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Vom Journalist zum Clubmanager: Der Weg eines Umdenkers

14. Dez 2014
Stephan Schöttl wird die nächsten 18 Monate viel am Schreibtisch sitzen. Er beginnt im Januar sein Studium am IST-Fortbildungsinstitut. (Foto: S. Schöttl)
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Mithilfe eines Fernstudiums bildet sich Stephan Schöttl zum Golfbetriebsmanager fort. Golf Post begleitet ihn dabei.

Stephan Schöttl ist Journalist, Familienvater und leidenschaftlicher Golfer. Um noch tiefere Einblicke in sein Hobby zu bekommen, bildet er sich derzeit am IST-Studieninstitut in Düsseldorf zum Golfbetriebsmanager weiter.


Wie prasixnah das Ganze ist und wie er es mit seinem Beruf als Redakteur vereinbaren kann, erzählt Stephan Schöttl uns in seiner monatlichen Kolumne.

Jetzt gibt es also kein Zurück mehr. Am Freitag hatte ich die Anmeldebestätigung und die Studienunterlagen des IST-Studieninstituts aus Düsseldorf im Briefkasten. Damit ist klar: Die nächsten 18 Monate dreht sich in meiner Freizeit jetzt tatsächlich (fast) alles um den Golfsport – obwohl ich zuvor immer wieder in gewisser Weise davor gewarnt worden bin.

„Mir ist bewusst, dass dieses Fernstudium mit richtig viel Arbeit verbunden ist“

Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Darauf, in Sachen Golf noch ein bisschen weiter hinter die Kulissen schauen zu können. Darauf, Neues zu lernen und bereits Bekanntes zu vertiefen. Und darauf, neue Kontakte zu knüpfen. Mir ist aber auch bewusst, dass dieses Fernstudium mit richtig viel Arbeit verbunden ist. Arbeit, die vor allem abends verrichtet werden muss. Denn tagsüber bin ich in meinem eigentlichen Beruf als Redakteur wirklich schon genügend gefordert. Ja, ich habe jetzt zum Beispiel schon richtig Bammel vor der ungeliebten Betriebswirtschaftslehre und der Lektüre des Gesetzbuchs. Aber ich denke, wir werden miteinander Frieden schließen müssen. Ist schließlich unabdingbar.

Bei einem Geschäftstermin habe ich im Frühjahr 2014 Frank Thonig kennengelernt. Er ist unter anderem Geschäftsführer des Wittelsbacher Golfclubs und Vizepräsident des Deutschen Golf Verbandes, und er sagte zu mir: Am besten passe auf den Job des Clubmanagers mittlerweile die Bezeichnung „vom Verwalter zum Gestalter“, denn schließlich habe sich  das Aufgabengebiet in den vergangenen 25 Jahren grundlegend verändert.

Vom Verwalter zum Gestalter: Clubmanagement ist heute mehr Arbeit als früher

Wusste ich’s doch. Die eierlegende Wollmilchsau, wie man gerne sagt. „In der Anfangszeit kamen die Golfer von selbst und man verwaltete den Club und das Clubleben. Heute muss ich aktiv im Marketing und Vertrieb tätig sein, um die Golfer für eine Golfanlage zu gewinnen. Und ich muss die Golfer vor Ort mit hoher Qualität und Service sowie einem attraktiven Eventmanagement binden“, erklärte mir Thonig. Dass ich ihn nun als IST-Dozent im Rahmen meines Fernstudiums wieder treffe, freut mich sehr.

Ehrlich gesagt: Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie praxisnah die ganze Ausbildung tatsächlich ist, welche Grundlagen mir für eine erfolgreiche Zukunft im Geschäft mit dem Golfsport vermittelt werden und welche Ausgangslage ich nach dem hoffentlich erfolgreichen Abschluss habe. Die nötige Motivation, die Sache jetzt endlich anzupacken, ist aber bereits vorhanden.

Um das zum Schluss mit einem Bild aus dem Golfsport zu vergleichen: Das Bag ist gepackt, das Greenfee gelöst. Jetzt muss ich selbst schauen, dass ich möglichst auf dem Fairway bleibe. Dass aber auch so mancher Schlag im Rough landen wird, ist normal. Auf dem Platz genauso wie beim Studieren.

Über das IST-Studieninstitut

Das IST-Studieninstitut wurde im Jahr 1989 gegründet und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Sport & Management, Tourismus & Hospitality, Fitness, Wellness & Gesundheit.

Allein in den vergangenen zehn Jahren haben sich rund 30.000 Studierende für das IST-Studieninstitut entschieden.  Der Großteil der IST-Weiterbildungen wird in der Form des staatlich zugelassenen Fernunterrichts durchgeführt, also in einer Kombination aus schriftlichem Studienmaterial und praxisorientierten Seminaren. Studierende können sich so berufsbegleitend praxisnahes Fachwissen aneignen und anerkannte Qualifikationen erlangen.

Die Abschlüsse reichen von Zertifikaten und Trainingslizenzen über IST-Diplome und öffentlich-rechtliche IHK-Abschlüsse bis hin zu Hochschulqualifikationen. Auch viele frühere Profisportler wie zum Beispiel Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink oder die Fußball-Europameister Stefan Kuntz und Fredi Bobic haben ein IST-Studium absolviert. Im Bereich Golf werden fünf verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten: Senior-Golfmanagement, Sport- und Fitnessbetriebswirt/Junior Golfmanager, Golfbetriebsmanagement, Golfsekretär und Golf-Fitnesscoach.

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Stephan Schoettl

Stephan Schoettl - Freier Autor für Golf Post

Den Sport- und Touristikmanager hat es nach einer Zwischenstation beim Radio als Redakteur zu den Printmedien verschlagen. Er ist im Allgäu daheim und dreht dort auch am liebsten seine Runden. Er schlägt die Golfbälle aber nicht nur gerne, sondern freut sich auch über besondere Exemplare für seine Sammlung. Sie finden Stephan Schöttl auch unter Google+
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Dr. Reinhardt

    ….und nicht zu vergessen: Golf-Sekretär/in, Golf-Betriebs-Assistent/in und Golf/Betriebswirt/in vom Deutschen Golf Verband geprüft! – Seit vielen Jahren die Weiterbildung für Menschen im Golfbusiness.

    Antworten

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