Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 10: Jahresvorrat Wilson Staff Golfbälle gewinnen! Mehr Informationen

TaylorMade Kalea Produkttest – Der erste Eindruck

03. Aug 2016
Vier Golf Post Leserinnen testen die neuen TaylorMade Kalea Serie. (Foto: Isabell, TaylorMade,Britta)
Artikel teilen:

Vier Golf Post Leserinnen testen die TaylorMade Kalea Schläger. Ob die Damenschläger halten was sie versprechen, erfahren sie von unseren Testerinnen selbst.

Weibliches Design mit viel Power

Mit der ersten Ladies-only-Serie seit über einem Jahrzehnt meldet sich TaylorMade zurück. Kalea heißen die neuen Schläger, von Driver über Eisen bis zum Putter ist die gesamte Schläger-Palette abgedeckt, und auf den ersten Blick lässt sich festhalten: Das Warten hat sich gelohnt. TaylorMade tappt bei dieser zielgruppenorientierten Neuvorstellung nicht in die alte Klischee-Falle. Die Schläger sind erfrischend unpink, und doch sprechen die dezenteren Farbtöne das schöne Geschlecht an. Doch halten auch die inneren Werte, was die gelungene Optik verspricht?


Der erste Eindruck: Für jede Lage ein optimaler Schläger

Isabell Knepper (Hcp. 12) Golfclub Haan Düsseltal:

„Am 09.07.2016 kamen die heiß ersehnten Kalea Schläger bei mir in Wuppertal an. Natürlich habe ich das Paket sofort geöffnet, die Schläger ausgepackt und von Ihren Folien befreit sowie ausgiebig begutachtet. Dabei fiel zuallererst die freundliche Farbgestaltung auf. Die Schlägerhauben sind weiß mit grünen Nähten und graphischen Details. Das Pastellgrün und – gelb welches neben weiß und hellgrau die Optik der Schläger dominiert wirkt sommerlich und gleichzeitig schlicht. Die Eisen haben einen matten Look abbekommen, die Hölzer sind allesamt mit einer weißen Oberseite versehen. Insgesamt finde ich das Design von Anfang an super gelungen und ansprechend.

Isabell_Kalea2Bei den ersten Spielversuchen auf der Range fiel als erstes wieder das unglaublich geringe Gewicht der Kalea Schläger auf, welches das Schwingen super leicht und angenehm macht. Außerdem sind die Griffe wirklich herauszustellen. Mit ihrer Aufteilung erleichtern sie die korrekte Position der Hände und Finger. Das Material ist super soft bei gleichzeitig unglaublich gutem Grip. Bisher der beste Griff den ich je spielen durfte!

Als nächstes fiel mir recht schnell der extrem weiche Schaft auf. Für Damen mit geringen Schwunggeschwindigkeiten ist ein weicher Schaft wichtige Grundvoraussetzung für große Längen. Ich hatte jedoch leider von Beginn an Probleme den Ball konstant auf eine gerade Flugbahn zu bekommen. Außerdem traf ich vor allem die kurzen Eisen oft nahe am Schaft. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass diese Probleme an meinem momentan noch wenig konstanten Schwung liegen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich meine eigenen/alten Schläger etwas intensiver in den direkten Vergleich stellen um antworten auf diese Frage zu bekommen.

Entgegen der gemischten Erfahrungen auf der Range konnte ich auf dem Platz bereits hervorragende Ergebnisse mit den Kalea erzielen. Als Gründe sehe ich vor allem den unglaublich einfach zu spielen Driver den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Zusätzlich bieten die voluminösen Schläger ein gutes Werkzeug, um aus schwierigeren Lagen und höherem Gras große Längen zu erzielen.

Insgesamt kann ich mir gut vorstellen, dass der Schlägersatz für die Zielgruppe die er ansprechen soll unglaubliche Vorteile bieten kann. Ob man den Satz auch mit höheren Schlägerkopfgeschwindigkeiten und einer sportlicheren Spielweise beherrschen und zum eigenen Vorteil nutzen kann wird sich in den nächsten Wochen für mich zeigen!“

Mona Ache (Hcp.23) Golf & Country Club Attighof: 

