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Handicap-Reform des DGV nimmt Formen an

28. Okt 2014
Die Handicap-Pläne des DGV stehen kurz vor der Abstimmung. Bis Ende des Jahres 2014 will der europäische Golfverband EGA sich festlegen, ob er die Änderungen mitmacht. (Foto: Getty)
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Der DGV will sein Handicapsystem überarbeiten und die Berechnung künftig einfacher machen. Eventuell zieht Europa mit.

Der Deutsche Golf Verband (DGV) ist zurzeit in Deutschland unterwegs, um seine Mitglieder über die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen aus den letzten sechs Monaten zu informieren. Eine ganze Menge ist da zusammengekommen.

Bisher handelt es sich jedoch erstmal nur um Ideen, wie es in Zukunft funktionieren könnte. Am 29. November 2014 werden sich die stimmberechtigten Vertreter aller Golfclubs in Frankfurt/Main treffen, um über die erarbeiteten Vorschläge abzustimmen.


Golf Post stellt alle Vorschläge der Arbeitsgruppen vor. Hier das erste Thema in den Reformvorhaben des DGV, das Handicap-System:

1) Reform des Handicap-Systems

Der DGV plant, sein Handicap-System zu überarbeiten. Einfacher soll es werden, vor allem für Golfeinsteiger.

Und so soll die Handicapanpassung aussehen: Um Gelegenheitsspieler und Golfeinsteiger „zum Dranbleiben zu motivieren“, sollen in den Handicapklassen von -54 bis voraussichtlich -24 (die genaue Grenze wird noch festgelegt) ab 2016 nur noch Verbesserungen möglich sein. Golfer sollen somit ein sogenanntes Mindest- oder „Lebenshandicap“ erhalten, das sie, einmal erspielt, nicht mehr verlieren können.

Desweiteren soll mit der Handicapreform auch die Pufferzonenanpassung (CBA – Computed Buffer Adjustment) abgeschafft werden, also keine Anpassung der Spielergebnisse mehr bei schlechtem Wetter oder sonstwie widrigen Bedingungen erfolgen.
Ebenfalls abgeschafft wird die Aktiv/Inaktiv-Kategorisierung der Golfer; womit auch die jährliche Handicap-Anpassung am Ende der Saison wegfallen wird.

Hans-Joachim Nothelfer möchte die European Golf Association (EGA) gern mit im Boot haben und die Änderungen europaweit durchsetzen. „Im Notfall wagen wir aber auch einen nationalen Alleingang“, betont der DGV-Präsident für den Fall, dass die EGA nicht mitzieht (die Entscheidung darüber fällt Ende des Jahres 2014). Nothelfer will sich offenbar an diesem Thema messen lassen.

Video: DGV-Präsident Nothelfer im Interview mit Golf Post über die DGV-Imagekampagne und die Handicapreform (ab Minute 6:36).

Rückmeldung der Clubs

Ein Clubverantwortlicher gab zu bedenken, ein Lebenshandicap werde dazu führen, dass die Leute bei Turnieren irgendwann „gefrustet“ seien, weil sie nicht mehr gewinnen können. Der Golfclub Leverkusen merkte an, dass präzise Handicaps für die gerechte Siegerehrung bei Turnieren durchaus vonnöten seien und man einer Reform, die derart „grob“ einteile, mit Skepsis begegne. Ein anderer Club begrüßte das Handicap-Vorhaben als „bisher zu kompliziert für Anfänger, nun endlich vereinfacht“.

Was sich für den Golfer ändern würde

Wenn das Lebenshandicap kommt, wird es schwer für sogenannte Handicap-Schoner. Denn zumindest von Handicap -54 bis voraussichtlich -24 geht es erstmal nur bergauf. Für den Anfänger bedeutet das weniger Zittern bei Turnieren und erstmal ununterbrochen Erfolgserlebnisse – bis die Handicapgrenze erreicht ist. An dieser Grenze werden sich mit der Zeit viele Golfer sammeln und sich schließlich in zwei Leistungsklassen – unter und über der Handicapgrenze – aufteilen.

Aktualisierung (30.10.2014): In einer früheren Version des Artikels hieß es, die Aktiv/Inaktiv-Kategorisierung sowie die jährliche Handicapanpassung würden künftig beibehalten. Das ist, nach erneuter Rücksprache mit dem DGV, nicht der Fall. Zitat: „Die Aktiv/Inaktiv-Kategorisierung und die jährliche Handicapanpassung werden ab 2016 nicht mehr durchgeführt.“

Was halten Sie von einem „Lebenshandicap“?

Wird ein Lebenshandicap Gelegenheitsgolfer und Golfanfänger zum Dranbleiben motivieren? Finden Sie es richtig, dass bei Golfeinsteigern ‚gröber‘ und damit ‚vereinfachter‘ gerechnet wird als bei fortgeschrittenen Golfern?

