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Australian Open: Caroline Masson spielt in Spitzengruppe

19. Feb 2016
Viel hat nicht gefehlt. Caroline Masson liegt nach Tag zwei in Australien knapp hinter der Spitze. (Foto: Getty)
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Die einzige Deutsche bei der Women’s Australian Open verpasst den Sprung an die Spitze nur knapp. 

Sehr konstant zeigte sich Caroline Masson erneut bei der ISPS Handa Women’s Australian Open und liegt auch nach Runde zwei in aussichtsreicher Position. Mit einer sehenswerten Aufholjagd sicherte sich die Engländerin Holy Clyburn vor dem Wochenende den Platz an der Sonne. Die frisch gebackene Inhaberin des Platzrekords SooBin Kim kehrte am zweiten Tag auf den Boden der Tatsachen zurück.

Loch 16 kostet entscheidenden Schlag

Caroline Masson konnte die Leistung vom Vortag zwar nicht ganz konservieren, zum geteilten Platz eins fehlte am Ende allerdings nur ein Schlag. Einem starken Beginn mit drei frühen Birdies folgte der Schlagverlust auf der Neun. Mit zwei unter Par ging es auf die Back Nine, wo Masson zunächst Bogey-frei blieb, ohne allerdings so erfolgreich zu scoren, wie noch tags zuvor. An Loch 16 ereilte die deutsche Proette dann doch noch ein weiteres Bogey, so dass statt der geteilten unter dem Strich „nur“ der geteilte dritte Rang steht. Dabei etabliert sich Masson jedoch auf den Spitzenplätzen in einem umkämpften Feld und ist damit bisher eine der wenigen Konstanten in Australien.


Holy Clyburn mit rasanter Runde

Insgesamt präsentierte sich die Spitze durchaus wechselhaft: SooBin Kim, die an Tag eins furios gepielt und einen neuen Platzrekord aufgestellt hatte, konnte ihre Leistung nicht bestätigen und rutschte im Ranking deutlich ab. Die Südkoreanerin sortiert sich mit nur noch vier unter Par auf dem geteilten elften Rang ein. Für einen starken Auftritt sorgte Holy Clyburn, die sich mit ihrer Runde ganz nach vorne kämpfte. Die Engländerin blieb gänzlich ohne Schlagverlust und strich zudem ein Eagle und fünf Birdies ein. Clyburn stand am Ende des Tages bei -8 und kletterte dadurch von T39 bis ganz an die Spitze. Lydio Ko bleibt nach wie vor in Lauerstellung. Die Weltranglistenerste spielte eine 70er Runde und befindet sich insgesamt bei vier unter Par. Für die Finaltage hält sie sich damit alle Optionen offen.

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Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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