„Als die Schläger ankamen, konnte ich sie gar nicht schnell genug auspacken.
Brandneue Schläger, jeder einzeln verpackt und noch völlig unbenutzt. Das war ein tolles Gefühl.
Die Optik ist klasse! Schöne Farben, tolle Formen. Die weissen Hölzer finde ich sehr edel. Auf der Driving Range wurde jeder Schläger ausprobiert. Schnell war hier das 3er Holz mein Favorit, da ich in meinem Schlägersatz keines habe und von den weiten Schlägen begeistert war. Mit den Schlägern, die ich auch in meinem eigenen Schlägersatz habe, haben sich die Weiten kaum verändert. Auch die Richtung konnte ich genauso gut halten, mit Ausnahme des Drivers. Da habe ich lange gebraucht, um gerade Schläge hinzubekommen. Das kurze Spiel ist mit den Kalea Schlägern viel präziser als mit meinen. Man bekommt ein gutes Feedback vom Schläger.
KaleahaubenDie erste Runde war interessant. Ich fühlte mich toll mit diesen hübschen, neuen Schlägern. Es funktionierte auch alles super, es war eine gute Runde, bis auf die Abschläge und meine Schläge mit den Übergangseisen. Die Übergangseisen habe ich zuvor noch nie gesehen und es brauchte einen Weile, bis ich gute Schläge damit hinbekommen habe. Auch hier, ein tolles Feedback vom Schläger und sehr fehlerverzeihende Schläge, so dass ich schon gleich mein HCP auf dieser Runde gespielt habe.
Die Hölzer haben einen tollen Klang und der Ballflug ist perfekt. Mit den Hybriden kommt man aus den schwierigsten Lagen (Rough, Divotloch) sehr gut raus und kann trotzdem noch eine passable Weite erzielen. Die Griffe erlauben kein verrutschen des Schlägers in der Hand, selbst dann nicht, wenn die Hände bei den momentan hohen Temperaturen etwas feucht sind.Man hat sie sicher in der Hand! Ebenso bei Regen.
Die Zusammenstellung des Schlägersatzes ist genial. Es ist wirklich jede Länge in allen Lagen abgedeckt.“

Britta Behrens (Hcp. 13) Golfclub Burg Overbach: 

„Als die Schläger ankamen, packte Ich einen Schläger nach dem anderen aus und entfernte die Folien. Eins war klar – Die Schläger gehen sofort mit auf die Runde. Kaltstart-Test. Das Set besteht aus Driver, Holz 3-5-7, Hybrid 4 und 5 sowie Eisen 6-S. Die Schläger sind erfrischend unpink. Sie sehen sehr grazil, aber vor allem sportlich aus. Kein Gefühl von Chi-Chi, sondern man erkennt gleich, hier geht es um gutes, erfolgreiches Golf und nicht um Extravaganz. Eine Besonderheit sind die designten Schlägerhauben. Sie haben nicht die klassischen Formen für Holz, Hybrid und Driver, sondern haben mehr eine Handschuh-Form. Sie sind sehr stylisch, zu Beginn allerdings auch noch etwas verwirrend, weil Holz 5 und Hybrid 5 unter den Hauben fast zum Verwechseln ähnlich sind, wenn sein Bag man noch nicht sortiert hat. Nach den ersten zwei Wochen ist das aber schon kein Thema mehr. Die Griffe sind der Klasse, sie fühlen sich gut griffig und leicht klebrig an, so dass man sie gut in der Hand führen kann. Sogar ohne Handschuhe könnte man sie sicher spielen. Also bei Regen oder durchgeschwitzten Handschuhen eine gute Sicherheit.

DriverIm Treffmoment bekommt man eine sehr schöne Rückmeldung und der Klang ist auch sehr angenehm. Wenn mein Driver nicht funktioniert und zu stark sliced spiele ich häufig ein 3er Hybrid (19°) vom Abschlag.  Der Schläger hatte auch eine sehr schöne Länge. Unser Platz hat einige Schräglagen, die es zu meistern gilt. An der 1 lag ich im Rough und ich schlage dann häufig mittlere oder lange Eisen. Also Griff ich zum längsten Eisen im Satz, dem 6er Eisen. Das 6er und 7er Eisen haben eine Besonderheit, sie sind abgerundet wie ein Hybrid. Das unterstützt die Spielerin, nicht zu früh in den Boden zu kommen und durch einen Trampolin-Effekt den Ball besser in die Luft zu kriegen. Die Schläge aus dem Rough funktionierten gut und man kommt so sehr gut zurück aufs Fairway und ins Spiel. Die Schläger, die ich spielte machten alle einen soliden Eindruck und ich hatte keine Sockets oder schwerwiegenden Fehlschläge. Den Driver probierte ich an breiteren Bahnen aus, da er bisher immer mein Problem Schläger war und ich lieber auf das 3er-Hybrid zurückgreife – vor allem bei Turnieren.

