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Siem und Kaymer: Licht und Schatten im PGA Championship Finale

Da weint das deutsche Golferherz - Martin Kaymer und Marcel Siem verdaddeln das Finale der PGA Championship.

Martin Kaymer schafft es im Finale der PGA Championship nicht, weiter nach vorne zu kommen. (Foto: Getty)
Martin Kaymer schafft es im Finale der PGA Championship nicht, weiter nach vorne zu kommen. (Foto: Getty)

Sichtlich genervt von seinem Spiel lief Marcel Siem am Finaltag der PGA Championship über den Platz von Whistling Straits. Bei warmen, aber windigen Bedingungen musste der deutsche Pro einige Schlagverluste verschmerzen. Mit einem Tagesscore von +2 rückte jedoch eine Platzierung unter den Top 40 in weite Ferne. Bei insgesamt -1 erreicht Siem Platz T48. Für Martin Kaymer gilt annährend das Gleiche. Der DEutsche Pro schaffte es nicht, die so wichtigen Scglaggewinne zu erzielen und so um den Sieg mitzuspielen. Mit einem Gesamtscore von -10 geht's für den 30-Jährigen auf Platz T12. Da wäre eindeutig mehr drin gewesen.

Marcel Siem fast ohne Par

Die Scorecard von Marcel Siem wirkte nach dem Abschluss der Finalrunde der PGA Championship bunt gesprenkelt. Kaum ein Par war darauf zu sehen. Dafür zahlreiche Bogeys, Doppelbogeys, aber auch einige Birdies. Die Drives des 35-Jährigen trafen acht von 14 mal das Fairway, was durchaus solide, jedoch nicht Spitzenklasse ist. Seine Eisenschläge verirrten sich zu oft und landeten außerhalb des Grüns und auch das Putting war heute nicht Siems Stärke. Seinen T36. Rang von 2012 kann der deutsche Pro so nicht toppen.

Martin Kaymer fast nur mit Par

DIe grandiose 65er Runde vom Moving Day konnte Martin Kaymer am Finaltag in Whistling Straits leider nicht wiederholen. Durch diese hatte er sich bis auf Platz fünf vorgespielt, was bei deutschen Golffans natürlich die Hoffnung aufkeimen ließ, dass der 30-Jährige die PGA Championship erneut gewinnen können würde, vor allem weil er gleich mit einem Birdie auf der Drei startete. Es war jedoch nicht der Tag des Martin Kaymer - nachdem er auf der Vier ein Doppelbogey fabrizierte, da er vom Bunker aus über eine scharfe kannte spielen musste, war irgendwie die Luft raus.

Kaymer erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr und es folgten zwölf Par. Dadurch konnte Kaymer mit Day, Spieth und Co., die mit großen Schritten enteilten, nicht mehr mithalten. Vor allem die Greens-in-Regulation-Quote, die am Vortag noch bei 15/18 lag, sank rapide ab und auch mit dem kurzen Spiel, das zuvor Kaymers Stärke darstellte, erzielte er heute keine Gewinne mehr. Mit seinem zwölften Platz klettert Martin Kaymer denn auch nur elf Plätze im FedExCup-Ranking. Wenn er bei The Barclays dabei sein will, muss er bei der Wyndham Championship alles geben, um noch unter die Top 125 zu rutschen.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Der Text liest sich ein wenig, als hätte ihn ein Legastheniker geschrieben – geht doch da noch mal drüber :-)

    (oder mit dem Handy – siehe „da er vom Bunker aus über eine scharfe kannte spielen musste“. Ihr meintet „Kante“, nicht „kannte“, oder?)

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