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Juliane Bender

Juliane Bender - Leitende Redakteurin bei Golf Post von Juli 2012 bis Februar 2016

Juliane ist Diplom-Sportwissenschaftlerin. Für sie ist das Faszinierende an Golf: Der Sport ist ein guter Lehrmeister, nicht nur, wenn man gerade den Schläger schwingt. Sie finden Juliane Bender auch unter Google+
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62 LESER-KOMMENTARE

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  1. Es geht doch darum vorhandene Regeln zu vereinfachen um, mehr Golfeinsteiger und Mitglieder in Golfclubs zu akquirieren.
    Der Mangel an Neumitgliedern ist in vielen Golfclubs enorm.

    Man sollte denjenigen, die aus beruflichen Gründen oder anderen Leistungseinschränkungen nicht so oft spielen können, auch entgegenkommen und ein
    “ Lebenshandicap “ einführen.
    Wenn man in den USA Golf spielt und von bestimmten Golf-Regeln in Germany erzählt, gibt es erstaunte Gesichter , da “ Pay and Play “ in erster Linie die Regeln bestimmt.
    Deswegen wird keine Ethik untergebuttert.
    Also meine Unterstützung hat der DGV, der nur versucht, durch einfache Regeln mehr Menschen für diesen Sport zu interessieren.
    Es geht auch nicht an, dass derjenige der 3-4 x im Monat Golf spielt ,im GC genauso viel bezahlt wie derjenige der jeden Tag auf dem Platz steht.

    Grüße von der spitzen Feder

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  2. Was uns Neu-Golfer an vielen Clubs wirklich stört, sind pseudo-elitäres Gehabe und unpassende Kleiderordnungen ==> kommt mal in der Lebenswirklichkeit der Zielgruppe für neue Mitglieder an!

    zum Thema Handicap:
    Was ist so schlimm am nun höheren LHCP: dass die typischen HCP-Angeber nun mit einer noch niedrigeren Zahl angeben? … mir doch egal.
    Im nächsten Turnier haben sie ggf. einen Nachteil, wenn sie „ihr“ HCP aktuell nicht spielen können. ==> und deshalb verstehe ich die ganze Aufregung zum Thema Fairness nicht

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  3. Frischkorn elke

    Ich finde, wenn man sich nicht mehr verschlechtern kann, dann spielt man doch viel mehr Turniere,als wenn man bei zwei oder drei Turnieren in der Woche jedesmal fürchten muss,
    sich schon wieder „hochzuspielen“. Man geht doch dann viel lockerer ins Turnier und spielt auch mal öfter ein Turnier.

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  4. Steffen Richter

    Wir spielen doch zum Spaß ! Vergessen ?
    Ist mir völlig wurscht ob´s CBA gibt oder ein LHCP !
    Ich spiele Golf und Turniere aus Leidenschaft !

    Es gab doch bis dato sowieso genug Spieler die kein adäquates HCP zu ihrer eigentlichen Spielstärke haben,(kennt doch jeder) weil sie bescheissen wie noch was !

    Auf dem Platz liegt die Wahrheit !

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  5. Hans-Walter Bald

    Der „Lebenshandicap-Golfer“ bekommt ab 2016 mit dem DGV Ausweis ein Kettchen mit Anhänger geliefert (offen zu tragen um den Hals). Auf dem Anhänger graviert das „LHCP“. Auf Wunsch kann das „LHCP“ auch auf die Stirn gebrannt und/oder auf den Grabstein gemeißelt werden.
    Zurück zu den Anfängen! CBA weg, jährliche Anpassung weg. Die Spielleitung sollte wieder entscheiden können, wenn wirklich auf Grund irgendwelcher Umstände die Turnierergebnisse so miserabel sind, ob das Wettspiel bei den Heraufsetzungen gewertet wird oder nicht.
    Mit Sicherheit werden in Zukunft noch weniger, vorwiegend ältere Spieler, keine vw Turniere mehr spielen.
    Herzlichen Glückwunsch an die DGV Funktionäre die wiederum ihre Existenzberechtigung bewiesen haben!

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  6. Ich bin der Meinung, dass man die Wettbewerbe nur noch im Zählspiel – Format durchführen sollte. ML Gruß

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  7. Habe bisher NICHTGOLFERN erzählt :Beim Golf gibts übers Handicap ungefähre Wettbewerbsgleichheit für alle . Ist wohl vorbei..Dumm gelaufen.

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  8. Wolfgang Friederichs

    Für mich sind Gelegenheitsgolfer und Golfanfänger diejenigen bis HCP -36. Wer ein besseres HCP erspielen will, muss halt auf Tunieren die entsprechend Leistung zeigen. Wenn man sie nicht erbringt, soll sich meine Meinung nach das HCP wieder verschlechtern. Wo ist denn der Unterschied: jeder, egal welches HCP er hat, hat doch Mühe, sein HCP auf Turnieren zu spielen. Also warum einen Unterschied ab HCP 24 oder wo auch immer machen?
    Die Abschaffung des CBA ist super. Habe diesen Unsinn noch nie verstanden: der CBA hängt nach meiner Erfahrung nicht von widrigen Bedingungen ab, sondern eher davon, ob viele Turnierteilnehmer den Platz kennen oder nicht. Also: weg damit!

