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Wechselbad der Gefühle nach Platz vier, fünf und sechs

Europäische Mannschaftsmeisterschaft und die deutschen Teams überzeugen. Dabei landen die DGV-Damen auf einem starken fünften Rang

Europäische_Mannschaftsmeisterschaft_Damen
Sophia Zeeb (Stuttgarter GC Solitude) kam mit einer 65-er-Runde am zweiten Zählspieltag ins Clubhaus. (Foto: Michael Emmert)

Zeitgleich zur Europäischen Mannschaftsmeisterschaft (EMM) der Herren in Bad Saarow fanden auch die EMMs der Damen, Mädchen und Jungen statt. Bei Siegen von Schweden, Italien und Spanien landeten die Deutschen Damen in Österreich auf Rang fünf, die Mädchen in Schweden auf Rang sechs und die Jungen in Tschechien auf Rang vier.

DGV-Damen schlagen England und zeigen ihre Klasse

Die deutschen Damen kehren erhobenen Hauptes von der Team-EM 2018 in Österreich zurück: Mit einem souveränen 3,5:1,5-Erfolg im abschließenden Matchplay gegen Titelverteidiger England sicherte sich das Golf Team Germany (GTG) im GC Murhof in Frohnleiten Rang fünf und verbesserte sich damit gegenüber 2017 um einen Platz. „Letztlich haben uns schwache 20 Minuten im Spiel gegen Italien ein besseres Abschneiden gekostet", so Bundestrainer Stephan Morales im Rückblick auf das Viertelfinale. Dass sein Team die Zählspiel-Qualifikation auf Rang zwei abgeschlossen hatte, bestärkte den Coach in seiner Ansicht, dass Deutschlands Damen „zu den besten vier Teams in Europa gehören". Im Finale setzten sich die Schwedinnen mit 5:2 deutlich gegen Frankreich durch, das Spiel um Platz drei gewann Dänemark mit 4,5:2,5 gegen Italien und Finnland und Irland trennten sich im Match um Platz sieben mit 4:1.

Platz sechs nach Niederlage gegen England

Im Match um Platz fünf bei der Team-EM in Schweden unterlagen Deutschlands Mädchen gegen die Auswahl aus England. Nach der 1:4-Niederlage belegte das Junior Team Germany am Ende Rang sechs. Dabei hatte es mit einer frühen Führung gar nicht schlecht begonnen. England entschied das Auftaktmatch aber mit 3&2 für sich und dominierte dann auch in den Einzeln. „Wir haben heute einfach nichts gelocht. Das muss man klar anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach besser war", kommentierte Co-Trainerin Esther Poburski den Verlauf des Duells. „Natürlich hätten wir Rang fünf am Schluss gerne mitgenommen. Man muss aber auch berücksichtigen, dass wir mit einem der jüngsten aller Teams am Start waren." Fünf von sechs Akteurinnen können auch im kommenden Jahr noch bei einer Team-EM der Mädchen starten. Im Endspiel setzten sich die Italienerinnen souverän gegen die Mannschaft aus Spanien durch. Die Bronzemedaille ging an Gastgeber Schweden, der das kleine Finale gegen Deutschland-Bezwinger Tschechien knapp für sich entschied.

Drama um Bronze bei den Jungen

Die deutschen Jungen verpassten bei der Team-EM im Golf Resort Kaskáda Bronze um Millimeter. Im kleinen Finale unterlag die Auswahl von Christoph Herrmann Schweden mit 3:4. Als es 3:3 stand, hing alles von der Partie Tim Mayer gegen Adam Wallin ab, die nach 18 Löchern all square stand. Am ersten Extraloch erarbeitete sich der Schwede eine Birdie-Chance, die er tatsächlich nutzte. Mayer schrieb nur das Par. „Das war ein Wechselbad der Gefühle. Nach den Vierern sah es wirklich gut für uns aus, wir hätten zwei von fünf Einzeln gewinnen müssen, um unseren Traum von der Medaille wahr zu machen. Leider konnte dann aber nur Patrick Schmücking überzeugen", erklärte der Bundestrainer. Sein positives Fazit: „Wir stehen in der Endabrechnung teilweise sehr deutlich vor großen und noch erfolgsverwöhnteren Golfnationen wie England, Frankreich oder Italien." Darauf lasse sich für die Zukunft auf jeden Fall aufbauen. Den Sieg feierte Spanien mit 5:2 gegen die Schweiz, England sicherte sich Rang fünf mit 3,5:1,5 vor Gastgeber Tschechien und Irland bezwang Dänemark mit 3,5:1,5.

(Text: Deutscher Golf Verband)

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