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Shenzhen International: Deutsche verzweifeln am letzten Loch

Marcel Siem und Maximilian Kieffer scheitern beide am Cut. Ein Südkoreaner führt indes das Feld an.

Marcel Siem kämpft sich in der zweiten Runde der Shenzhen International zurück und hofft jetzt auf den Cut. (Foto: Getty)
Marcel Siem kämpfte sich in der zweiten Runde der Shenzhen International zurück, scheiterte letzlich aber am Cut. (Foto: Getty)

Der Regen macht dem Turnier auf dem Platz des Genzon GC erneut einen Strich durch die Rechnung und erforderte am zweiten Tag sogar zwei Unterbrechungen. Maximilian Kieffer hatte schon vor der Pause keine Chance mehr, das Wochenende zu erreichen. Marcel Siem hatte mit seinem letzten Loch die guten Voraussetzungen für den Cut verspielt. Beide Deutschen sind also raus.

Maximilian Kieffer mit Auf und Ab bei Shenzhen International

Diesmal war auch Maximilian Kieffer von den Regenunterbrechungen betroffen, bei der ersten Unterbrechung war er gerade mal eine gute Stunde auf dem Platz. Mit einem Birdie am zweiten Loch war er zunächst erfolgreich in den zweiten Tag gestartet und auf einem guten Weg, den Cut zu schaffen. An Loch fünf und sechs folgten allerdings zwei Bogeys, weshalb er die Front Nine bei eins über Par beendete. Bei diesem Score blieb es dann auch bis zur nächsten Regenunterbrechung an seinem 13. Loch.

Die Pause zeigte bei dem 25-Jährigen zunächst Wirkung im positiven Sinne: Am 13. Loch spielte er sich mit einem Birdie nah an die Cut-Linie heran. Ein Bogey zwei Löcher später und ein weiteres Birdie an der 17 machten die Achterbahnfahrt perfekt und sorgten zunächst für etwas Hoffnung bei dem Deutschen. Am letzten Loch fehlte allerdings die Konzentration und ein Doppelbogey warf Kieffer somit auf den geteilten 91. Platz zurück. Nach der zweiten Runde lag er bei drei über Par, drei Schläge zu viel für das Wochenende der Shenzhen International.

Marcel Siem noch mit geringer Hoffnung

Marcel Siem, der am Freitagmorgen zunächst noch seine erste Runde beenden musste, startete ebenfalls mit einem frühen Birdie gut in den Tag. Daraufhin folgten allerdings drei Bogeys, die ihn wieder einige Plätze zurückwarfen. Vor der zweiten Pause hatte er sich mit einem Birdie am 17. Loch gerade wieder ins Spiel zurückgekämpft, als der Regen das Turnier erneut unterbrach. Doch auch dem Mettmanner schadetete die Pause nur gering. Zwar spielte er auf der Zwei ein Bogey, durch zwei darauffolgende Birdies kämpfte er sich aber zurück ins Spiel.

Ein weiteres Birdie an der sieben brachte ihn auf den geteilten 51. Platz nach vorne bei Even Par. Doch auch Siem brachte das letzte Loch auf der Runde kein Glück. Mit einem Doppel-Bogey fiel er wieder auf den geteilten 81. Rang, mit dem Siem dann letztlich ausschied.

Soomin Lee setzt sich ab, Joost Luiten ist ihm auf den Fersen

Der Südkoreaner Soomin Lee liefert bei der Shenzhen International eine beeinddruckende Leistung ab und spielte auch die zweite Runde bogeyfrei. Vor allem auf der Front Nine überzeugte der 22-Jährige mit fünf Birdies. Zwei weitere folgten noch auf der Back Nine, womit er insgesamt bei einem Score von -13 unangefochten auf dem ersten Platz liegt.

Eine starke Aufholjagd legte der Niederländer Joost Luiten hin. Mit einem Eagle am zweiten Loch und vier Birdies in Folge stand er zwischenzeitlich sogar gemeinsam mit dem Südkoreaner auf dem geteilten ersten Platz. Auf den letzten neun Löchern folgte noch zwei Birdies und zwei Bogeys, die ihn insgesamt bei -10 auf den zweiten Rang bringen und damit zum ersten Verfolger von Soomin Lee machen.

Hier geht es zum Leaderboard der Shenzhen International

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Sina Engler
Sina Engler - Freie Autorin für Golf Post

Sina zeigt den Kollegen regelmäßig, wer auf den Grüns das Sagen hat. Mit ihrer lockeren, sorglosen Art hat sie keinerlei sichtbaren Respekt vor dem viel zu kleinen Loch und stopft einen Cup nach dem anderen. Überhaupt beeindruckt sie so schnell nichts, weshalb sie unsere wertvolle Feuerprobe für jeden Gag ist.

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