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  9. Lebenshandicap gibt es defacto doch schon: -36, schlechter wird man nicht mehr! Tolle Neuerung 😉
    CBA sollte abgeschafft werden.
    VcG abschaffen und durch etwas anderes ersetzen? Neuer Name für altes Konzept?
    Werbung € 4,9 Mio in drei Jahren – im Kleinklickersdorfer Anzeiger? Grosse Medien (TV, überregionale Zeitungen/Magazine) kosten richtig Geld; da sind die Mio schnell weg – ausser man geht wieder auf Randezeiten (TV so ab 23:00 Uhr)
    Mgmt.-Beratung: naja, wer es für sinnvoll erachtet, sich vom DGV beraten zu lassen, der hats dann mal wirklich nötig. Der hätte es selbst mal nötig

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  10. CBA abschaffen ist überfällig!
    Lebenshandicap? Welcher Schwachkopf ist auf so eine Idee gekommen.
    Wer spielt dann noch Turniere?
    Sport ist und bleibt mit Leistung verbunden! So soll es auch bleiben,!!

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  11. conni de witt

    tolle kommentare, chapeau!

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  12. Michael Wunram

    Das eigentliche Ziel – Interessierten den Zugang zum Golfsport zu erleichtern – wird komplett verfehlt. Das Problem sind nicht die Regeln, sondern das immernoch elitäre Image des Golfsports. Golf hat definitiv ein Image Problem und die zum Teil übertriebenen Kleiderordnungen auf den Plätzen tun ihr übriges.

    Antworten

    • Klaus Jürgens

      Das größte Problem ist ausschließlich das elitäre Verhalten nicht einiger, sondern vieler Clubs.
      Mögliche Neumitglieder werden nur durch entstaubten Reformen gewonnen.
      Ich vermute aber, dass der DGV dazu nicht die Kraft hat

      Antworten

  13. Chester Fabricius

    Lebenshamdicap… eine typische DGV – Idee, grandios!

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  14. GolferSeit30Jahren

    Warum CBA wieder abgeschafft werden soll, verstehe ich absolut nicht. Die Einführung des CBA war in meinen Augen ein Fortschritt! Es ist doch ganz normal, dass bei windig-nassem Wetter im Mittel schlechtere Scores erzielt werden als bei Windstille und trockenem Platz. Dass dies in irgeneiner Form berücksichtig wird, ist doch gerade gut und trägt doch zur genaueren Ermittlung des HCP bei.

    Antworten

  15. ich schließe mich gern den meisten Meinungen an. Ich finde das alles etwas zu kurz gedacht. Ich habe nach drei Jahren mein HCP von 15 ehrlich erspielt. Es macht doch überhaupt keinen Spaß, ein Turnier zu spielen, bei dem ich grundsätzlich chancenlos bin, zu gewinnen, nur weil mein Handycap nicht meiner Spielstärke entspricht. Es hat auch etwas mit dem guten Gefühl zu tun, welches man hat, wenn man wieder gegen sich selbst gewonnen hat.

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  16. Die Abschaffung des CBA ist mehr als überfällig. Wenn wirklich die Verhältnisse kein reguläres Spiel zulassen, sollte die Spielleitung die Möglichkeit haben das Spiel für nicht vorgabenwirksam zu erklären. Dafür reicht der gesunde Menschenverstand aus!

    Und was bitte soll ein Lebenshandicap? Was habe ich von einem Handicap, das ich im Alter vielleicht aus körperlichen Gründen nicht mehr spielen kann?

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  17. Warum will man wieder den Alleingang gehen? Alle anderen Länder fangen mit einem HCP-28 an, warum nur wir im DGV nicht? Das wäre doch schon mal eine Angliederung an die internationalen Standards

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  18. Reform hin oder her es wird dadurch auch nicht besser. Ich glaube vielleicht müsste man mal die Funktionäre auswechseln. Die sollten mal über den großen Golfteich sehen und würden dann vielleicht schnell merken was verändert werden muss, damit der Golfsport eine Zukunft hat. So wird es jedenfalls auch trotz einer Werbekampagne nicht besser werden.

    Antworten

  19. Die Abschaffung des CBA finde ich gut. Es ging auch früher sehr gut ohne.
    Sich bis zu einem bestimmten Handicap nur verbessern zu können, ist nicht gut. In jeder Klasse gibt es immer Grunde und persönliche Einflüsse für Verbesserungen und Verschlechterungen, Und um 0,1 nach oben zu gehen tut nicht weh.
    Die Einführung eines Lebenshandiaps ist das blödeste, was ich je gehört habe. Ich bin 57 und habe 8 Hdcp. Jede Runde ist schon heute eine Herausfordeting für mich. Soll ich in. 5 Jahren nicht die Chance haben, vielleicht lässig mit 12 anzutreten?