Am Montag ging es dann endlich auf die Range, so konnte ich jeden einzelnen Schläger intensiv testen und ich konnte endlich ein Distanzgefühl für die einzelnen Schläger entwickeln. Mit einem Swing-Caddy maß ich die einzelnen Distanzen und konnte so die Schläger besser einordnen. Wenn man diese beiden Schläger im Sweet-Spot trifft spürt man das deutlich und der Klang und das Gefühl sind großartig. Insgesamt kann man sagen, dass die Schläger für Frauen, die starke Probleme haben den Ball in die Höhe zu bekommen, ein echter Vorteil sind.“

Daniela Ristl (Hcp.29) Citygolf Vienna

Das Design der Schläger ist sehr ansprechend, aber trotzdem sind sie keine typischen Damenschläger mit rosa Schnörksel, was mir persönlich sehr wichtig ist. Sie wirken qualitativ hochwertig und der weisse Schlägerkopf bei den Hölzern und Hybriden wirkt edel.
Die Griffe sind sehr „griffig“, da kann der Schläger nicht in den Händen verrutschen, selbst wenn man nicht fest zugreift.
Meine ersten Schlagversuche startete ich in der Pitching Area mit den Wedges. Die hatten für mich, im Vergleich zu meinen eigenen Schlägern, einen etwas eigenartigen Klang im Treffmoment. Weniger nach „Metall-trifft-Golfball“, vielmehr nach „Kunststoff-trifft-Golfball“. Nachdem ich jetzt schon 2 Wochen ausschließlich mit den Kalea Schlägern spiele, hat sich dieses Gefühl aber wieder gelegt und bereits am nächsten Tag empfand ich den Klang im Treffmoment schon normal.
Auf der Driving Range hab ich dann die längeren Eisen, Hölzer, Hybrid und Driver ausprobiert. Ich kann jetzt nicht viel Unterschied bezüglich Länge oder Fehlerverzeihbarkeit im Vergleich zu meinen Ping Schlägern feststellen, da diese bereits sehr fehlerverzeihend sind. Aber keinesfalls habe ich mit den Kaleas schlechtere Ergebnisse als mit meinen Ping erzielt. Beim Driver hab ich den Eindruck, dass er vielleicht doch nochmal 10m mehr  bringt, wenn ich ihn gut treffe, was aber mangels eines konstanten Schwungs bei mir mit HCP 29 noch nicht immer der Fall ist.
Im kurzen Spiel konnte ich mit den Kalea bisher keinen großen Unterschied spüren, aber hier kommt es ja eher auf das Gefühl, als auf die Fehlerverzeibarkeit an.
Inzwischen hab ich bereits rund zehn Runden mit dem Set gespielt und auch ein vorgabenwirksames Turnier, bei dem ich mit 34 Nettopunkten ein vergleichbares Ergebnis wie mit meinen eigenen Schlägern erzielte.
Zusammenfassend sind die Kalea ein optisch sehr ansprechendes Schlägerset, das für Damen mit höherem HCP sehr gut geeignet ist, fehlerverzeihend und leicht zu spielen.
Wie die weiteren Tests laufen und ob die Schläger bei Wind und Wetter, bei wichtigen Turnieren und nach mehr Eingewöhnungszeit immer noch so gut funktionieren, erfahren Sie bei unserem nächsten Zwischenbericht.
Mehr Informationen zu den TaylorMade Kalea finden Sie hier und die komplette Serie gibt’s auch nochmal im Video.

Spezial-Aktion für Golf Post Leser: 15€ Rabatt mit dem Gutscheincode "GOLFPOST"

Tolle Rabatte bei OnlineGolf mit dem Code GolfPost

Mehr zum Thema Golf-Equipment:

Niklas Kuhland

Niklas Kuhland - Freier Autor bei Golf Post

Niklas Kuhland studiert im sechsten Semester Medien,- Sport,- und Eventmanagement in Düsseldorf und unterstützt seit November 2015 das Golfpost Team  im Bereich Marketing und Vertrieb. Der gebürtige Ratinger spielt seit mehreren Jahren begeistert Golf und versucht neben der DGL, soviel Zeit wie möglich mit Freunden auf dem Golfplatz zu verbringen.
Sie finden mich auch auf: Google+

Alle Artikel von Niklas Kuhland

1 LESER-KOMMENTAR

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. „TaylorMade tappt bei dieser zielgruppenorientierten Neuvorstellung nicht in die alte Klischee-Falle. Die Schläger sind erfrischend unpink, und doch sprechen die dezenteren Farbtöne das schöne Geschlecht an.“

    Der Autor rennt hier allerdings schon in die Klischeefalle. Und das mit Anlauf. Das schöne Geschlecht? Ehrlich?

    Antworten

Schlagwörter: , ,

Aktuelle News