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Made in Denmark 2017: Fünf Deutsche spielen sich ins Wochenende

Sebastian Heisele schafft es mit abenteuerlicher Runde in den Cut der Made in Denmark, Martin Kaymer ebenfalls im Wochenende.

25. Aug 2017
Martin Kaymer und Sebastian Heisele sind nur zwei der fünf Deutschen, die es ins Wochenede der Made in Denmark geschafft haben. (Foto: Getty)


Bei der zweiten Runde der Made in Denmark konnten die deutschen Golfer nicht so stark auftrumpfen, wie noch am Tag zuvor, trotzdem schafften fünf schwarz-rot-goldene Spieler den Sprung ins Wochenende. Darunter ist auch Martin Kaymer, dessen Comeback sich nach seiner Verletzung direkt um zwei Runden verlängert. Nicht mit dabei am Wochenende ist Alexander Knappe.

Steve Webster konnte sich als einziger Golfer des ehemaligen Führungstrios an der Spitze halten und führt das Feld ins Wochenende. Einfach hat er es aber nicht: 52 Spieler haben nur sechs Schläge Abstand zu dem Spitzenreiter.

Martin Kaymer bleibt solide

Martin Kaymer legt nach seiner 69er Runde eine 71 hinterher und liegt mit zwei Schlägen unter Par auf dem 43. Platz. Bei den windigen Bedingungen im Himmerland Golf & Spa Resort hatten allerdings viele Spieler Schwierigkeiten, ihre Ergebnisse vom Vortag zu übertreffen. Nach elf Löchern lag der Mettmanner noch zwei Schläge unter Par für den Tag, verlor die beiden Schläge daraufhin aber wieder.

Auch Bernd Ritthammer spielte Even Par auf seiner zweiten Runde. Mit zwei abschließenden Birdies rettete er diesen Score ins Clubhaus. Weil Marcel Siem sich nicht ganz so gut schlug, übernahm Ritthammer auf dem geteilten 32. Platz die Position des besten Deutschen. Siem, am Donnerstag noch mit einem Birdie nach dem anderen, sammelte in der zweiten Runde mehr Schlagverluste. Schon an der Elf, seinem zweiten gespielten Loch, kassierte er ein bitteres Doppelbogey. Zwar musste er seine Spitzenposition aufgeben, schaffte es aber trotz einer 74er Runde sicher in den Cut.

Kampf um Cut bei der Made in Denmark 2017

Nicht so einfach hatte es Florian Fritsch. Mit einem Doppelbogey am letzten Loch hatte der Münchener sich eine ungünstige Ausgangsposition erspielt und musste nun Leistung zeigen. Das machte er auch und legte seinen Schlagverlusten immer wieder Birdies nach, sodass er mit einem Schlag unter Par die Runde beenden und auf dem 63. Platz ins Wochenende rutschen konnte.

Zusammen mit Fritsch spielte auch Sebastian Heisele die beste deutsche Tagesleistung. Seine 69er Runde war allerdings eine abenteuerliche. Die Runde lief ruhig an, mit einem Bogey und einem Birdie auf den ersten Neun, nach dem Turn folgte ein weiterer Schlagverlust. Danach ging es rasant aufwärts mit einem Birdie und einem Eagle, nur um danach erneut einen Schlag zu verlieren. Es folgten ein weitere Schlaggewinn und leider auch noch ein Schlagverlust auf den letzten Löchern. Am Ende stand eine eins unter Par auf seiner Scorekarte und mit dem 53. Rang auch ein Platz im Wochenende.

Alexander Knappe hätte ein sehr gutes Ergebnis gebraucht, um es ihnen gleich zu tun. Zwar kämpfte er sich in seiner Runde von einem Front-Nine-Rückstand von drei Schlägen über Par zurück auf Even Par, für mehr reichte es aber nicht. Damit führte seine 75er Runde vom ersten Tag zu seinem Ausscheiden.


Martin Kaymers Golfschwung im Detail

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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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