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Rory McIlroy gewinnt die Wells Fargo Championship

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17. Mai 2015
Rory McIlroy gewinnt die Wells Fargo Championship mit sieben Schlägen Vorsprung. (Foto: Getty)
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Rory McIlroy entscheidet die Wells Fargo Championship für sich. Alex Cejka beendet das Turnier auf T58.


Rory McIlroy gewinnt die Wells Fargo Championship. Er setzte sich mit einem Gesamtscore von -21 vor Patrick Rodgers und Webb Simpson auf Rang zwei durch. Damit heimst der Weltranglistenerste nicht nur die knapp 1,3 Millionen US-Dollar Siegpreisgeld, sondern auch 500 FedExCup-Punkte ein.

McIlroy brach mit seinem Gesamtscore den nächsten Rekord. Zuvor war es noch keinem Spieler gelungen, bei der Wells Fargo Championship die Marke von 20 unter Par zu knacken. Bereits am Samstag hatte der Nordire seinen eigenen Platzrekord aus dem Jahr 2010 um einen Schlag auf 61 verbessert. Tourübergreifend ist es nach den Erfolgen bei der Dubai Desert Classic und der WGC Match Play Championship bereits sein dritter Sieg in der aktuellen Saison.


Amateur belegt zweiten Platz in Charlotte

Der Konkurrenz blieb am Wochenende nichts anderes übrig, als um den zweiten Platz zu spielen. Sieger des Feldes hinter McIlroy wurden Patrick Rodgers und Webb Simpson, mit einem beachtlichen Rückstand von sieben Schlägen auf den viermaligen Majorsieger. Dennoch: Für Rogers, den ehemaligen Führenden der Amateur-Weltrangliste, ist es ein mehr als bemerkenswertes sechstes PGA-Turnier 2015. Der 22-Jährige, der erst seit Juni 2014 Profi ist, sagte nach der Finalrunde, es habe ihm „sehr viel Spaß gemacht, McIlroy zu jagen“ und so wenige Schläge hinter ihm zu liegen. „Zumindest für mich waren es wenige Schläge“, fügte der Stanford-Student lachend an.

Wer ist Patrick Rodgers?

Alex Cejka mit 72er Abschlussrunde

Dem einzigen deutschen Starter im Feld, Alex Cejka, gelang an den vier Turniertagen der Wells Fargo Championship keine Runde in den 60ern. Am finalen Sonntag entsprach er dem Platzstandard von 72 Schlägen im Quail Hollow Club. Dabei bürdete sich der gebürtige Tscheche schon zu Beginn seiner Runde zwei Schlagverluste auf. Zunächst dreiputtete er auf dem zweiten Grün, ehe er am dritten viel zu lang aus dem Rough chippte und wieder einen Schlag mehr benötigte als vorgesehen.

Doch die beiden Bogeys waren schon zwei Löcher weiter wieder vergessen. Denn am 521 Meter langen Par-5 gelang Cejka sein zweites Eagle in dieser Woche. Auf der Back Nine brachte sich der 44-Jährige in die erfreuliche Situation, die Schlussrunde der Wells Fargo Championship unter Par abschließen zu können. Doch ausgerechnet am 72. Loch besiegelte ein weiterer Schlagverlust die even-Par-Runde. Mit einem Gesamtscore von -1 belegt Cejka den T58. Rang.

Phil Mickelson auf Position T4 bei Wells Fargo Championship

Wesentlich weiter vorn landete Phil Mickelson. „Lefty“ belegte in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina Position T4. Dabei zeigte er vorallem am zweiten Turniertag sein Können, als er sechs unter Par blieb. Am Moving Day verhinderte nur das 18 Loch (Tripplebogey) eine bessere Ausgangsposition am Sonntag. Die vierte Runde schloss der 44-Jährige nach 68 Schlägen ab.

Die Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Darbietung des 42-fachen PGA-Tour-Siegers, der zwar kaum ein Fairway traf, aber trotzdem sechs Birdies zustande brachte. Doch die verpassten Fairways waren auch für Mickelson nicht jedes Mal mit dem Putter zu kompensieren – zwei Schlagverluste auf der Back Nine waren die Folge.

Phil Mickelsons Birdie aus über 10 Metern

Das Endergebnis der Wells Fargo Championship

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
1 Rory McIlroy -3 -21
T2 Patrick Rodgers -4 -14
T2 Webb Simpson 0 -14
T4 Gary Woodland -5 -12
T4 Phil Mickelson -4 -12
T58 Alex Cejka 0 -1

Stand vom 2015-05-17 23:47:04

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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