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TaylorMade Golfbälle im Test – die Eindrücke unserer User

"Werbekrieg" mit Wettbewerbern, Stars als Botschafter und nun der Golf Post Produkttest. Die TaylorMade Golfbälle sind derzeit omnipräsent. Doch was können sie wirklich?

Auf den Spuren von Rory McIlroy und Co. Vier unserer Leser durften TaylorMade Golfbälle testen, um diese auf sämtliche Stärken und Schwächen zu testen. (Foto: TaylorMade)
Auf den Spuren von Rory McIlroy und Co. Vier unserer Leser durften TaylorMade Golfbälle testen, um diese auf sämtliche Stärken und Schwächen zu testen. (Foto: TaylorMade)

Im Laufe der Saison hat eine Werbung die Gemüter erhitzt. Jon Rahm äußerte sich in einem Werbespot zum Branchenprimus ProV1, was in vielerlei Hinsicht zu Diskussionen führte. Große Töne werden also von Seiten TaylorMades gespuckt, sodass wir umso gespannter auf den Produkttest blicken.

TaylorMade Golfbälle - vier Tester, vier Wochen, vier Golfbälle

Die Rahmenbedingungen zu unserem Test sind klar. Es gab vier Tester, die vier Wochen Zeit hatten, jeweils ein Golfball-Modell zu testen. Neben dem Bespielen der eigenen Social-Media-Kanäle steht selbstverständlich der große Abschlussbericht an. Dafür mussten unsere Tester die Bälle in den Kategorien Länge, Gefühl, Spin, Kontrolle und Gesamt-Performance bewerten und ihre Eindrücke schildern. Die Bestnote ist fünf und diese wurde oft gezogen.

"Fühle mich sehr wohl mit den Bällen"

Jutta Jordens, Golf- und Landclub Schmitzhof, (Hcp: -27,0), TaylorMade Project (s):

"Die erste große Freude kam beim Auspacken. Die Bälle fühlen sich nämlich sehr angenehm an. Das ist schwer zu beschreiben, irgendwie "weicher", obwohl man sie natürlich mit bloßen Händen nicht wirklich eindrücken kann. Wahrscheinlich liegt das am Material der Schale. Jedenfalls war es ein Gefühl, das mir gleich viel Vertrauen in die Bälle gab. Außerdem gefallen sie mir optisch ausgesprochen gut, weil sowohl das Label als auch die Ausrichthilfe sehr dezent gehalten sind.

Die Linie ist aber trotzdem groß und deutlich genug, um den Ball beim Putten gut ausrichten zu können. Normalerweise habe ich meine Bälle immer mit einer dicken Linie mit lila Edding versehen, aber die TaylorMade Golfbälle gefielen mir so gut, dass ich ab dem zweiten Dutzend auf die Linie verzichtet habe. Und wer beim Putten statt einer Linie lieber einfach nur weißen Ball sehen möchte, findet beim Project(s) auf jeden Fall genügend weiße Fläche.

Aufgrund des heißen Sommers und der entsprechend trockenen Fairways ist es ein bisschen schwierig, Aussagen zur mit den Bällen erreichten Distanz zu machen. Irgendwie ging bei diesem Wetter ja alles unglaublich weit. Aber auf jeden Fall ist mir kein wesentlicher Unterschied zu den noch etwas weicheren Ladybällen aufgefallen, die ich sonst verwende.

Ich habe mehrmals bei starkem, böigen Wind gespielt, und dabei hatte ich immer wieder den Eindruck, dass die TaylorMade Golfbälle vom Wind weniger beeinflusst werden, als ich das von anderen Bällen gewohnt bin. Es hat richtig Spaß gemacht, die in den Wind zu schlagen und darauf vertrauen zu können, dass sie trotzdem noch da ankommen, wo ich hingezielt habe. Ich bin keine Shaperin, ich bin in der Regel froh, wenn meine Bälle halbwegs geradeaus fliegen. Insofern kann ich kein Urteil darüber abgeben, ob der Project(s) sich dazu eignet, gezielt einen Draw oder Fade zu spielen, oder ob das Verhalten im Wind ein Hinweis darauf ist, dass er generell weniger Sidespin annimmt.

Rund ums Grün bin ich gut mit dem Project(s) zurecht gekommen, die Bälle hatten jeweils so viel oder wenig Roll, wie ich bei meinem Schlag erwartet habe. Ich musste mich da nicht umgewöhnen. Ich habe inzwischen etliche Runden mit den Project(s) gespielt und fühle mich sehr wohl mit ihnen."

Jutta Jordans lobt besonders den Spin der TaylorMade Bälle. (Foto: Golf Post)

Jutta Jordans lobt besonders den Spin der TaylorMade Bälle. (Foto: Golf Post)

"Spin haben diese Kugeln"

Marc Massenberg, GC Bayreuth, (Hcp: -8,6), TaylorMade Project (a):
"Der erste Eindruck mit den neuen TaylorMade Golfbällen war nicht der, den ich bei den alten Project (a) in Erinnerung hatte. Er war etwas härter als ich ihn erwartet habe. Auch beim Putten hatte er ein ganz anderes Gefühl vermittelt. Nachdem ich aber die ersten Runden hinter mich gebracht habe, (Welche Beziehung funktioniert schon ab der ersten Sekunde?) ging es bergauf.