    Antworten

  20. Das mit dem Lebenshandycap finde ich auch nicht gut, grade ältere Spieler, die in jüngeren Jahren dann die Grenze erreicht haben und vielleicht aufgrund von fehlender Schwungkraft nun einfach nicht mehr das niedrige Handicap spielen können.

    Ich persönlich habe lieber ein höheres Handicap und kann das auch spielen (ist das nicht auch eigentlich der Sinn dahinter!?) als ein niedriges, was ich nie wieder erreichen kann!

    Antworten

  21. So ein Witz. Das sollen Verbesserungen sein, es wird eher immer noch schlimmer. Der Sport wird nun völlig kaputt gemacht. Allein jetzt sind die Handicaps eine Schönrechnerei und stimmen mit bis zu zehn Schlägen nicht mehr. Allein das wäre für mich ein Grund keine Turniere mehr zu spielen.

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  22. Martina Schörck

    Gewinnen und verlieren gehört zum Sport dazu – auch beim Golf!
    Es bringt doch überhaupt keinen Spaß, ein Handicap zu spielen, was man nicht bestätigen kann – nur weil man mal eine guten Tag hatte …
    Kein Golfer muss doch Tuniere spielen – sowie auch kein Tennisspieler Punktspiele mitmachen muss! Aber für die, die das Wettspiel mögen sollte es gerecht sein – ohne Zementierung einer Handicapklasse!!! Ist doch auch frustrierend von den Vorgaben..
    Mein Hcp ist übrigens 29,8 und bewegt sich oft am Limit – auf Privatrunden unterspiele ich mich (theoretisch) gern :( Als Sportler muss man die Leistung aber eben auch im Wettkampf abrufen…

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  23. Martin Sellner

    Der dahinter liegende Wunsch ist verständlich.
    Man will den Zugang zum Golfsport erleichern.
    Deutschland hat weniger als 1% aktive Golfspieler. Österreich rd 1,5%.
    In den USA spielt etwa 8-10% der Bevölkerung.

    Nur die geplanten Mittel halte ich für verkehrt.

    In den USA gibt’s halt reichlich Plätze wo man einfach hingeht, sein Greenfee bezahlt und dann drauf haut. Kein Mensch fragt nach Handicap, Clubmitgliedschaft, etc.
    DAS wäre meiner Meinung nach der Schlüssel, um mehr Menschen für den Sport zu begeistern – wenn man das denn will.

    Mag sein, dass ich mir als Techniker in mathematischen Dingen leichter tu.
    Aber sooo kompliziert ist das HCP-System nun auch wieder nicht,
    dass man einen akademischen Abschluss benötigt, um es zu kapieren.
    Ich denke nicht, dass das jemand vom Golfsport abhält.

    Antworten

    • heiko grumbein

      richtig – wir bestrafen doch noch die begeisterten golfspieler mit greenfeezuschlägen wegen des falschen hologramms (was kann ich für die mitgliederstruktur in meinem club wenn ich in einer ferienregion wohne?), weil sich ein paar clubs und deren manager abschotten wollen. oder bei vcg-spielern (war ich am anfang auch für ein paar jahre bis ich seßhaft war) mit zusatzgebühren oder spielverbot. ich bin grundsätzlich dafür, daß es sowas wie eine vernünftige platzreife gibt, aber vieles andere um diesen tollen sport führt nicht zu mehr spielern, sondern im gegenteil (z.B. viel zu wenig öffentliche plätze). und wenn man was einfacher machen will, dann sollte man an das regelwerk gehen. hier gäbe es mehr als genug zum ausmisten, um insbesondere anfängern das spiel zu erleichtern.

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  24. Der Ansatz das Handicap System zu verbessern ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Die geplante Umsetzung und der Grund, nehr Golfspieler zu motivieren, finde ich aber ziemlich daneben.

    Wie oben schon erwähnt würde ich persönlich mehr Flexibilität in die Handicap Festlegung bringen und z.B. das System aus USA einführen. Wenn ich hier richtig informiert bin, gibt man quasi nach jeder Golfrunde auf Wunsch seine Scorkarte ab. Also quasi eine Ausweitung und Vereinfachung von EDS Runden (ohne Anmeldung).

    Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass man in Summe den Freizeitcharakter von Golf stärken müsste. Hier sind aber auch in erster Linie die Clubs selbst gefragt. Jugendförderung, Spaßturniere, flexible bzw. keine Startzeiten, öffentliche Anlagen sind hier nur ein paar Stichworte. Also einfach den Spaßfaktor erhöhen.

