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Martin Kaymer mit tiefen Einblicken im Interview mit Fecht-Star Heidemann

Kurz vor der US Open gibt Martin Kaymer der Olympiasiegerin im Fechten, Britta Heidemann, im Interview tiefe Einblicke.

Kurz vor dem Start bei der US Open im Shinnecock Hills GC, gibt sich Martin Kaymer im Interview optimistisch. (Foto: Getty)
Kurz vor dem Start bei der US Open im Shinnecock Hills GC, gibt sich Martin Kaymer im Interview optimistisch. (Foto: Getty)

In einem sehr persönlichen Interview mit Olympiasiegerin und Fecht-Star Britta Heidemann auf dem Portal sportbuzzer.de, verriet Martin Kaymer einige Details aus seiner Karriere. Im Interview ging es dabei um Erfolge, sowie um Zukunftsziele und Privatleben. Bei der US Open wird Kaymer versuchen zum zweiten Mal den Titel zu holen und so seinen insgesamt dritten Majortitel einzufahren. Deutschlands Nummer eins der Golfwelt sieht sich auf alle Fälle in der Lage dazu und spricht auch mit Heidemann über dieses Ziel.

"Der Tag, als ich Nummer eins der Welt geworden bin, war auch einer der bittersten Momente meiner Karriere."

Auf die Frage, wie es für Martin Kaymer war, ganz oben anzukommen, entgegnete er dem Portal sportbuzzer.de folgendes: "Der Tag, als ich Nummer eins der Welt geworden bin, war auch einer der bittersten Momente meiner Karriere. Ich saß allein in einem Café in Scottsdale und habe mir im Internet die Weltrangliste angeschaut. Immer wieder hab ich auf „Aktualisieren“ gedrückt. Als ich mich dann endlich ganz oben auf der Liste sah,[...]da habe ich mich so leer gefühlt." Er fügte noch hinzu: "Ich saß da ganz allein in diesem Café mit diesem Erfolg, das war auch traurig irgendwie. Und dann habe ich erstmals angefangen zu reflektieren, mit wem ich diesen Weg gegangen bin, wer mich unterstützt hat, wie viel Zeit, Leidenschaft und Energie ich investiert habe."

Das Gefühl, dass er viel in Kauf für eine erfolgreiche Karriere als Sportler nehmen musste hat Kaymer allerdings nicht. Er selbst sagt, dass er "gar nicht der Typ war, der feiern gehen wollte," sondern gern trainierte und Turniere gewann. Was ihn glücklich mache, sei eben mit einem Team um ihn herum, ein Ziel zu verfolgen.

Martin Kaymer mit Schlachtplan für die Zukunft

"Ich habe jetzt die Möglichkeit, aufzuhören oder neue Wege zu gehen. Und aufhören will ich noch nicht. Zumindest möchte ich versuchen, alles zu gewinnen, was man gewinnen kann." - Für diesen Plan, den Kaymer hegt, verriet er: "Deshalb habe ich jetzt mit meinen Trainern einen Schlachtplan entworfen, um dieses Ziel volle Kraft voraus anzugehen." Um "alles zu gewinnen" fehlen Kaymer noch der Titel beim Masters in Augusta und die British Open. Mit Augusta konnte er sich in der Vergangenheit zumindest nicht so gut anfreunden, was sich eventuell mit dem entworfenen "Schlachtplan" ändern kann.



Martin Kaymer kann sich auch noch eine andere Karriere, nach der des Golf-Profis vorstellen: "Ich muss nicht mein ganzes Leben Profigolfer sein, auch wenn ich sicherlich nie ganz die Finger vom Schläger werde lassen können." Eine Karriere als Rennfahrer käme für den Mettmanner durchaus in Frage, dort würde er dann versuchen in einer bestimmten Klasse der Beste zu werden.

Die US Open in Shinnecock Hills klopft an der Tür

Das nächste große Event steht mit der US Open unmittelbar in den Startlöchern. Trotz der hohen Erwartungen, die Kaymer an sich selbst stellt, gibt er im Interview mit sportbuzzer zu: "[...]Natürlich weiß ich aber genauso, dass ich mit meiner gerade erst kurierten Handverletzung jetzt erst wieder auf dem Weg nach oben bin."

Zuletzt spielte Kaymer bei der Italian Open stark auf und konnte nach zwei gespielten Runden sogar, die alleinige Führung übernehmen. Er zeigte, dass er dazu in der Lage ist tiefe Runden ins Clubhaus zu bringen, beendete das Turnier zum Schluss als geteilter Achter. Wer weiß, vielleicht schafft es Martin Kaymer in geraumer Zeit wieder zurück zur Weltspitze des Golfsports.

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