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Mit einer Even-Par-Runde, wie schon an Tag eins der US Open 2014, konnte Marcel Siem einen tollen Auftritt bei seinem ersten Major in diesem Jahr krönen und hat einen Top-20-Platz sicher. Der Deutsche spielte erneut überzeugend, machte nur wenig Fehler und setzte seinem Spiel am letzten Loch noch das Sahnehäubchen auf.

Marcel Siem hat ein neues Erfolgsrezept – Konstanz

Was hat Marcel Siem für eine starke Leistung gezeigt über die vier Tage der US Open 2014. Es ging los mit einer 70 am Donnerstag. Linear zur Schwierigkeit des Kurs-Setups, ging auch der Score des Ratingers rauf – aber nur um einen Schlag pro Tag. Die 71 am Freitag, die 72 am Moving Day, die starke Ausgangsposition am Finaltag. Und Siem konnte den Trend bestätigen.


Es ging allerdings undankbar los für den Ratinger. Schon am ersten Loch musste Siem ums Par kämpfen, am zweiten hatte er dann nicht mehr dagegen zu halten und notierte das Doppelbogey. Doch was Siem in den Tagen der US Open ausmachte, wie bereits in den Turnieren der jüngeren Vergangenheit, war, dass er sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Für seine Verhätnisse fast stoisch spielte der 33-Jährige sein Spiel, erarbeitete sich Chancen und holte sich die verlorenen Schläge noch auf der Front Nine zurück.

Auf dem Grün fehlte bei der US Open das Glück

Im Gegensatz zum Start seiner Runde ging es auf der Back Nine kaum noch darum, Bogeys zu vermeiden, sondern Putts zu lochen und Birdies zu spielen. Denn Siem erarbeitete sich regelmäßig Birdie-Chancen, nur leider hapertete es auf dem Grün. Einige Schläge rasierten die Lochkante, besonders zu Beginn der Back Nine hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Und wie es dann eben so ist kam an der 14 stattdessen das nächste Bogey.

Marcel Siem mit dem krönenden Abschluss

Drei weitere Pars später ging Marcel Siem auf sein letztes Loch der US Open 2014. Er wusste, er hat eine tolle US Open gespielt, und als der Abschlag dann Mitte Fairway landete, hieß es die letzten Minuten genießen. Und wie! Denn die Annäherung auf die letzte Fahne landete einen Meter vor dem Stock – keine Aufgabe für den 33-Jährigen. Er spielte die Even-Par-Runde, wie schon am ersten Tag, und liegt damit aktuell auf dem geteilten 15. Platz. Respekt, Marcel Siem, und weiter so!

Das Finale ist noch im Gange, die Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Bleiben Sie auf dem laufenden in unserem Liveticker.


US Open 2014: Ein Rückblick auf das Major

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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