    Antworten

  25. Welch ein Nonsens rundum. Wofür benötigt man eigentlich Jahre, um einfache Dinge zunächst kompliziert und dann beim Vereinfachen noch komplizierter zu machen. Und überall gibt es nun wieder Bedenkenträger, die ihre eingefahrenen Meinungen absondern: „Nicht gerecht“, „ungenau“, „was ist bei Turnieren“ – nicht anzuhören. Schon mal davon gehört, wie es in Ländern mit Golftradition zugeht? Da wird nach jedem Privat-Spiel die Score-Karte abgegeben, der Spieler hat damit immer sein aktuelles und vor allem echtes Handicap. Bei uns jammert man nun gleich wieder, dass beim Lebens-HCP Nachteile bei Turnieren entstehen und andererseits Handicap-Schoner Vorteile haben. LEBENS-HANDICAP!! So etwas muss man erstmal erfinden. Oh, Mann! Nö, Deutschland und Golf – das passt einfach nicht zusammen. Vielleicht erinnert man sich noch daran, dass der DGV vor Jahren folgendes bekannt gab: Nearest-to-the-Pin dürfe nicht mehr mit einem Zentimeter-Maßstab gemessen werden; man sollte Schnüre oder was auch immer dazu benützen. Das hieß dann bei der abendlichen Preisverleihung: „Die kürzeste Schnur erzielte Spieler XY …“ Golf in Deutschland – noch irgendwelche Fragen?

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  26. Alexander Sylvester

    Ich glaube nicht, dass damit das Ziel, mehr Leute beim Golf zu halten, erreicht wird. Vielmehr verlagert sich die Frustgrenze, wenn man überhaupt davon sprechen kann.
    Jeder der spielt sollte für sich entscheiden was ihm wichtig ist. Einfach das Spiel und die Natur zum Ausgleich genießen oder wie zuletzt im Interview Tim Bentzko, gnadenlos ein einstelliges Handycap erreichen wollen.
    Die Verbandsinitiative ist gut aber es sollte verstärkt und breiter der Sport als solches beworben werden.

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  27. Ich bin der Meinung, dass diese Methode den falschen Ansatz hat. Es wäre viel sinnvoller denn ball auf die doppelte Größe zu vergrößern oder aber wie der Chef von Taylor Made das Loch auf verschiedenen Plätzen der USA vergrößern zulassen. Denn wenn man mal ehrlich ist hat Golf leider ein sehr großes Nachwuchsproblem! Mit den zwei genannten Möglichkeiten Würden sich bei gelegenheits und änfängern die Erfolgschancen erhöhen, was wiederum dazu führen würde, dass mehr Leute beim Golf bleiben. Oder man macht es wie die Firma Topgolf in den USA. Aber über kurz oder lang um diesen sehr technisch filigranen Sport einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zumachen kommt man über solche Änderungen nicht hinweg. Da bringt eine hcp Verwaltungsreform überhaupt nichts!

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  28. Kompletter Bullshit! CBA abschaffen ok, der Rest ist ein absoluter Witz!

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  29. Der Plan der DGV-Strategen, mit diesem Reförmchen den Golfsport attraktiver zu machen mutet an wie der Versuch, Pellkartoffeln anzubauen.
    Golfanfänger und solche, die es werden wollen, interessiert das Handicap und wie es errechnet wird nun wirklich nicht. Die haben genug damit zu tun, die kleine Kugel zu treffen – und die auch nicht gerade sehr eingängigen Golf-Regeln zu begreifen.

    Alle anderen werden sich durch diese unsportliche „Innovation“ des DGV in ihrem Bild vom Golfen bestätigt fühlen: eine Beschäftigung für Rentner.

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  30. Andreas Zimmermann

    Dieses Lebenshandicap ist in meinen Augen unsinnig, vor allem warum soll es ausgerechnet -24 sein Wiird künftig dann auch bei Turnieren unterschieden wer sich verschlechtern kann und wer nicht? Dringender sollte der DGV das Thema Hologramm anpacken und wieder abschaffen, denn ich als Vollmitglied eines ganz normalen Golfclubs mit vielen Zweitwohungen und Ferienhäusern in der Nähe fühle mich diskriminiert , da ich auf vielen Plätzen gerade in NRW Aromen Aufpreis Zahlen muss, der durch nichts zu rechtfertigen ist und auch von den Clubs nicht begründet werden kann

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  31. Schade, das wurde ein System geschaffen um die HCP Genauigkeit wirklich zu optimieren. Die Spieler, die nur 1x im Jahr ein Turnier spielen aus den Rängen zu nehmen und jetzt wird alles wider vergessen, um die Spielfreude zu verbessern.

    Ich weiss nicht, ob es einen regelmässigen Turnierspieler freut, wenn die Preise regelmässig von HCP Schonern abgeholt werden. Oder wo der Sinn ist, wenn man gegen einen Spieler mit falschem HCP im Matchplay antritt. Sicher wird der Spieler mit dem falschen HCP mehr Spielfreude haben.

    Wir können auf den Deutschen Strassen auch wieder die Geschwindikeitsbegrenzung aufheben.

