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Bubba Watson: „Ich bin nicht hier um rumzublödeln“

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06. Aug 2014
Bubba Watson boykottierte den Longest Drive Contest der PGA mit den Worten: "Ich bin doch nicht hier um rumzublödeln." (Foto: Getty)
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Der Longest-Drive-Contest musste ohne den besten Longhitter stattfinden: Bubba Watson boykottierte den Wettbewerb. Einen Sieger gibt’s trotzdem.

Der längste Abschlag gewinnt: Erstmals nach 30 Jahren trug die PGA im Vorfeld der PGA Championship wieder den Longest-Drive-Contest aus. Unter den Spielern, die am Dienstag ohnehin ihre Proberunden im Valhalla Golf Club gingen, lockerte sich die Stimmung bei fast allen Pros am zehnten Tee: Dort hatte die PGA of America am 544 Meter langen Par 5 einen Wettbewerb um den längsten Abschlag für wohltätige Zwecke ausgelobt.

Louis Oosthuizen gewinnt die Long Drive Competition

Mit einem Drive von 310,9 Metern gewann der Südafrikaner Louis Oosthuizen. Er durfte sich nicht nur über die Geldklemme im Stile von Jack Nicklaus, sondern auch über 25.000 US Dollar freuen, die er an eine gemeinnützige Organistaion spenden wird. Oosthuizen scheint ein Talent für diese Art der Vorbereitungswettkämpfe zu haben. Bereits beim Masters 2010 gewann er den Par-3 Contest.


Padraig Harrington im Happy-Gilmore-Style

Padraig Harrington nahm den Wettbewerb nicht ganz so ernst und schlug mit Anlauf im „Happy-Gilmore“-Stil ab. Trotzdem reichte es für Harrington nicht unter die ersten Zehn.

Bubba Watson weigert sich

Einer hatte gar keine Lust auf diesen Spaßwettbewerb, dabei ist er in dieser Disziplin des Longhitters eigentlich unschlagbar: Bubba Watson führt die Statistiken der PGA an, wenn es um die längsten Schläge geht. Ihm gelang beim WGC Bridgestone Invitational der längste Abschlag der Saison mit 387,7 Metern. Auch neben dem Platz ist Watson immer für einen Spaß zu haben. Nur für den Longest Drive Contest schien er sich nicht erwärmen zu können: „Ich bin nicht hier um rumzublödeln“, so Watson.

Der Longhitter trat deshalb am zehnten Tee demonstrativ mit einem Eisen 3 an und verweigerte sich somit dem Wettbewerb. „Ich weiß nicht, warum ich einen Wettkampf wie diesen bestreiten sollte, wenn ich hier eine Trainingsrunde spiele, um den Kurs kennenzulernen. Ich bin hier um ein Turnier zu gewinnen.“ Dafür gab es promt Spott von der Konkurrenz. Rickie Fowler schrieb auf Twitter: „Ich glaube, Bubba hatte bloß Angst, dass ich ihn im Long-Drive-Contest umhaue.“

Rickie Fowler hätte mit seinen 299,9 Metern wahrscheinlich nicht gegen Bubba Watson gewonnen. Für ihn reichte es ohne Watson zu Platz 5. Jason Day schaffte 309 Meter, wurde Zweiter und darf nun 15.000 US-Dollar im Namen der PGA an ein gemeinnütziges Projekt spenden. Für Johan Kok, nach 308,1 Metern auf Rang 3, blieben noch 10.000 US Dollar für wohltätige Zwecke seiner Wahl.

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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