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Gemischte deutsche Gefühle bei der Women’s British Open

29. Jul 2016
Schlaggleich erreichen Sandra Gal (l.) und Caroline Masson (r.) das Wochenende der Women's British Open. (Foto: Getty)
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Die Ausgangslage der beiden Deutschen bei der Women’s British Open hätte unterschiedlicher nicht sein können. Am Ende atmen beide auf – Cut geschafft.

Das hatten sich Sandra Gal und Caroline Masson vermutlich anders vorgestellt. Mit komplett unterschiedlichen Vorzeichen ging das deutsche Duo in die zweite Runde der Women’s British Open, am Ende konnten sie durchatmen, erreichten sie doch schlaggleich und denkbar knapp den Einzug ins Wochenende des Damenmajors. An der Spitze hielt die Südkoreanerin Mirim Lee derweil die Führung, der Vorsprung auf die Verfolgerinnen schmolz jedoch auf lediglich einen Schlag.

Alles oder Nichts – Caroline Masson gibt Gas

Caroline Masson hatte wenig zu verlieren. Nach dem ersten Tag lag die Deutsche mit vier über Par bereits deutlich zurück und musste um den Cut bangen. Mit drei frühen Birdies brachte sie sich allerdings in eine gute Position, den Sprung ins Preisgeld doch schaffen zu können. Nur an einem Loch fiel der Ball erst zum Bogey, davon ließ sich Masson aber nicht aus der Ruhe bringen.


Nach dem fünften Schlaggewinn des Tages stellte sie ihren Score sogar auf Even Par zurück, bevor ihr am letzten Par-3-Loch doch noch ein kleiner Fehler unterlief. Mit einem Schlag über Par nach zwei gespielten Runden der Women’s British Open begann nochmal das Zittern.

Cut bei Women’s British Open gerät in Gefahr

Dieses stellte sich überraschend auch bei Sandra Gal noch ein und das nach dem vielversprechenden Auftakt mit zwei unter Par. Auch den zweiten Durchgang startete die 31-Jährige mit einem frühen Birdie. In der Folge fanden die Bälle dann leider nicht mehr so konstant den Weg ins Loch.

Als Gal kurz vor Schluss erst zum Doppelbogey puttete, geriet der sicher geglaubte Cut plötzlich ernsthaft in Gefahr. Im Clubhaus angekommen stand dann wie bei hrer Landsfrau das Gesamtergebnis von einem Schlag über Par auf der Scorekarte. Das Zittern des deutschen Duos sollte schließlich jedoch ein gutes Ende finden. Gemeinsam auf dem geteilten 63. Platz liegend schafften Sandra Gal und Caroline Masson den Sprung ins Wochenende des vierten Majors.

Enges Rennen an der Spitze des Feldes

An der Spitze des Feldes im Woburn Golf & Country Club nahe Milton Keynes wurde es gleichzeitig wieder spannend. Nachdem die Südkoreanerin Mirim Lee am ersten Tag mit einer zehn unter Par 62 noch den Women’s British Open Rekord gebrochen hatte, blieb die Asiatin im zweiten Durchgang lediglich einen Schlag unter Platzstandard.

Mit insgesamt elf unter Par schmolz ihr Vorsprung damit im Vergleich zur direkten Konkurrenz auf nur einen Schlag. Die Chinesin Shanshan Feng sowie die Thailänderin Ariya Jutanugarn lauern bei -10 auf ihre Chance, am Wochenende einen Angriff auf die Spitze starten zu können.

Das verfrühte Ausscheiden wendete die aktuell beste Golferin indes noch ab. Lydia Ko egalisierte den kleinen Ausrutscher vom Vortag mit einer 70er-Runde und kämpft als Weltranglistenerste nun bei Even Par liegend um den Anschluss zu den vorderen Plätzen.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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