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  32. heiko grumbein

    für mich ist das irgendwie alles nicht nachvollziehbar. bis hcp 36 kann man sich sowieso nur verbessern, also was soll die verschiebung auf 24 (warum 24 und nicht 25 oder 23??? oder gleich 18, was dann wenigstens wieder eine gewisse logik hätte). und was an der berechnung schwer sein soll, verstehe ich auch nicht, weil es sowieso der computer erledigt (schneller und besser als ich mit zettel und bleistift – obwohl ich es trotz meines alters noch kann). kompliziert wurde es erst, als das unsägliche csa bzw. jetzt cba eingeführt wurde. für einen freiluftsport völlig unsinnig – im fußball gibt es ja auch keinen torzuschlag wegen schnee auf dem platz oder torabzug wegen schönem wetter. und wenn immer gesagt wird, man will das hcp nicht als statussymbol, dann wird es so erst recht dazu. allein der begriff „lebenshandicap“. das hat man sich dann mal im Alter von 30 J. erspielt und dabei bleibts – ich dachte immer, das hcp dient dazu, die spielergebnisse verschieden starker spieler im rahmen von turnieren auf ein vergleichbares niveau zu bringen. Dann wäre es doch letztlich am vernünftigsten, es wird das stableford-system abgeschaft und es gibt nur noch loch- oder zählspiel – fertig. im ausland, insbesondere in skandinavien, britannien und usa lacht man doch über unser hcp-system – weil wir, wenn wir so weitermachen, bald für jeden spieler ein individuelles hcp-system festlegen – am besten noch jährlich vom tüv geprüft und mit einer plakette am bag zertifiziert.

    Antworten

    • Ich stimme voll zu. Und by the way, diesen TÜV gibt es ja schon… Entweder wird man im Winter hoch oder runter gesetzt (je nach Saison Leistung) oder man bleibt wo man ist. Auch das ist in meinen Augen Blödsinn. Wer regelmäßig Turniere spielt ölte sich auf dem Hcp befinden, dass ihm zusteht. Und ich verstehe leider noch nicht wieso es Hcp Schoner schwerer haben werden. Ich kann verstehen, dass das Ausland uns etwas belächelt. In diesem Sinne…

      Antworten

    • Johann Schwaiger

      Bin ganz der Meinung von Herrn Grumbein. Das Lebenshandicap ist absoluter Schwachsinn. Das gerechteste System wird sicher in den Staaten verwendet.
      Da macht Golf Spass. Und nur ein Sport der Freude und Spass vermittelt wird sich durchsetzen.

      Antworten

  33. Dr. Peter Laschka

    Wer neue Mitglieder akquirieren und Altmitglieder nicht verprellen will,der muss zwei Dinge ändern.1. Das diskriminierende HOLOGRAMM abschaffen (ersatzlos).
    2. Ein Lebenshologramm nicht unter -36 etablieren.
    Vielleicht erlebe ich es noch!

    Antworten

  34. Schafft doch erst mal die privaten, vorgabewirksamen Schummelrunden ab. Es gibt einstellige Handicaper, die beinahe kein offizielles Turnier gespielt haben. Handicapveränderungen nur noch bei offiziellen Turnieren, dann aber auch wie gespielt nach oben oder unten. Den CBA kann man ruhig streichen, den „Handicapjahresausgleich“ sollte man auch komplett einstampfen. Und wer 2 Jahre kein offizielles Turnier gespielt hat sollte um mindestens 2 Punkte hochgestuft werden.

    Antworten

    • – ob HC -36 oder -27,wäre mir egal, -20 halte ich für zu tief angesetzt
      – Schummelrunden: sehe ich auch so
      – CBA: braucht man nicht, übers Jahr gesehen gleicht sich alles aus
      – Nicht-Turnierspieler: würde ich staffeln, 1 Jahr = +1, 2 Jahre =+2, 3 Jahre = +4, usw.
      bis zur Grenze (derzeit -36).

      Antworten

  35. Gigleitner Hans Peter

    Ich finde die Anregung gut, es würden wieder mehr die Amateure-Turniere mitspielen
    und dadurch die Club´s mehr Einnahmen bringen.

    Antworten

  36. Meiner Meinung nach ist diese Diskussion vollkommend überflüssig.
    Jeder Golfer ist für seine Spielstärke selbst verantwortlich. Da 80% aller Turniere sowieso im Stableford laufen sind die Chancen in der Nettowertung immer für jeden gleich und fair.
    Ob Reformierung oder nicht, auf dem Platz liegt die Wahrheit. Ob mit ehrlichem Handicap oder veraltetem HCP.

    Schönes Spiel…..

    Antworten

  37. Hartmut Kring

    Bisher hat der DGV gelehrt: „Das Handicap ist kein Statussymbol sondern ein Ausdruck der aktuellen Spielstärke“!
    Das Einfrieren würde dem m. E. völlig entgegenstehen. Außerdem muss doch Frust aufkommen, wenn man z. B. HC – 11,0 erspielt hat, dann aus unterschiedlichen Gründen (Krankheit, Alter, Schwächephase über längere Zeiträume etc.) nur noch ein HC von z. B. – 20,0 spielt und bei jedem vw Turnier unter „Fernerliefen“ rangiert. Die Neuregelung käme einer quasi Aufhebung des HC-Systems gleich!

