehen davon aus, "dass sich Nutzer immer dann illegal verhalten, wenn sie von der Rechtswidrigkeit des verbreiteten Streams Kenntnis hatten oder diese hätten haben müssen", sagt Solmecke. Um es abzukürzen, Unwissenheit schützt nicht.

Für den Nutzer ist es auf Anhieb schwer zu erkennen, welche Angebote legal und welche möglicherweise illegal sind. Zudem können sich auf zwielichtigen Online-Livestream-Angeboten Malware und Computerviren verstecken.
Wer auf der sicheren Seite sein will, um etwaigen Abmahnungen vorzubeugen, der sollte dann doch besser ein zeitlich begrenztes Ticket oder ein Abo beim deutschen Golfrechteinhaber Sky abschließen. Hier geht es zu den TV-Zeiten.

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