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Olympia: Caroline Masson erspielt sich gute Position in Olympia-Auftaktrunde

17. Aug 2016
Olympia 2016: Caroline Masson erspielt sich eine gute Ausgangsposition, Sandra Gal tut sich schwer. (Foto: Getty)
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Caroline Masson startet mit konstanter Runde ins Olympiaturnier, Sandra Gal strauchelt auf der Back Nine. Ariya Jutanugarn geht in Führung.

Beim olympischen Golfturnier der Damen sind gleich sechs Golferinnen aus deutschsprachigen Nationen am Start sowie die gesamte Spitze des Rolex Rankings. Neben den deutschen Sandra Gal und Caroline Masson sind auch die beiden Schweizerinnen Fabienne In-Albon und Albane Valenzuela und die Österreicherin Christine Wolf in Rio am Start. Miriam Nagl, die die deutsche und die brasilianische Staatsbürgerschaft hat, spielt unter brasilianischer Flagge und hatte die Ehre das Turnier bei Olympia 2016 zu eröffnen. Die Führung übernahm in der ersten Runde die Thailänderin Ariya Jutanugarn.

Caroline Masson startet gut bei Olympia 2016

In einem frühen Flight ging es für Caroline Masson an den Start. Bei ihrem ersten Olympia-Auftritt zeigte die Gladbeckerin eine gute Leistung auf dem Platz in Rio. Zwar verlor sie durch einen Ausflug in den Bunker an Bahn 3 bereits recht früh einen Schlag, blieb den Rest ihrer Front Nine aber fehlerfrei. Den Schlagverlust glich sie an der vierten Bahn mit einem Birdie direkt wieder aus. Auch an Bahn 7, sowie an Loch 9 zum Abschluss ihrer Front Nine, gelang es ihr, Birdies einzulochen. Auf ihrer Back Nine spielte Masson sehr konstant mit neun aufeinanderfolgenden Pars, auch über die schwierigen Löcher 11 bis 15. Damit platziert sie sich vorerst an Platz T11 und legt den Grundstein für ein aus deutscher Sicht spannendes Olympiaturnier.


Sandra Gal schwächelt auf der Back Nine

Auch Sandra Gal startete gut in die erste Runde. Bereits an der ersten Bahn versenkte sie ein Birdie und ging mit Rückenwind auf die Runde. Zwar musste sie zwei Bogeys auf der Front Nine hinnehmen und verpasste die ein oder andere Birdiechance, aber vier Schläge konnte sie auch gewinnen. Am 16. Loch tat sie sich jedoch schwer und musste ein Bogey hinnehmen, nachdem ihr Abschlag knapp neben dem Fairway landete. Direkt darauf folgte ein weiteres Bogey. Sie fiel zurück auf Even Par und lag nach dem ersten Tag des Damengolfturniers bei Olympia 2016 auf T26.

Miriam Nagl mit schlechtem Tag

Miriam Nagl, die deutsche Golferin mit den brasilianischen Wurzeln, eröffnete unter brasilianischer Flagge das olympische Golfturnier der Damen. Den Eöffnungsschlag Empfand sie als „nervenaufreibend“ und verglich ihn mit einem Schlag in einem Stechen. „Man will einfach keinen schlechten Schlag machen.“ Beim Probeevent konnte sie mit einer 67 glänzen, beim olympischen Wettbewerb konnte sie ihren „Heimvorteil“ jedoch nicht nutzen. Der einzige Lichtblick auf ihrer Runde blieb der Schlaggewinn am fünften Loch. Der Rest ihrer Runde bestand aus zwei Bogeys, zwei Doppelbogeys und einem Tripelbogey. Sie beendet die erste Runde mit 8 über Par.

Mäßiger Start für die Schweizerinnen

Fabienne In-Albon startete gut in das olympische Turnier, trotz eines Schlagverlustes am dritten Loch, den sie sofort wieder wettmachte. Über die folgenden Löcher hielt sie sich bei Even Par, dann wurde ihr an Loch 13 der Grünbunker zum Verhängnis. Zwei Schläge brauchte sie, um sich aus dem Sand zu befreien, das Resultat war ein Doppelbogey, das sie schmerzhaft zurück warf. Mit drei Schlägen über Par beendete sie die Runde auf T44. Einen besseren Start erwischte die 18-jährige Albane Valenzuela, die über 13 Löcher fehlerfrei blieb und zusätzlich einen Schlag an der 5 gewinnen konnte. Mit Even Par kam sie auf T26 ins Clubhaus.

Für die Österreicherin Christine Wolf gestaltete sich die Auftaktrunde als Achterbahnfahrt. Fünf Birdies spielte sie auf dem Olympiakurs, genau so viele Schläge verlor sie aber auch zu ihrem Leidwesen wieder. Mit Even Par beendet sie schließlich die erste Runde.

Favoriten an der Spitze

Inbee Park, die seit Monaten wegen einer Daumenverletzung nur wenig Turniere spielen konnte, startete mit einer fehlerfreien 66er Runde in das olympische Turnier und belegte T2. Gefährlich wurde ihr nur Ariya Jutanugarn, der es gelang ein Doppelbogey mit einem Eagle auszugleichen und sich mit sechs Birdies an die Spitze zu setzen.

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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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