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Qatar Masters: Martin Kaymer rettet sich ins Wochenende

Rekordhafte neun Spieler liegen in geteilter Führung beim Qatar Masters. Martin Kaymer hat damit wenig zu tun. Er schafft es mit dem letzten Schlag gerade so in den Cut.

Einfach war es nicht, aber gerade so sichert sich Martin Kaymer einen Platz im Wochenende des Commercial Bank Qatar Masters. (Foto: Getty)
Einfach war es nicht, aber gerade so sichert sich Martin Kaymer einen Platz im Wochenende des Commercial Bank Qatar Masters. (Foto: Getty)

Vor der Cutentscheidung beim Commercial Bank Qatar Masters gab es am zweiten Tag einige Deutsche, die noch um ihre Teilnahme im Wochenende fürchten mussten. Während Alexander Knappe sicher durch die zweite Runde kam, hangelte sich Martin Kaymer gerade so in den Cut. Mit Bernd Wiesberger sind sie die einzigen deutschsprachigen Golfer, die auch im Wochenende antreten werden. An der Spitze zeigte sich, wie stark das Feld in Katar ist. Gleich neun Spieler erheben Anspruch auf die Spitzenposition, das gab es in der Geschichte der European Tour noch nie.

Alex Knappe weiterhin solide, Martin Kaymer kämpft

Führender des deutschen Quintetts war auch am zweiten Tag Alexander Knappe. Zwar startete er mit einem Bogey, holte das noch auf seinen ersten neun Löchern durch zwei Schlaggewinne wieder raus. Auf der zweiten Rundenhälfte blieb er mit einem Bogey und einem Birdie im Gleichgewicht. Erst am letzten Loch fiel er mit einem weiteren Schlagverlust auf Even Par zurück und schloss mit einer 72er Runde an seine 67er Auftaktrunde an. Auf T27 ist er weit entfernt davon, sich um den Cut Sorgen machen zu müssen.

Anders bei Martin Kaymer. Schon vor seinem Rundenstart lag er genau auf der Cutlinie. Munter hüpfte er raus aus dem Cut und wieder hinein, so wechselten sich Birdies und Bogeys bei ihm ab. Mit Even Par für den Tag ging er aufs letzte Loch, wo sich seine Teilnahme am Wochenende erst entschied. Mit einem gespielten Par an der 18 rettete er sich auf Platz T57 ins Wochenende. Doch noch muss er die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis nicht aufgeben, er liegt nur sechs Schläge hinter den Führenden. Da braucht er ein paar mehr Schläge wie diesen:

Bernd Wiesberger mit überragender bogeyfreier Serie

Bernd Wiesberger erhoffte sich von seiner Runde wahrscheinlich mehr als nur Even Par, womit er wie Kaymer nur ein Schlag über dem Cut liegt. Nach zwei Birdies und zwei Bogeys war in der zweiten Runde leider nicht mehr drin für den Österreicher. Trotzdem gibt es beeindruckende Zahlen zu berichten. Mit seinem Bogey an Loch 5 brach er eine Serie von 81 bogeyfreien Löchern, eine unfassbare Serie. Zum Vergleich: Die höchste Serie der vergangenen Saison gelang Danny Willett und zählte 69 Löcher in Folge ohne Schlagverlust.

Pechvogel Marcel Siem scheidet aus Turnier aus

Nicht in den Cut geschafft hat es Bernd Ritthammer, der am zweiten Tag mit 72 Schlägen nur einen Schlag besser war als in der Auftaktrunde. Auf verpasst auf T88 den Cut. Auch Marcel Siem hat kein Glück in der zweiten Runde. Mit einem 73er Score lag er nach der Vormittags-Session bereits ziemlich deutlich unter dem Cut, wurde zusätzlich nach seiner Runde auch noch disqualifiziert. Der Grund dafür war ein Zahlendreher auf der von ihm unterschriebenen Scorekarte.



Nicht viel besser lief es für Maximilian Kieffer. Kaum hatte er einen Schlaggewinn erzielt, verlor er diesen wieder durch ein Bogey. Birdies hätte er gebraucht, stattdessen schoss er sich am vorletzten Loch mit einem Doppelbogey aus dem Rennen. Endgültig aus dem Cut schoss er sich dann am vorletzten Loch, als er mit sich einem Doppelbogey zu einer 75er Runde spielte und auf T88 das Turnier beendete.

Getümmel an der Spitze beim Qatar Masters

Am oberen Ende des Leaderboards tummeln sich unterdessen die Spitzenreiter. Insgesamt neun Spieler liegen bei -8 auf dem ersten Rang und gehen in geteilter Führung ins Wochenende - ein European-Tour-Rekord. Davon konnte nur der Waliser Bradley Dradge seine Führung vom ersten Tag auch über die zweite Runde retten. Den größten Sprung machten der Spanier Jorge Campillo und der Südkoreaner Jeunghung Wang, die sich mit einer 67er Runde in die Spitzegruppe katapultierten. Wang verpasste am letzten Loch die Chance, die alleinige Führung zu übernehmen.



Für ein weiteres Highlight bei der 20. Auflage des Qatar Masters sorgte Chris Paisley. Der Engländer kämpfte auch noch um den Cut, als ein Hole in One ihm kurz vor Schluss, am Par-3 Loch 17, seine Teilnahme im Wochenende sicherte. Aus 123 Metern reichte ihm ein 9er Eisen, um den Ball einzulochen.

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