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Vierfachführung um Wiesberger bei Qatar Masters

Am Moving Day des Qatar Masters erhalten sich viele Spieler die Chance auf den Sieg, Kieffer und Lampert dagegen schwach.

Reicht es zum ersten Sieg der Saison für Bernd Wiesberger? Er hat alle Chancen beim Qatar Masters. (Foto: Getty)
Reicht es zum ersten Sieg der Saison für Bernd Wiesberger? Er hat alle Chancen beim Qatar Masters. (Foto: Getty)

Nach einem vielversprechenden ersten Tuniertag, bei dem drei der vier Deutschen Starter gute Leistungen zeigten, scheint die Kurve von Tag zu Tag weiter abzufallen. Mit der Spitze haben die verbliebenen Maximilian Kieffer und Moritz Lampert nichts mehr zu tun, doch der Kampf um den Sieg ist ein spannender: Neben dem groß aufspielenden Österreicher Bernd Wiesberger liegen die ebenfalls stark spielenden Marc Warren, Branden Grace und Emiliano Grillo in geteilter Führung bei 13 Schlägen unter Par.

Wiesberger mit Siegchancen bei Qatar Masters

Bernd Wiesberger knüpfte gleich von Beginn der dritten Runde des Qatar Masters dort an, wo er tags zuvor aufgehört hatte. Bereits nach drei Löchern standen beim Burgenländer zwei Birdies auf der Score-Karte, es kamen im Verlauf des Moving Days noch drei weitere dazu. Zusammen mit einem Bogey unterschrieb er eine 68 und platzierte sich damit aussichtsreich auf dem geteilten ersten Rang. Für den Finaltag stehen ihm damit alle Möglichkeiten offen, sich den Titel zu sichern, vorausgesetzt er kann noch einmal die Leistung auf den Platz bringen, die er in den ersten drei Tagen zeigte.

Lampert nimmt sich Birdie-Auszeit

Für Moritz Lampert war es der zweite rabenschwarze Tag in Folge. Der 22-Jährige, der sich vergangenes Jahr durch drei Siege auf der Challenge Tour die Tourkarte sicherte, lag nach seiner Auftaktrunde noch auf dem geteilten dritten Rang. Das Problem: Seitdem kam kein einziges Birdie mehr hinzu. Nunmehr 36 Löcher blieb der Sandhäusener birdiefrei und liegt, bei insgesamt sieben Bogeys in Runde zwei und drei, auf dem vorletzten Platz (+2) von denen, die den Cut geschafft haben. Für das Finale am Samstag wird die Devise "Schadensbegrenzung" heißen.

Auch Kieffer fällt weiter zurück

Maximilian Kieffer, der als einziger Deutscher am zweiten Tag eine ordentliche Leistung auf den Platz bringen konnte, verpasste die Chance, sich nochmal in Szene zu setzen. Mit drei Bogeys und zwei Birdies verlor er insgesamt einen Schlag und rutschte auf den geteilten 39. Rang (-4) ab. Auch für ihn geht es also nur noch um die goldene Ananas, doch bei nur vier Schlägen Abstand zur Top Ten ist immerhin noch eine wahrnehmbare Ergebnisverbesserung am letzten Tag möglich.

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