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US Open erster Schub: Geplatzte Träume und Scharade

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21. Jun 2015
Phil Mickelson und Billy Horschel verrenken sich für einen guten US-Open-Score. (Foto: Getty)
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US Open Teil eins – Phil Mickelson muss seinen Karriere Grand Slam erneut verschieben und Billy Horschel gestikuliert wie wild.

Pünktlich zum amerikanischen Vatertag startete das Finale der US Open 2015. Die erste Hälfte des Wettbewerbs war etwa um 23 Uhr deutscher Zeit beendet und neben erneuter Kritik über Chambers Bay und die Fernsehübertragung durch FOX konnten sich die US-amerikanischen Fans in University Place, Washington, über den Start von Publikumslieblingen wie Phil Mickelson oder Billy Horschel freuen. Während zumindest Mickelson seine liebe Mühe mit dem Platz hatte, trumpfte Horschel groß auf und auch bei einigen anderen sah es so aus, als wäre der Chambers Bay Golfkurs ganz einfach zu bezwingen:

Mickelson wartet weiter auf Karriere Grand Slam

Phil Mickelson muss weiter auf seinen ersten Sieg bei der US Open warten. Nur zum Turnierauftakt spielte der US-Amerikaner unter Par und bestätigte dieses gute Ergebnis in den darauffolgenden Runden nicht mehr. Seine 77er Moving-Day-Runde warf ihn weit zurück und auch im Finale hatte der 45-Jährige keine Schnitte. Zwar lag sein Driving-Längen-Durchschnitt bei sensationellen 304 Metern. Mickelson traf aber nur zehn Greens in Regulation und auch der Putter lag ihm schwer in der Hand. Mit einer 73er Abschlussrunde liegt der sechsfache Major-Sieger auf Position T64.

Billy Horschel spielt Scharade

Obwohl er eine der besten Runden der früh gestarteten Golfer spielte, zeigte sich Billy Horschel unzufrieden mit den Bedingungen auf den Greens und ließ dies sogar an seinem Putter aus. Laut Statistihätte Horschel jedoch zufrieden sein sollen. 16 Mal traf der US-Amerikaner das Green in Regulation und elf von 14 Fairways. Drives und Eisen-Spiel waren also trés bon. Nur das Putting stellte sich für Billy Horschel – wie für die meisten anderen Spieler auch – als Genickbrecher dar, was der Pro in folgendem Video eindrucksvolls im Rahmen einer Pantomimie-Einlage zeigt. Trotzdem erreicht Horschel mit seiner 67er Runde auf Platz T25.

Ben Martin mit versöhnlicher US Open Abschlussrunde

Würden die Verantwortlichen der USGA die dritte Runde der US Open streichen, hätte Ben Martin gute Chancen auf einen Spitzenplatz gehabt. 67, 70, 70 – sieht doch recht solide aus, oder? Leider kam am Moving Day eine 86er Runde hinzu, die den US-Amerikaner aus dem Rennen um die Top Ten schoss. Bei +13 beendet er das Turnier auf Rang T64.

Zum Leaderboard der US Open


Rauch über Chambers Bay - US Open on Fire

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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