Ich hatte kontinuierlich bessere Ballkontakte und das Putten wurde auch wieder besser. Was ich aber ab dem ersten Schlag gemerkt habe: Spin haben diese Kugeln. Egal wie ich ihn getroffen habe, der Ball blieb liegen! Mittlerweile will ich kaum einen anderen Ball spielen. Wenn ich im Vierer mal den Ball meines Partners spielen muss, fühlt man doch direkt einen Unterschied. Zusammenfassend lässt sich sagen, der Ball hebt sich von solchen in der gleichen Preiskategorie ab. Zu Beginn ist das Gefühl noch gewöhnungsbedürftig, aber das gibt sich ganz schnell."

Marc Massenberg bewertet seine Project (a) Golfbälle wie folgt: (Foto: Golf Post)

Marc Massenberg bewertet seine Project (a) Golfbälle wie folgt: (Foto: Golf Post)

"Gehören zu den besten Bällen auf dem Markt"

Tom Gehring, GC Schloss Klingenburg, (Hcp: -2,6), TaylorMade TP5:

"Nach vier Wochen Testphase muss ich sagen, dass ich ganz schön überrascht von der Performance der Taylormade Golfbälle bin. Ich habe die Bälle in sämtlichen Turnieren und Privatrunden getestet und wurde nie von den Bällen im Stich gelassen. Sowohl im langen als auch im kurzen Spiel sind die Bälle sehr gut und gehören definitiv zu den besten Bällen die man auf dem Markt derzeit finden kann.

Auch die Haltbarkeit der Bälle ist im Vergleich zu Bällen von gleicher Qualität sehr gut. Wie bei den meisten Bällen ist das einzige was etwas „nervt“ die Linie auf dem Ball zum zielen, da in ihr der Schriftzug „TP5“ aufgedruckt ist, wobei sich das relativ leicht mit einer eigenen mit Edding aufgemalten Linie lösen lässt."

Bei den TaylorMade TP5 stimmt für Tom Gehring fast alles. (Foto: Golf Post)

Bei den TaylorMade TP5 stimmt für Tom Gehring fast alles. (Foto: Golf Post)

 "Konnte zu den Longhittern aufschließen"

Andreas Schreiner, GC Lichtenau-Weickershof (Hcp: -32,0), TaylorMade TP5x:
"Die Bälle sind gut und lassen sich hervorragend spielen. Beim Abschlag erreichten sie definitiv eine Länge, die ich mit meinen bisherigen Bällen nicht geschafft habe. Es waren im Schnitt ca. 10-15 Meter mehr - eine deutliche Steigerung. Da ich eine etwas langsamere Schlägerkopfgeschwindigkeit habe, war dies für mich ein tolles Erlebnis, endlich konnte ich zu unseren Longhittern im Club etwas aufschließen.

Im kurzen Spiel zeigten die TaylorMade Golfbälle ebenfalls positive Eigenschaften. Das Gefühl im Treffmoment gab mir ein ein eindeutiges Feedback zur Qualität des Schlags. Ich habe auf dem Chipping-Grün verschiedene Bälle getestet (Srixon, Callaway, Titleist, Vice, TaylorMade) und muss sagen, dass die TaylorMade mit am Besten abgeschnitten haben. Gutes Gefühl im Treffmoment und dadurch eindeutige Verbesserung der Schlagqualität waren das Ergebnis.

Ich kam mit den neuen Bällen von TaylorMade wunderbar zurecht und auch wenn es vielleicht nicht unbedingt nur an den Bällen lag, kann ich sagen, dass ich mich mit diesen Bällen in den letzten drei Turnieren von Hcp -41 auf -32 runtergespielt habe (ich habe bewusst nur diese Bälle benutzt). Abschließend steht fest, dass die TaylorMade Bälle zukünftig einen festen Platz in meinem Bag haben werden."

Andreas Schreiner bewertet die TP5x folgendermaßen: (Foto: Golf Post)

Andreas Schreiner bewertet die TP5x folgendermaßen: (Foto: Golf Post)

Sehr gutes Abschneiden der TaylorMade Golfbälle

Die TaylorMade Golfbälle wussten zu überzeugen. Sämtliche vier Bälle konnten in ihrem Segment einen neuen Fan für sich gewinnen. Wenn Sie nun auch einen der Golfbälle testen wollen, können Sie folgende Angebote unserer Partner wahrnehmen. Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass TaylorMade gute Arbeit geleistet hat und durchaus den Marktführer in puncto Qualität und Preis/Leistung ärgern kann.

 

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Beatrix Krämer

    Hallo Golfpost, den Bericht finde ich toll, nur schade das sich die Produkttester während des Testens nicht an die Vorgaben halten, 2-3 Mal in der Woche und 4 Wochen lang in der App und den sozialen Medien (Facebook, Instagram, Twitter) zu posten. Wenn Produkttester dann auch nach den Vorgaben. Ist mir bei anderen Produkttests auch schon aufgefallen. Grüße Beatrix #Produkttester #Golfpost #TaylorMade #M4

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