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Farmers Insurance Open: Unbeständige Deutsche und ein rostiger Tiger

Weder für Alex Cejka und Stephan Jäger, noch für Tiger Woods läuft der Auftakt der Farmers Insurance Open perfekt. Alle drei haben Verbesserungspotential.

Es läuft noch nicht ganz rund für Tiger Woods bei der Farmers Insurance Open. (Foto: Getty)
Es läuft noch nicht ganz rund für Tiger Woods bei der Farmers Insurance Open. (Foto: Getty)

Die Farmers Insurance Open erregt in diesem Jahr vor allem dadurch Aufmerksamkeit, dass Tiger Woods in San Diego sein 2018-Debut gibt. Gespielt wird auf dem North und South Course des Torrey Pines Golf Club. An der Spitze sitzt Tony Finau mit sieben Schlägen unter Par. Auf T4 folgt bereits Titelverteidiger Jon Rahm mit vier Schlägen unter Par.

Stephan Jäger erkämpfte sich eine 71er Runde und immerhin den geteilten 63. Platz, Alex Cejka hingegen hatte seine Schwierigkeiten und steht nach Runde 1 nur auf Rang 125.

Ist noch mehr für Stephan Jäger und Alex Cejka drin?

Stephan Jäger jagte seinem Score den Großteil der Runde über hinterher. Diese fing für ihn mit einem Bogey an Loch 11 an, dass der 28-Jährige durch einen Schlaggewinn wieder ausgleichen konnte. Das Spiel wiederholte sich auf seinen zweiten Neun und erst vier Löcher vor Schluss spielte Jäger sich zum ersten Mal unter Par. Diesen Erfolg verlor er auf den letzten Löchern beinahe wieder, rettete seinen Score von einem Schlag unter Par aber noch mit einem Birdie am letzten Loch.

Alex Cejka hatte noch stärker als sein Landsmann mit Bogeys zu kämpfen. Drei Stück handelte er sich innerhalb von vier Löchern ein - das konnte der gebürtige Tscheche während seiner Runde nicht mehr aufholen und kam mit zwei Schlägen über Par ins Clubhaus der Farmers Insurance Open.

Tiger Woods fehlt die Praxis

Tiger Woods hatte ebenfalls so seine Probleme auf dem Platz. Zwar waren eindeutige Momente seines Könnens zu sehen, wie beispielsweise bei dem Beinahe-Ass an Loch 16, es wurde aber auch deutlich, dass der Tiger seit Jahren keine durchgängige Turnierpraxis mehr bekommen hat. "Ich bin wahrscheinlich ein bisschen eingerostet", sagte Tiger Woods selbst über seine Leistung.

Seine Even-Par-Runde und den geteilten 84. Platz musste er sich hart erarbeiten. "Es war cool, ihn kämpfen zu sehen", sagte sein Flightpartner Patrick Reed.

Woods weiß, was er in der nächsten Runde besser machen will: " Ich muss mein Eisen-Spiel für morgen aufräumen und mir alles etwas besser anschauen." In Runde 2 geht es für ihn auf den North Course, der sich nach einem Umbau im letzten Jahr fast genauso schwer spielt wie der South Course.




Kampfansage des Führenden

Das durfte der Führende Tony Finau in der ersten Runde am eigenen Leib erleben. Dafür stach seine Vorstellung von neun Birdies und zwei Bogey allerdings auch besonders hervor. Offensichtlich liegt dem Amerikaner die Farmers Insurance Open: Bei seinen letzten drei Teilnahmen landete er immer in den Top 25.

Finau machte aber kein Geheimnis draus, dass er den South Course lieber spielt. "Ich freue mich darauf, den South zu spielen, einen Golfplatz, wo ich meine Länge zu meinem Vorteil nutzen kann und hoffentlich weiter gut abschlage. Ich weiß, dass ich auf diesem Golfplatz Punkte machen kann." Damit warnt er auch seine Konkurrenz für die zweite Runde vor.


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