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Cleveland Golf mit großem Comeback im Schlägersegment

Cleveland Golf ist zurück! Mit der Rückkehr der HB-Launcher-Serie spricht der Wedge-Gigant vor allem High-Handicapper an, die mehr Power suchen.

21. Sep 2017
Cleveland Golf veröffentlicht neue Hardware. Zwei Eisensätze, einen Driver, ein Holz und ein Hybrid umfasst die neue Launcher Serie. (Foto: Cleveland Golf)


Nach einigen Jahren Abwesenheit aus dem Driver-, Holz-, Hybrid- und Eisengeschäft meldet sich Cleveland Golf eindrucksvoll zurück. Die HB-Launcher-Serie, die sich durch viel Länge und hohe Fehlertoleranz auszeichnet, kommt in einer neuen Version mit diversen aktuellen Technologien. Neben den weltbekannten Wedges möchte man sich bei Cleveland nun auch wieder vermehrt auf alle Schläger konzentrieren.

Geschichte und Namensgebung von Cleveland Golf

In Huntington Beach, einer Stadt im Süden Kaliforniens, hat Roger Cleveland das Unternehmen im Jahr 1979 unter dem Namen Cleveland Classics gegründet. Mit der Sonne der "City of Surfing" im Rücken startete das Unternehmen im Equipmentbereich. Die Initialen des Heimatortes (HB) finden sich immer noch in aktuellen Produkten wieder. Die aktuelle HB-Launcher-Serie oder die HB-Putter-Serie zollen dem Gründungsort immer noch ihren Tribut.

Nachdem man 1990 von einer Ski-Firma aufgekauft wurde, änderte sich ebenfalls der Name. Aus Cleveland Classics wurde Cleveland Golf. Was folgte, waren einige Käufe und Verkäufe anderer Unternehmen. Letztendlich ist Cleveland Golf nun ein Teil von Sumitomo Rubber Industries, die ebenfalls die Golf- und Sportmarken Srixon und Dunlop besitzen. Eine Kooperation von Srixon und Cleveland spiegelte sich auch lange Zeit in der Produktpalette wieder: Wedges und Putter produzierte Cleveland - Eisen und Hölzer kamen von Srixon.

Aufbau eines Wedge-Imperiums

Erste größere Erfolge feierte das Unternehmen mit Wedges, die erstmals in verschiedenen Bounces und Sohlenschliffen auf den Markt kamen. Die vielen individuellen Möglichkeiten, die diese Wedges mit sich brachten, sprachen alle Golfer rund um den Globus an. Gepaart mit den neuesten Technologien war Cleveland Golf Vorreiter in Sachen Wedges. Eine einzigartige Anordnung der Grooves (Rillen auf dem Schlägerblatt) ließ sich die Firma patentieren und konnte daraus Profit ziehen.

Als meistgekauftes Wedge aller Zeiten gilt immer noch das Cleveland 588, das 1988 veröffentlicht wurde. Auch heutzutage glänzen Tour-Spieler wie Hideki Matsuyama, J.B. Holmes, Keegan Bradley oder auch der deutsche Profi Florian Fritsch immer noch mit den neuesten Kurzspiel-Schlägern der Marke Cleveland Golf.

Vorübergehender Ausstieg aus dem Eisen und Hölzermarkt

Wie bereits erwähnt, fokussierte man sich nach dem Zusammenschluss mit Srixon und Dunlop bei Cleveland vermehrt auf Wedges und Putter. Die Erfolge der Tour-Pros bestätigten diese Entscheidung. Jedoch richteten sich die Schläger an bessere und erfahrenere Spieler, weswegen der Entschluss gefasst wurde, eine bekannte Serie neu aufleben zu lassen: die Cleveland Launcher.

Comeback mit komplettem Schlägersatz

Jetzt greift Cleveland nochmal richtig an. Ein neuer Driver, ein neues Holz, ein neues Hybrid und zwei Eisensätze wurden kürzlich veröffentlicht. Die HB-Launcher-Serie und die CBX-Eisen, die sich an Anfänger und "langsam schwingende" Spieler richten, bilden das gelungene Comeback im kompletten Hardware-Segment. Durch die komplette Reihe soll mehr Geschwindigkeit und mehr Länge erzielt werden. Dabei bieten die Schläger eine große Fehlerverzeihung und einfaches Spielen mit viel Komfort.

Der Cleveland Golf HB-Launcher-Driver

Die Leitsätze des Drivers sind wenig Spin und viel Geschwindigkeit. Mit der HiBore-Krone und der Flex-Fins-Technologie gewährleistet der neue Schläger eine hohe Kraftübertragung, was der Zielgruppe besonders entgegenkommt. Ein besonders leichter Schaft von nur 50 Gramm lässt den Schläger kopflastig erscheinen und einfach Geschwindigkeit aufbauen.

Mit Holz und Hybrid länger vom Boden

Auch die Hölzer und Hybride versprechen viel Länge. Die Helfer auf den Fairways und aus den Semi-Roughs werden auch mit einem besonders leichten Schaft geliefert, sodass man einfach viel Geschwindigkeit produzieren kann. Mit einer besonderen Schlagfläche, die einen hohen Trampolineffekt ermöglicht, machen die Schläger eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Ein strategisch niedrig platzierter Schwerpunkt ermöglicht eine spielunterstützende Eigenschaft: Die Bälle starten höher und somit wird es vereinfacht, auch lange Schläger einfach zu treffen.

Besondere Eisen-Serie sorgt für Aufsehen

Die Cleveland-Launcher-Eisen stechen beim ersten Betrachten sofort ins Auge. Die Serie zeichnet sich aus, indem die Eisen mit zunehmender Länge ein immer dickeres Cavity-Back bekommen. Die langen Eisen ähneln somit eher Hybriden und sind sehr einfach zu spielen. Dem Trend, dass viele Spieler Probleme mit den langen Eisen haben, wirkt Cleveland Golf somit entgegen.

CBX-Eisen mit Technologien der weltbekannten Wedges

Eine scharfe Vorderkante soll die Interaktion mit dem Boden erleichtern - diese Technologie wurde von den Wedges adaptiert. Für die normalen Verhältnisse eines Eisens besitzen die CBX-Eisen eine besonders aggressive Groove-Beschaffenheit. Durch eine doppelte Laserfräsung entstehen die besonderen Rillen, die viel Drall erzeugen, auch aus den höher geschnittenen Flächen.

Zielgruppe hohe Handicapper

Ganz klar richtet sich Cleveland Golf mit den neuen Schlägern an die High-Handicapper unter uns. Eine große Fehlertoleranz und unterstützende Eigenschaften lassen die Schläger zu Ihren Freunden und Helfern werdenDie dünnen Schlagflächen produzieren viel Geschwindigkeit. Gepaart mit den niedrig liegenden Schwerpunkten endet ein Schlag mit viel Höhe und ordentlich Länge.


Cleveland Launcher Serie: Mehr Power in allen Schlägern

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. willi Gerlach

    Wo kann ich den neuen Launcher- Driver, 3er Holz und den Eisensatz HB Irons erwerben ? Bin schon 8 Jahre Cleveland Schläger benutzer

    Antworten

Johannes Gärtner

Johannes Gärtner - Autor für Golf Post

Johannes studiert Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Mittelhessen und unterstützt Golf Post als leidenschaftlicher Golfer. Auf dem Platz mutiert er dank Handicap -4,3 zum Wettkämpfer und fällt nicht nur durch seine bunten Schläger auf.

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