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Tshwane Open: Diese Reise muss sich lohnen

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11. Feb 2016
Bernd Ritthammer lässt für die Tshwane Open zwei Turniere in Marokko sausen. Hoffentlich lohnt es sich. (Foto: Getty)
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Bernd Ritthammer lässt für die Tshwane Open zwei kleinere Turniere in Marokko sausen. Hat sich der Trip schon bezahlt gemacht?

Die Tshwane Open ist erst das zweite Turnier auf der European Tour, an dem Bernd Ritthammer in dieser Saison teilnimmt. Seitdem er im Vorjahr nicht über Rang 149 im Race to Dubai hinauskam, muss er mit einem Tour-Status leben, der ihm nur bei kleineren Turnieren mit geringerem Preisgeld einen Startplatz beschert. Und die Zusagen kommen dann auch noch recht kurzfristig.

So war es auch bei der Tshwane Open: Eigentlich hatte Ritthammer schon für zwei Turniere der drittklassigen Pro Golf Tour in Marokko gemeldet, doch am 3. Februar kam die Zusage für Südafrika. Die Chance kann sich der 28-Jährige nicht entgehen lassen. Schließlich geht es im Pretoria Country Club um gut eine Million Euro Gesamtpreisgeld, statt 30.000 Euro im Tazegzout Golf Club in Agadir.


Bernd Ritthammer gelingt kein gutes Finish

Der ganze Reise- und Umplanungsstress lohnt sich natürlich nur, wenn Ritthammer zumindest den Cut übersteht. Nach der ersten Runde der Tshwane Open zeichnet sich eine erfolgreiche Gestaltung des Südafrikatrips aber noch nicht unbedingt ab. Dabei sah es nach 14 Löchern nach einem sehr guten Start aus. Da lag der 28-Jährige auf Position T15 bei eins unter Par – ein guter Score auf dem Par-70-Kurs der südafrikanischen Hauptstadt. Doch der Nürnberger fing sich noch zwei Bogeys ein und kann sich bei eins über Par auf Position T38 noch keineswegs sicher sein, das Wochenende zu erreichen.

Lukas Nemecz hat Probleme

Lukas Nemecz hat schon nach den ersten 18 Löchern nur noch geringe Chancen auf den Cut. Der Tour-Rookie aus Graz, der unter anderem eine Ryder-Cup-Teilnahme als Ziel seiner Karriere anstrebt, brachte nur ein Birdie auf seine Scorekarte, dem fünf Schlagverluste gegenüberstanden. Bei vier über Par liegt der elffache Staatsmeister auf dem geteilten 103. Rang.

Südafrikaner besetzen die Spitze

An der Spitze der Tshwane Open hat Justin Harding ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Der Lokalmatador, der bereits vier Siege auf der heimischen Sunshine Tour inne hat, auf der European Tour aber noch nie unter den ersten Zehn war, schoss eine 63. Damit liegt er einen Schlag vor seinem Landsmann Anthony Michael. Dritter ist vorerst Theunis Spangenberg, ebenfalls aus Südafrika, bei fünf unter Par. Für den Schlag des Tages sorgte aber ein Portugiese: Jose-Filipe Lima gelang am fünften Loch (Par-3) ein Hole in One.

Hat Haydn Porteous die neue Regel falsch verstanden?

Fun Fact:Seit kurzem ist das Tragen von Shorts auf der European Tour an Trainingstagen und auf Proberunden erlaubt. „Schön, dass der Golfsport langsam mit der Zeit mitgeht“, freute sich auch Lukas Nemecz. Haydn Porteous hat die Sache hingegen grundsätzlich falschverstanden. Auf der ersten Runde der Tshwane Open machte er sich gleich zweimal frei…

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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