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Martin Kaymer in Malaysia weit entfernt von der Spitze

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18. Feb 2016
Bei der Maybank Championship Malaysia hätte sich Martin Kaymer sicher einen besseren Auftakt gewünscht. (Foto: Getty)
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Zu viel auf und ab, das war Martin Kaymers Fazit zu seiner ersten Runde bei der Maybank Championship Malaysia. Kieffer auf T20.

Vor einer ansprechenden Kulisse und knapp 30 Grad fiel der Startschuss für die Maybank Championship Malaysia auf der European Tour. Drei Deutsche sind in Kuala Lumpur mit von der Partie. In der tiefsten Nacht deutscher Zeit ging Martin Kaymer als erster von ihnen in seinen Auftaktdurchgang und scheint nicht ganz ausgeschlafen gewesen zu sein. Nach einem ordentlichen Hin und Her beendete der an Eins gesetzte Deutsche seine erste Runde „nur“ bei Even Par.

An der Spitze hingegen wurde ordentlich gescored. Der Australier Nathan Holman führte im Clubhaus nach iner 64er-Runde (-7) vor sechs Spielern bei -6. Marcel Siem erwischte einen denkbar ungünstigen Start, während für Maximilian Kieffer der Weg nach oben nicht allzu weit ist.


Quick Facts zur Maybank Championship Malaysia

European Tour in Kuala Lumpur Maybank Championship Malaysia
Platz Royal Selangor Golf Club, 6476 Meter, Par 71
Preisgeld 3.000.000 US-Dollar
Titelverteidiger Anirban Lahiri (Name des Turniers noch „Mayank Malaysian Open“)
Headliner Darren Clarke, Louis Oosthuizen, Miguel Angel Jimenez
Deutscher Starter Martin Kaymer, Marcel Siem, Maximilian Kieffer

Martin Kaymer kann in Runde eins nicht überzeugen

Für Martin Kaymer ist Malaysia eingentlich ein Wohlfühlpflaster. Die deutsche Nummer eins kommt gerne nach Kuala Lumpur, „eine großartige Stadt“, in der er bei seinen letzten beiden Auftritten 2011 und 2012 jeweils eine Top Ten einfahren konnte. Danach sieht es 2016 nach dem Auftaktdurchgang leider nicht aus.

Kaymer startete mit einem Bogey an der Zehn und beendete die ersten Rundenhälfte bei +1. Mit drei Birdies und zwei Bogeys vorne rum schaffte er es nicht mehr unter Par, bei Even Par liegt der 31-Jährige aktuell auf Rang T67. Entsprechend gab er sich nicht ganz zufrieden nach der Runde. „Es ging heute mit vier Bogeys und vier Birdies etwas auf und ab. Gefühlt wäre eine 69 oder 70 gut möglich gewesen, aber aufgrund des Bermudagrases sind die Längen der Eisenschläge oft schwer kontrollierbar, wenn man das Fairway verfehlt. Das hat mich heute ein paar Schläge gekostet, aber morgen geht es am Mittag weiter und dann hoffe ich, mir mehr gute Birdie-Chancen erarbeiten zu können.“

Kieffer im Verfolgerfeld, Siem patzt

Maximilian Kieffer wandelt zur Zeit auf den Spuren von „Mr. Consistency“ Bernhard Langer. Der 25-Jährige rief auch in Malaysia wieder eine ansprechende Leistung ab und lag nach der ersten Runde bei -3 vier Schläge von der Spitze enfernt auf dem geteilten 20. Platz. Auf der Zehn gestartet zeigte der Düsseldorfer mit zwei Auftakt-Birdies gleich an, wo es hin gehen soll. Bei -2 ging es auf die Front Nine, wo er durch ein weiteres Birdie und acht Pars seine gute Ausgangspostion zementierte.

Am schwächsten von den drei Deutschen startete Marcel Siem in die Maybank Championship Malaysia. Fünf Bogeys, nur zwei Birdies, das reichte nur für eine Übernachtung weit hinten im Feld (+3/T122) und bedeutet am zweiten Tag den Kampf um den Cut.

Miguel Angel Jimenez in Pose

Ist da etwa jemand auf der Suche nach einem neuen Spitznamen? Eigentlich sollte „El Mechanico“ mit seinem bisherigen gar nicht unzufrieden sein, doch seine liebste Jubelpose legt in letzter Zeit eher Namen wie „El Zorro“ nahe. Es wäre nicht der kurioseste Spitzname im Tour-Zirkus, soviel ist klar. Wie auch immer, Jimenez hat seine Runde noch nicht beendet, liegt aber aktuell über Par und recht weit hinten.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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