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Das Amen Corner des Augusta Golfplatzes

07. Apr 2016
Das Amen Corner ist die berühmteste Stelle des Augsta Golfplatzes. (Foto: Getty)
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Das Amen Corner des Augusta Golfplatzes ist eine malerische Ecke, an der viele Golfer zu kämpfen haben. Oft entscheidet sich hier das Masters.


Amen Corner umfasst die Löcher 11, 12 und 13

Das Amen Corner ist eine Stelle des Augusta Golfplatzes, das die zweite Hälfte des elften Lochs, das gesamte zwölfte und die erste Hälfte des 13. Lochs umfasst. Der Rae’s Creek fließt durch alle diese Teile hindurch. Kein Punkt des Platzes ist weiter vom Clubhaus entfernt als das Amen Corner. Es ist die berühmteste Stelle des ganzen Golfplatzes.

Das Amen Corner des Augusta Golfplatzes ist umrandet von Pinien, Azaleen und Büschen. Das Zwitschern der Vögel in den Bäumen und das Plätschern des Flusses erzeugen eine Geräuschkulisse, die den Gefühlen der Golfer an dieser Stelle häufig zuwiderläuft: Für viele gleichen diese drei Löcher einem Spießrutenlauf. Bei den Masters ist das Amen Corner häufig spielentscheidend.

Der Wind – ein entscheidender Faktor im Amen Corner

Der Wind ist zu Beginn des Amen Corners ein entscheidender Faktor. Der Abschlag vom Tee wird bergab und leicht nach rechts gespielt. Das Landen auf dem Grün wird durch einen kleinen Teich erschwert. Am elften Loch wurden bis auf drei alle Sudden-Death-Playoffs eines Masters entschieden. Am zwölften Loch muss der Ball den Fluss überqueren und zwischen drei Bunkern auf dem Green landen. Auch hier spielt der Wind eine entscheidende Rolle. Direkt hinter dem Tee des 13. Lochs windet sich der Rae’s Creek entlang. Golfer haben hier häufig mit Gegenwind zu kämpfen.

1958 kam die Ecke auf dem Augusta Golfplatz bei einem Masters zu ihrem Namen, als eine umstrittene Entscheidung Arnold Palmer seinen ersten Masterssieg sicherte.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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