    Antworten

    • Juliane Bender

      Hallo Herr Kring,
      das sogenannte Lebenshandicap soll nur den Breitensport abdecken, es würde also nur bis zu einer Grenze von -24 oder -20 greifen (genaue Grenze wird noch festgelegt). Alle Handicaps darüber würden nach dem altbekannte System angepasst, d.h. in den höheren Handicaps kann man sich auch wieder verschlechtern – nur eben nicht mehr unter die Lebenshandicap-Schwelle.
      Viele Grüße

      Antworten

  38. Ich sehe das wie ein Großteil der Kommentierer hier auch. Ein Lebenshandicap führt nur dazu, dass sich viele auf dieses Hcp herunterschummeln und dann irgendwann den Spaß am Turnierspielen verlieren weil sie merken dass das vielleicht doch nicht so eine gute Idee war. Vergleichbarkeit ist nicht mehr gegeben was den fairen Wettkampf in dieser Hcp-Region dann sowieso unmöglich macht. Was die Vorgabenbestimmungen mancher Clubs angeht… die haben ja durchaus einen Sinn! Wenn jemand nicht in der Lage ist den Ball 100m nach vorne zu spielen, geschweige denn einen Bunker- oder Pitchschlag auszuführen, dann hat dieser auf gewissen Plätzen meiner Meinung nach nichts zu suchen. Nebenbei: CBA war zB von der Idee her gut, nur die Umsetzung (Anpassung nach Ergebnis) völlig misslungen.

    Antworten

  39. Nun habe ich mich jahrelang als aktiver Fußballer über unsinnige Entscheidungen der älteren Herren im DFB geärgert. Die haben sich Regeln ausgedacht, da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, weil Sie am Schreibtisch und weit, weit weg vom Platz gemacht worden sind. Nun spiele ich endlich Golf und da fängt es genauso an. Wie einige vor mir geschrieben haben, was für ein Sinn macht ein lebenslanges (egal ob -24 oder -28) HC?!?!?! Ich sehe keinen einzigen Vorteil! Durch ein aktuelles HC ist es uns doch möglich, sich mit jedem Golfer auf Augenhöhe zu messen. Man kann ja an gewissen Schrauben drehen, um es etwas einfacher zu gestalten, aber dies scheint mir definitiv ein falscher Ansatz zu sein.

    Antworten

  40. Torsten Rübensaal

    Ich bin Gelgenheitsgolfer mit HCP -27,4. Ich spiele seit Jahre so gut wie keine Turniere, da ich nicht die Zeit habe regelmäßig zu Üben und Golfunterricht zu nehmen. An einem guten Tag bin ich in der Lage meien HCP zu spielen, an vielen aber nicht. Um aber weltweit ohne Probleme spielen zu können reicht HCP -36 nicht überall aus, so dass ich schon gerne im 20er-Bereich bleiben würde. Ich finde die Idee mit dem Lebenshandicap gut. Der Spielfluss wird dadurch auch nicht beeinflusst, da wir genau von 12 Schlägen mehr bei 18 Loch sprechen. Da ist viel wichtiger das man regelkonform spielt und Rücksicht auf schneller Spieler nimmt.

    Antworten

  41. Zumindest könnten auch noch diejenigen Turniere spielen, die das aus Angst unterlassen, sie könnten so hoch kommen, dass Ihnen das Spielen auf Plätzen mit Hcp-Forderung unter z.b. 28 verweigert werden könnte.

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  42. Letzlich heißt das doch nichs anderes
    als das bishige Minesthandicap von 36
    auf irgendeinen niedrigeren Wert zu
    reduzieren.
    Also, was solls?

    Antworten

    • So sehe ich das auch. Wir haben doch schon die hcp-Grenze bei 36! Das reicht völlig aus! Ab dieser Marke kann man sich runter- und raufspielen. Das ist nunmal beim Golf so und das soll auch ein 34er erleben – und sich freuen und sich ärgern wie die Singelhandicaper auch! Golf wird in D erst wieder attraktiver, wenn das typisch deutsche spießige Club- und Vereinsleben abgeschafft wird. Freies Spiel für freie Golfer! Aber dann verlieren Clubs und nicht zuletzt der DGV Mitglieder und Einnahmen. Die DGV-Lobby würde wackeln. Und wer will das schon beim DGV?

