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Made in Denmark: Marcel Siem und Martin Kaymer mit starkem Moving Day

Am Moving Day der Made in Denmark präsentiert sich ein deutsches Duo in Topform. Während Marcel Siem früh Gas gibt läuft Martin Kaymer auf der zweiten Neun heiß.

26. Aug 2017
Spielten eine starke Runde am dritten Tag der Made in Denmark: Martin Kaymer und Marcel Siem. (Foto: Getty)


Mit fünf deutschen Spielern ging die Made in Denmark im Himmerland Golf & Spa Resort in den Moving Day und nach verhaltenen zweiten Runden schossen Marcel Siem und Martin Kaymer endlich wieder tief. Auch Sebastian Heisele präsentierte sich in guter Form. Das Teilnehmerfeld wird derzeit von einem Engländer angeführt.

Marcel Siem lange fehlerfrei

Hatte Marcel Siem am Vortag noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpften, knüpfte der Mettmanner am Moving Day an seine Glanzleistung aus der Auftaktrunde an. Bereits auf den ersten Löchern nahm Siems Spiel fahrt auf, sodass er beim erreichen der sechsten Bahn bereits bei drei unter Par lag und zweitweise bis auf den geteilten siebten Platz vorrückte.

Über eine lange Strecke blieb der 37-Jährige frei von Fehlern, spielte gar ein weiteres Birdie auf der Elf, bis er schließlich am 15. Loch seinen ersten Schlagverlust hinnehmen musste. Diesen glich Siem jedoch mit einem "Vögelchen" auf der 16 aus und liegt nach seiner 67er Runde bei sechs unter Par fürs Turnier.


Martin Kaymers Golfschwung im Detail

Das erste Loch im Himmerland Golf & Spa Resort scheint Martin Kaymer gut gesonnen, erzielte der zweifache Majorsieger dort bislang auf allen Runden der Made in Denmark ein Birdie. So auch am Moving Day, an welchem Kaymer sich in bester Verfassung zeigte. Mit Even Par auf die zweite Neun gehend, schmiss Kaymer dort den Turbo an und erspielte sich insgesamt vier Birdies. Am Ende unterschrieb der 32-Jährige eine 67 und liegt gleichauf mit Marcel Siem bei sieben unter Par.

Bernd Ritthammer drittbester Deutscher

Sebastian Heisele, der am gestrigen Tag ein auf und ab der Gefühle erlebte, präsentierte sich am Moving Day deutlich sicherer und überzeugte vor allem auf der ersten Neun. Gleich zum Auftakt notierte der 29-Jährige ein Birdie und ließ bis zum achten Loch drei Weitere folgen. Den Tag beendete Heisele mit einer ansehnlichen 69, was seine bislang stärkste Runde im Turnier bedeutet.

Auch Bernd Ritthammer notierte eine 69 für den Tag und liegt in der Gesamtwertung bei fünft unter Par im Mittelfeld. Nach einer soliden Front Nine wurde es für den Nürnberger mit drei Birdies und zwei Bogeys auf der zweiten Neun holprig. Nichtsdestotrotz ist Ritthammer momentan drittbester Deutscher.

Florian Fritsch zeigte, wie schon in den Runden zuvor, eine durchwachsene Leistung. Der Münchener kontrollierte die Front Nine weitgehend mit zwei Birdies bei nur einem Schlagverlust. Ärgerlichweise notierte Fritsch zwei weitere Bogeys nach dem Turn, sodass der 31-Jährige mit einer 72 ins Clubhaus zurückkehrte. Fürs Turnier liegt Fritsch damit bei eins über Par.

Umkämpfte Spitze bei Made in Denmark

Als Führender geht der Engländer David Horsey in den Finaltag. Der 32-Jährige zeigte am Moving Day eine fehlerfreie Glanzvorstellung und erspielte sich dabei sieben Birdies! Er wird verfolgt vom Amerikaner Julian Suri, der zwei Schläge hinter Horsey liegt. Die dänischen Fans dürften sich außerdem über die Vorstellung des Lokalmatadors Thorbjørn Olesen erfreuen, der nach drei gespielten Runden mit sechs unter Par auf dem geteilten siebten Platz liegt.

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Andreas Wagner

Andreas Wagner - Autor für Golf Post

Andreas hat 2016 seinen Bachelor in Sportmanagement und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen. Im Rahmen eines Schnupperkurses des Kölner Unisports kam er erstmals mit Golf in Kontakt. Begeistert vom ersten Eindruck folgte schnell die Platzreife. Man trifft Andreas auf den Golfplätzen im Kölner Westen, wo er an seinem Spiel feilt.

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