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Rory McIlroy dominiert Achtelfinale der WGC Match Play Championship

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03. Mai 2015
Rory McIlroy ließ von Beginn an nichts anbrennen und marschierte geradeaus ins Viertelfinale der WGC Match Play Championship. (Foto: Getty)
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Der Weltranglistenerste fegt Hideki Matsuyama vom Platz, Masters-Sieger-Besieger Westwood ist raus.

Nachdem es zum Ende der Gruppenphase der WGC Match Play Championship am Freitag zu spektakulären Duellen kam, von denen viele erst in der Verlängerung entschieden wurden, ging es in den Achtelfinals weitestgehend ohne die letzte Spannung über die 18 Löcher des TPC Harding Park in San Francisco. Der Weltranglistenerste Rory McIlroy aber sorgte mit einer beeindruckenden Leistung für einen Paukenschlag und bescherte sich ein kräftesparendes Achtelfinale. Auch Jim Furyk, der Martin Kaymer in Runde drei am 20. loch besiegte, machte kurzen Prozess mit seinem Kontrahenten. Lee Westwood, der am Freitag nach einem tollen Comeback Jordan Spieth bezwang, scheiterte am Samstag an Danny Willet.

Rory McIlroy stampft Hideki Matsuyama ein

Der Weltranglistenerste konnte im Achtelfinale der WGC Match Play Championship eindrucksvoll demonstrieren, warum er an der Spitze der Welt steht: Mit 6&5 walzte der Nordire seinen Gegner Hideki Matsuyama aus Japan nieder und spielte die absolvierten 13 Löcher bogeyfrei – sechs Birdies taten den Rest. Matsuyama hatte nicht den Hauch einer Chance.


Vor allem die Scrambilng-Statistik McIlroys ist spektakulär: Der Nordire konnte im Turnier bisher 15 von 16 Malen, wenn er das Grün verfehlte, das Par retten. Auch im Achtelfinale gelang ihm ein eingelochter Bunkerschlag auf Loch zehn. McIlroy nach der Runde mit einem Augenzwinkern dazu: „Ich hatte gestern genug Übung aus dem Bunker, ich hatte das Gefühl ich lag auf jedem Loch in einem. Heute bei dem Schlag hatte ich schon vorher ein richtig gutes Gefühl.“

Dieser frühe Sieg hat darüber hinaus noch andere Vorzüge – Rory McIlroy kann wertvolle Kräfte sparen, um am Samstag Nachmittag, wenn das Viertelfinale gespielt wird, absolut fit in das nächste Match zu starten. Der 25-Jährige zog mit diesem Auftritt einen dicken Strich unter seine Favoritenrolle.

Charl Schwartzel unterliegt Paul Casey

Paul Casey spulte in seiner Partie gegen Charl Schwartzel eine blitzsaubere Leistung ab. Mit fünf Bridies, ohne Bogey, baute der Engländer seine Führung stetig aus. Schwartzel fand in diesem Achtelfinale nicht die Mittel, um Casey irgendwie gefährlich zu werden, und so endete das Match nach einem eindeutigen Verlauf 3&1.

Masters-Sieger-Besieger Lee Westwood scheitert

Nachdem Lee Westwood in seinem letzten Gruppen-Match Jordan Spieth nach einer starken Aufholjagd aus dem Turnier warf, hätte man denken können, der Engländer nimmt den Schwung mit ins Achtelfinale. Doch nach der kurzen Anfangsphase, in der Westwood in Führung lag, nahm Danny Willet das Heft in die Hand. Vier Birdies reichten Willet, um Lee Westwood 3&2 zu schlagen.

Die Luft war raus bei Branden Grace

Branden Grace war am Freitag als Sieger des einzigen Drei-Mann-Playoffs zum Abschluss der Gruppenphase in die Achtelfinals eingezogen, der Südafrikaner schlug Zach Johnson und Charley Hoffman am dritten Extraloch. Vielleicht hat ihn dieser Kraftakt zu sehr beansprucht, in seinem Match gegen Tommy Fleetwood sah Grace kein Land: Ab Loch sechs lag er in Rückstand, diesem lief er bis zur 17 hinterher – Fleetwood gewann mit 2&1 und zog ungefährdet ins Viertelfinale ein.

Hunter Mahan hintenraus zu schwach

Das ist Match Play, wird Hunter Mahan nach seinem Achtelfinale sagen. Der Amerikaner führte ab dem ersten Loch und hielt den Vorsprung über zwölf Bahnen, die Front Nine spielte er fehlerfrei drei unter Par. Doch auf der Back Nine gelang John Senden das Gleiche, Mahan spielte zwei Bogeys und musste sich bereits an der 17 geschlagen geben. Mit 2&1 zieht der Australier Senden in das Viertelfinale ein.

Woodland weiter bei WGC Match Play Championship

Das Duell des Australiers Leishman gegen den Amerikaner Woodland war von den Platzierungen der Spieler in der Weltrangliste (Leishman 60., Woodland 52.) ein Duell auf Augenhöhe, doch auf dem Platz machte von Beginn an Gary Woodland die Ansagen. Nach dem achten Loch war er bereits drei auf, doch um die Rundenmitte bekam Leishman sein Spiel besser unter Kontrolle. An Loch zwölf hatte er die Partie wieder auf All Square gebracht – dem Endspurt Woodlands konnte er allerdings nicht standhalten. Am Ende gewann Woodland 2&1.

Rickie Fowler kämpft, aber es reicht nicht

Nachdem er lange im Match hinterher lief, stellte Shooting-Star Rickie Fowler am 14. Loch wieder auf All Square – am Ende konnte er aber keinen Profit daraus schlagen. An der 18 sollte dem Südafrikaner Luis Oosthuizen ein Birdie zum Sieg reichen und er lag aussichtsreich zum Eagle. Fowler ließ ihn gar nicht mehr putten. Das Match endete eins auf für Oosthuizen.

Jim Furyk dominiert J.B. Holmes

J.B. Holmes konnte am vierten Loch als Erster die Führung an sich nehmen, doch ab Bahn acht ließ Jim Furyk Holmes keine Chance mehr. Bei 5&3 ging die Partie bereits nach der 16 zu Ende, drei Birdies reichten Furyk um gegen Holmes fünf auf zu kommen. Auch für Furyk bedeutet dieser souveräne Sieg, dass er sich für das Viertelfinale einige Kräfte sparen konnte.

Die Viertelfinals der WGC Match Play Championship
  •  Rory McIlroy (1)
vs
  • Paul Casey (37)
  •  Danny Willett (49)
vs
  • Tommy Fleetwood (57)
  •  John Senden (65)
vs
  • Gary Woodland (52)
  •  Louis Oosthuizen (30)
vs
  • Jim Furyk (5)


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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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