      Antworten

  43. Christian von Bargen

    Dieser Ansatz mit einem Lebenshandicap, erscheint mir ein ähnlicher Aktionismus wie das vereinheitlichen des Schulssystems.
    Durch das „Gleichschalten“ aller, auf einem belibieg gewählten, in diesem Fall mit HC24 schon „relativ“ anspruchsvollem HC, werden schon die frühen „Anfänger“ Reize aus dem Spiel genommen. Es gehört zum Leben und natürlich auch zum Golfsport dazu, auch mal zu verlieren. Gerade als Anfänger oder wohl eher als Fortgeschrittener, wenn ich an HC 24 denke, bringen Niederlagen den Ehrgeiz und die Motivation doch erst richtig zur Geltung.
    Das Vereinfachen von Siegen und Erfolgen ist meiner Meinung nach zwar ein Gesellschaftstrent, aber mit sicherheit im Sport doch eher unangebracht, da die Ergebnisse eben einfach falsch sind.
    Natürlich ist das aktuelle System nicht einfach, doch jeder Golfer hat sich bisher damit beschäftigt, und soweit ich das in meiner Region mitbekommen habe, haben es auch die meisten praxisgerecht verstanden.
    Ich betrachte es als eine Herausforderung der ich mich stellen muss. Golf ist nun einmal auch eine Herausforderung, und nur mit Fleiß lässt sich dieser Sport erlernen und meistern.
    Es wird ja auch keiner auf die Idee kommen und einem Anfänger den Ball bis zur Fahne tragen zu lassen, nur weil der Abschlag nicht auf Anhieb klappt.

    Bedenklich finde ich auch die Aussage, dass Deutschland zur Not einen Alleingang anstreben werde. Das zeugt dann meiner Meinung nach doch von einem arg gewollten Aktionismus.

    Antworten

  44. Rainer Tornow

    Oh je, wie kompliziert machen wir es uns Deutschen wieder einmal… Wie es einfacher geht, zeigt doch das USGA System: man meldet sich vor einer Runde an, füllt die Scorekarte aus und gibt sie ab. Punkt! Wer besch…. will, soll es tun, weil er sich damit selber disqualifiziert und von den ehrlichen Mitspielern auch als solcher schnell erkannt wird. Ich finde, dass das HCP bei uns zu sehr als Persönlichkeitsprofil verkommt.
    Lebenshandicap? Nein danke…

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  45. Ich denke auch, dass das Hcp das aktuelle Spielvermögen wiederspiegeln soll. Es gibt auch zuviele SpielerInnen mit geschenktem Hcp -36 die nie ein Turnier spielen oder gespipelt haben und auf den Plätzen rumgurken,
    Es gibt wie Herr Eckert schon sagt andere Baustellen. z.B. sollte das Spiel für Hcp Klasse 4 so vereinfacht werden, dass bei weiss kein Längenverlust entsteht und die Ballsucherei soweit gebremst wird, dass ein Ball unter Anrechnung eines Strafschlages eingeworfen werden soll.
    Die 5 und mehr Stunden Runden nerven. Der sportliche Aspekt (Tempo) wird auch immer mehr in den Hintergrund gerückt und dadurch sind zu viele Spaziergänger unterwegs.

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  46. Halte davon überhaupt nichts und möchte künftig z.B auch nicht „HCP-24“ Spieler vor mir auf der Runde haben, die eigentlich HCP 36 haben sollten. Verbessern und verschlechtern gehört zum Golf dazu. Das Problem von Golf in Deutschland liegt auch nicht am Handicap für Anfänger, sondern insb. am Image: „für alte Leute“, „für Reiche“. Dem ist durch solche Handicap-Mätzchen auch nicht beizukommen.

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  47. Ein Lebens Hcp ist doch absoluter Nonsens. Einmal Glück und das ganze Lebe daran gemessen zu werden, ist doch völlig unrealistisch. Das Hcp soll doch die aktuelle Spielstärke wiederspiegeln und nicht bei einem 65 jährigen „seinen“ Tag als 25 jähriger.

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  48. Rüdiger Schmidt

    ;M.E. kommt man damit nur Golfern entgegen, die eitel ihr jemals bestes Hc zementieren
    wollen.
    Das Hc als Indikator für aktuelle Spielstärke, die nun mal mit zunehmendem Alter sinkt, ist
    damit gestorben. Ebenfalls nicht mehr zu retten ist das Alleinstellungsmerkmal im Golfsport,
    dass über das Hc-System echte Wettkämpfe für Spieler mit unterschiedlichstem Hc möglich sind.

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  49. Ein Lebenshandicap wird nur Spieler, die dies aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht mehr erreichen können, diskriminieren.

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  50. Business Golfer Euope

    Einfacher soll es gemacht werden? Ich denke das ist Aktionismus. Warum muss die HC Berechnung in GY anders sein als im Rest der Welt? Die BGE Redaktion ist der Meinung das der DGV und die Clubs viele wichtigere Baustellen haben.
    VG B.Eckert

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  51. Detlef Wagner

    Halte nichts davon,da ein Hc immer die aktuelle Spielstärke wiederspiegelen sollte.

    Beste grüße aus Würzburg,

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  52. Vereinfachen ja! – Aber wie? Ein Lebenshandicap von -24 das einmal erreicht ist und später nicht mehr erzeilt werden kann, wird jeden Spieler frustrieren.
    Er erkennt, dass er nicht mehr zu dieser Leistung fähig ist, der Eine mehr, der Andere weniger.
    Turniere werden für ihn zur Qual, er wird keine mehr spielen, um sich nicht zu blamieren.
    Das Lebenshandicap auf 36 wäre nicht so „anstrengend“ und fast allen Plätzen bespielbar.

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