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Players to watch – U.S. Open 2013

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11. Jun 2013
Noch haben sie gut lachen. Tiger Woods, Justin Rose und Rory McIlroy wollen bei der U.S. Open den Sieg. (Foto: Getty)
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Einige Spieler gelten naturgemäß als Favoriten. Hier eine Auswahl von Spielern, auf die es besonders zu achten gilt.

Tiger Woods

Der Weltranglistenerste ist in Topform. Es ist allerdings genau fünf Jahre her, dass Tiger sein letztes Major gewinnen konnte. Es waren die U.S. Open im Jahr 2008. Zuletzt beim Memorial Tournament noch etwas enttäuschend, hat er die zwei Wochen vor der U.S. Open genutzt, um sich gezielt vorzubereiten. Wenn er spielt, gehört Tiger immer zu den Top-Favoriten, und nach bereits vier gewonnen Turnieren in dieser Saison könnte sich am Sonntag der Kreis schließen.


 

Rory McIlroy

Der Nordire hat es zur Zeit nicht leicht. Nach dem Ausrüster-Wechsel zu Beginn des Jahres kam vor kurzem ein neues Management. Viel Trubel abseits des Golfplatzes, und auf dem Platz klappt in dieser Saison wenig. Als beste Platzierung ein zweiter Platz, in den Statistiken liegt er bei der Präzision mit dem Driver auf Platz 106, beim Putten Platz 123. Trotzdem, wenn bei ihm alles zusammenläuft, ist er für den Sieg gut, wie er bereits 2011 mit dem besten je gespielten U.S.-Open-Score (-16) gezeigt hat.

Webb Simpson

Der aus Noth Carolina stammende Webb Simpson siegte letztes Jahr knapp vor Graeme McDowell und Michael Thompson, mit einem Gesamt-Score von +1. Nach seinem ersten Major-Sieg wurde es aber wieder ruhig um den 27-Jährigen. In dieser Saison blieben die großen Erfolge bisher aus, ein geteilter zweiter Platz steht als bestes Ergebnis in den Statistiken. Dass Simpson die Titelverteidigung schafft, scheint eher unwahrscheinlich.

 

Phil Mickelson

„Lefty“ konnte in seiner Karriere bislang vier Majors gewinnen, die U.S. Open waren allerdings nicht dabei. Fünf Mal wurde er hier Zweiter. Dies könnte sich in diesem Jahr ändern. Mit der Waste Management Phoenix Open konnte Mickelson dieses Jahr bereits ein Turnier gewinnen. Letzte Woche bei der „Generalprobe“ vor der U.S. Open, der St. Jude Classic, steigerte sich der Amerikaner nach schlechtem Start von Tag zu Tag und wurde noch Zweiter. Mickelson ist in jedem Fall in US-Open-Form.

Justin Rose

Gerade am Anfang der Saison schien der in Südafrika geborene Engländer richtig in Fahrt zu kommen, nach einigen Top-Ten-Ergebnissen warteten die Experten, bis ihn sein Spiel zum ersten Titel in diesem Jahr führt. Doch die Formkurve fiel ab, er wurde nur 25. beim Masters – bei der Players Championship verpasste Rose den Cut. Zuletzt ging es dann wieder aufwärts. Der achte Platz beim Memorial Tournament sollte Rose mit einem guten Gefühl in die U.S. Open gehen lassen.

 

Sergio Garcia

Sergio Garcia spielt eine starke Saison. 2013 hat er bis jetzt in jedem Turnier den Cut geschafft, seine schlechteste Platzierung war ein geteilter 17. Rang. Die Statistiken bestätigen die Form: Zweiter im Scoring-Durchschnitt, Zweiter beim Putten, 15. im Allround-Ranking. Machte er zuletzt durch den unschönen Zwist mit Tiger Woods auf sich aufmerksam, wäre ein Sieg bei der U.S. Open eine super Gelegenheit, den öffentlichen Fokus wieder auf das zu lenken, was er wirklich kann: Golf spielen.

Matteo Manassero

Wenn der 20-Jährige Italiener auf der PGA Tour unterwegs war, kam bislang meist wenig dabei rum. Auch in diesem Jahr war der geteilte 23. Platz bei der WGC Cadillac Championship das beste Ergebnis. Komplett anders präsentiert sich Manassero in Europa. Er braucht im Schnitt nur 1,74 Putts pro Loch, hat gerade eben erst das Flaggschiff-Event der European Tour, die BMW PGA Championship, gewonnen und führt das Race to Dubai an. Wenn er sein Spiel in Ardmore auf den Platz bringen kann, hat er die Qualität ganz vorne zu landen.

Martin Kaymer

Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann erwischte einen guten Start in die Saison 2013, musste nach drei Top-Ten-Platzierungen jedoch wieder Rückschläge hinnehmen. Durch den Wechsel auf die PGA Tour öfter in Amerika unterwegs, konnte er sich dort noch nicht richtig in Szene setzen. Der geteilte fünfte Platz bei der HP Byron Nelson Championship steht als bislang bestes Saison-Resultat in der Statistik. Trotzdem: Wenn Kaymer sein langes Spiel unter Kontrolle bringt und ein bisschen Glück beim Putten dazu kommt, kann er den Ausgang des Turniers mit beeinflussen.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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