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Marathon Classic: Sandra Gal kann endlich wieder überzeugen

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15. Jul 2016
Sandra Gal hat die Top Ten nach dem ersten Tag der Marathon Classic im Visier. (Foto: Getty)
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Sandra Gal hat sich nach dem verpassten Cut beim Major letzte Woche eindrucksvoll zurückgemeldet und liegt nach Runde eins der Marathon Classic knapp hinter den Top Ten.

In der letzten Woche bei der US Women’s Open war die Ernüchterung groß bei Sandra Gal. Die 31-Jährige verpasste den Cut beim dritten Damen-Major des Jahres deutlich bei sieben über Par und schien nach ihrer kurzen Verletzungspause im Mai noch nicht wieder vollends fit. Dementsprechend energisch geht die Düsseldorferin in dieser Woche an den Start und will die Enttäuschung mit einem guten Ergebnis bei der Marathon Classic wettmachen.

Starke Vorstellung als richtige Antwort

Den ersten Schritt in die richtige Richtung machte Sandra Gal am ersten Tag der Marathon Classic. Die deutsche Olympionikin spielte eine starke 69er Runde und ordnet sich damit nur knapp hinter den Top Ten auf dem geteilten 16. Rang ein. Dabei konnte Gal ihre Runde wesentlich konstanter gestalten als in der letzten Woche. Sie musste lediglich einen Schlagverlust wegstecken und durfte sich über drei Birdies freuen. Das Bogey fiel dabei unglücklich in einen Birdielauf, sodass ein noch besserer Score zunächst einmal verhindert wurde.


Diese wiedergewonnene Konstanz lässt aber auf eine wiedererstarkte Sandra Gal hoffen, die sich pünktlich zu den Olympischen Spielen in Rio Mitte August wieder in Form spielt.

Caroline Masson mit etwas zu bunter Scorekarte

Unsere zweite deutsche Olympiateilnehmerin Caroline Masson wäre sicherlich mit fünf Birdies auf der Runde fast immer zufrieden. Nach dem ersten Tag der Marathon Classic steht allerdings trotz dieser vielen Schlaggewinne nur eine Runde von eins über Par für Masson zu Buche. Grund hierfür sind die vielen, immer wieder eingestreuten Schlagverluste. Vier einfache und gar ein doppelter führten zu der 72er Runde und bescherten der 27-Jährigen den geteilten 60. Rang.

Besonders ärgerlich war die Bogey-Doppelbogey-Folge zum Ende ihrer Front Nine. Bis dahin lag die Gladbeckerin bei eins unter Par und schickte sich an Sandra Gal in die Spitze zu folgen. Schließlich wurde es aber zu bunt auf der Scorekarte und Masson konnte froh sein, dass sie so eben noch auf der Cutlinie blieb. Diese liegt nämlich momentan bei genau eins über Par. Daher hoffen wir in Runde zwei auf ähnlich viele Birdies, bei deutlich weniger Schlagverlusten und einem Wochenende mit doppelter deutscher Beteiligung.

Trio führt die Marathon Classic nach Runde eins an

Ein Trio bestehend aus zwei Südkoreanerinnen und einer Japanerin führt das Feld bei fünf Schlägen unter Par nach dem ersten Tag an. Die in dieser Saison bereits zweimal siegreiche Haru Nomura spielte dabei ebenso wie Mirim Lee ganze sieben Birdies. Beide Proetten mussten jedoch auch zwei Schlagverluste hinnehmen und sich so von einem noch besseren Score verabschieden. Die Highlights von Mirim Lees erster Runde gibt es hier im Video.

Ebenfalls an der Spitze und bereits mit einem Sieg in dieser Saison versehen, liegt die Südkoreanerin Hyo Joo Kim. Auf ihrer Front Nine sah es zunächst danach aus, dass sie dem Feld enteilen könnte, spielte sie doch die ersten sieben Löcher in vier unter Par. Ein Bogey auf Loch neun nahm der 21-Jährigen jedoch etwas den Wind aus den Segeln. Es folgten „nur“ noch zwei weitere Birdies auf den letzten neun Löchern, was zur geteilten Führung führte.

Das Führungstrio sollte sich aber in den folgenden tagen nicht ausruhen, da Sandra Gal nur drei Schläge zurückliegt und auch die Weltranglistenerste Lydia Ko bei drei unter Par auf der Lauer liegt und ihren verpassten Majortitel aus der letzten Woche vergessen machen will.

Alle Platzierungen und Ergebnisse nach dem ersten Tag der Marathon Classic gibt es hier nochmal auf einen Blick.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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