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„Vision Gold“ – Deutschlands Hoffnungsträger für Olympia

31. Mai 2013
Moritz Lampert im Dress des Nationalkaders. (Foto: Getty)
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Mit der „Vision Gold“ optimiert der DGV das Förderungssystem seiner stärksten Spieler mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016.

Bei olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro ist Golf erstmals seit 1904 wieder olympisch. Mit der Hoffnung auf deutsches Edelmetall optimiert der Deutsche Golf Verband mit der „Vision Gold“ sein Förderungsprogramm für die Leistungsspieler dieses Landes. Der Weg in das Golf Team Germany (GTG) ist jedoch kein leichter und nur die besten der Besten können sich in ihm etablieren.


Wer in das Team will muss…

… „es lieben sich mit den Besten zu messen“ (GTG). Der Weg in das Elite Team Germany, das nur vier Athletinnen und Athleten fördert, führt über das Junior Team und das National Team. Das sind die drei Säulen, die die Basis des Golf Team Germany bilden. Alles beginnt also damit, sich in der Jugend auf Landes- und Bundesebene zu beweisen, um zu der U-18 Auswahl des C-Kaders (Junior Team) zu gehören. Hierfür müssen die Jungs und Mädchen einiges mitbringen: Die Wettspielergebnisse müssen so gut sein, dass sie eine Top-5-Ranglistenplatzierung vorweisen können und sollten ein hohes Maß an Entwicklungspotenzial, Teamfähigkeit und Trainingsbereitschaft mitbringen.


Golf Team Germany

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Um es von dort aus in das National Team Germany zu schaffen, müssen die unter 18-Jährigen ein Handicap von mindestens +1,0 (Jungen) oder +0,1 (Mädchen), sowie  eine Top-200-Platzierung in der Europäischen Amateur-Rangliste erreicht haben. Werden diese Kriterien erfüllt, können die Nachwuchsathleten – Olympia immer im Blick – in das National Team Germany (B-Kader) berufen werden. Diese Leistungsstufe umfasst Spieler mit Amateurstatus bis zum 23. Lebensjahr und Tour-Spieler ohne Altersbeschränkung. Von den Athleten des B-Kaders erwarten die Verantwortlichen eine Anhebung ihrer Spielstärke auf europäisches Spitzenniveau. Das heißt im Klartext eine Top-100-Platzierung in der Europäischen Amateurrangliste (für Amateure), sowie – für die Tourspieler unter ihnen – ein Rang unter den Top-200 auf der European Tour oder eine Top-100-Platzierung auf der Challenge Tour. Die Ladies müssen es unter die Top 100 der LPGA Tour, oder eine Top-50 Platzierung bei der LETAS schaffen.

„Unsere Vision: Medaillen bei Olympia holen“ (GTG)

Das Ziel aller Spieler ist am Ende eine Berufung in das Elite Team Germany, in das nur diejenigen kommen, die sich auf internationalem Spitzenniveau bewiesen haben und halten können. Hier ist das Minimum zu den besten 100 Spielern der Welt zu gehören, bzw. zu den besten 20 der Amateur-Weltrangliste zu zählen. Dieses Team hat dann nur noch den Zielwettkampf Olympia vor Augen und arbeitet am, 2012 gegründeten, DGV-Stützpunkt im GC St. Leon-Rot darauf hin. Zu diesem Team gehören aktuell die TourspielerInnen Martin Kaymer, Marcel Siem, Caroline Masson und Sandra Gal.

Julian Didszun

Julian Didszun - Freier Autor für Golf Post

Julian ist im Golfsport groß geworden. Im Alter von sieben Jahren nahm er den Golfschläger zum ersten Mal in die Hand und ließ ihn seither nicht mehr los. Er durchlief als Kaderspieler alle Altersklassen des Golfverbands Niedersachsen/Bremen und wurde zweimal für den Jugendländerpokal nominiert. Aktuell liegt sein Hcp. bei -3 und sein Heimatverein ist der Osnabrücker GC.

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