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BMW Masters: Jaidee übernimmt Führung – Deutsche fallen zurück

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14. Nov 2015
Der Thailänder Thongchai Jaidee führt nach drei Runden beim BMW Masters in Shanghai. (Foto: Getty)
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Während vorn Birdie um Birdie fällt, verlieren Kieffer und Kaymer auf den letzten Löchern Schläge. Wiesberger mit „nutzlosem Finish“.

Tiefe Scores bestimmten den dritten Tag des BMW Masters in Shanghai. Runden von sechs, sieben oder gar acht unter Par waren keine Seltenheit. Thomas Pieters, der bereits zwei Turniere in diesem Jahr gewann, blieb sogar neun unter Par im Lake Malaren Golf Club. Um die Spitze des Feldes zu erobern, genügte dem Thailänder Thongchai Jaidee eine 66er Runde (-6). Die deutschen Spieler konnten da nicht ganz mithalten.

So fiel Martin Kaymer einige Plätze zurück (nun auf Position T17), obwohl er erneut eine ordentliche Runde ablieferte. Seine dritte 69 in Folge beim BMW Masters wurde nur von einem Bogey am letzten Loch verhindert. Zuvor war der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann mit einem frühen Birdie in die Runde gestartet. Zwei schnell folgende Schlagverluste an kurzen Spielbahnen konnte Kaymer noch auf der Front Nine wett machen. Der Rückweg gen Clubhaus verlief mit zwei Birdies und dem Bogey auf Bahn 18 indes etwas ruhiger.


Thongchai Jaidee führt bei BMW Masters

So sind es bereits sieben Schläge, die dem zweifachen Majorsieger auf den Führenden fehlen. Der heißt nach drei Vierteln des BMW Masters Thongchai Jaidee. Am Samstag blieb der 46-Jährige beinahe bogeyfrei und lochte sieben Birdies – erst an der 18 erwischte es auch den Thailänder. „Mein Plan geht in dieser Woche bisher optimal auf“, sagte Jaidee. „Ich treffe die Eisen gut, meine Putts werden auch besser. Deshalb habe ich viel Selbstvertrauen. Morgen wird ein großer Tag. Wenn ich so weitermache, habe ich eine gute Chance.“ Einen Schlag Vorsprung auf Byeong Hun An, Sergio Garcia und Lucas Bjerregaard nimmt Jaidee mit auf die abschließende Finalrunde. Garcia, der seine Position gegenüber dem Vortag halten konnte, zeigte einen starken Schlussakkord mit vier Schlaggewinnen auf den letzten sechs Bahnen.

Max Kieffer verliert einige Plätze

Maximilian Kieffer hingegen musste an den Löchern 17 und 18 noch zwei Schläge abgeben. Das reduzierte seinen Tagesscore auf eins unter Par. Dabei hatte der 25-Jährige sowohl Front als auch Back Nine mit Schlaggewinnen eröffnet. Doch lediglich auf letzterer gelang ihm ein zweites Birdie, ehe sich das Missgeschick am Rundenende einschlich. Kieffer belegt nun den 27. Rang beim BMW Masters. Der Bergisch-Gladbacher notiert einen Gesamtscore von fünf unter Par.

Bernd Wiesberger mit „nutzlosem Finish“

Drei Positionen und einen Schlag besser steht Bernd Wiesberger da. Der Burgenländer hatte am Rundenende ebenfalls zu kämpfen und verlor in letzter Minute wie Kieffer zwei Schläge. „Was für ein nutzloser Abschluss einer guten Runde“, kommentierte der 30-Jährige sein Abschneiden auf seinem Facebookaccount. Die Bogeys an 17 und 18 erklärte er mit einem „Scheiß-Schwung“ (17) und einem „dämlichen Dreiputt“ (18). Immerhin hat er „morgen nichts zu verlieren“.

Marcel Siem gelingt „Score-Kosmetik“

Das geht auch Marcel Siem so. Allerdings schon seit gestern. Da schoss sich der 35-Jährige mit einer 80er Runde aus dem Rennen um die Titelverteidigung. Nun konnte er immerhin sein Ergebnis etwas aufpolieren und blieb zudem erstmals beim diesjährigen BMW Masters unter Par. 68 Schläge (-4) notierte Siem am Samstag. Damit ging es neun Plätze auf Position 64 nach vorn.

Spieler zeigen Mitgefühl für Anschlagsopfer

Nach den Terroranschlägen der letzten Nacht in Paris zeigten auch die Profis der European Tour ihr Mitgefühl mit den Opfern. Einige Spieler hefteten sich schwarze Schleifen an ihre Cappies, andere drückten ihre Bestürzung in den sozialen Medien aus.

Tweet von Martin Kaymer

Tweet von Bernd Wiesberger

Tweet von Ian Poulter

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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