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US Open 2015 in Chambers Bay – Löcher 16 bis 18

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17. Jun 2015
Ein Hauch von Industrie-Kultur zum Ende eines amerikanischen Links-Kurses - Ein absolut gelungenes Exemplar. (Foto: Getty)
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Chambers Bay, der Austragungsort der US Open 2015, ist spektakulär – Ein Fly-Over über den „Final Stretch“ der Runde.

Mit Chambers Bay geht die USGA bei der US Open 2015 neue Wege: Chambers Bay, das ist reines Links-Golf im Nordwesten der USA, die doch traditionell auf Parkland-Kurse setzt. Für gewöhnlich wurde die Schwierigkeit für die US Open über das Platz-Setup geschaffen: Brutal tiefes und hartes Rough, extrem schnelle Grüns und tückische Fahnenpositionen. In diesem Jahr bringt der Platz selbst die Herausforderungen mit, und zwar in britischer Links-Tradition: Hohe, unberechenbare Wellen in den Fairways, abseits davon entweder wilde Bunker-Landschaften oder dünenartiges Schwingelgras.

Der Kurs hat einige schöne und fordernde Löcher zu bieten. Via Drohne können Sie den Platz bereits im Vorfeld der US Open kennenlernen und ihre Vorfreude steigern – denn Chambers Bay hält einige Überraschungen parat und dürfte auch für die Besten der Welt eine große Herausforderung werden. Zum Schluss, auf dem Weg zur Trophäe, wartet noch einmal die gesamte Par-Breite auf die Spieler.


US Open 2015, Chambers Bay: Loch 16, Par-4/5

Name: Beached

Klassischerweise ist die weit ausladende Bunkerlandschaft auf der rechten Seite des Loches für den Namen „Gestrandet“ verantwortlich. Über die gesamte Länge befindet sich zusätzlich die Aus-Grenze hinter den Bunkern, weil eine Eisenbahn-Strecke zwischen Platz und Meer liegt.

US Open 2015, Chambers Bay: Loch 17, Par-3

Name: Derailed

Derailed, „entgleist“, heißt dieses Loch, seit es bei kleineren Turnieren, die während der Endphase des Platz-Baus stattfanden, der Stolperstein für gute Runden wurde. Die Eisenbahn-Strecke an der rechten Seite sorgte für die optimale Passung des Namens. Für einen Hauch von Industrie-Charme sorgen die Überbleibsel der Bergbau-Vergangenheit, seitlich des Grüns. Auch hier gibt es viele Optionen für mögliche Abschläge, die die Winkel und Länge verändern.

US Open 2015, Chambers Bay: Loch 18, Par-5

Name: Tahoma

Der indianische Name des für den US-Bundesstaat Washington symbolischen Berges, Mount Rainier, ist gleichzeitig Name der 18 in Chambers Bay. Das Par-5 hält mit dem tiefen Pott-Bunker in der Mitte des Fairways auf Höhe der Landezone des zweiten Schlages noch eine echte Herausforderung für die Pros bereit. Hat man ihn gekonnt umkurvt, wartet das am meisten ondulierte Grün des Platzes auf den ersten Major-Sieger in Chambers Bay.

Galerie: Die Geschichte von Chambers Bay im Porträt


Chambers Bay: Ein Sandkasten für die US Open 2015

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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