Vice Golf – Die kreativen Ballkünstler aus dem Süden Deutschlands

Das Start-up aus München erobert den deutschen Bällemarkt. (Foto: Golf Post)
Das Start-up aus München erobert den deutschen Bällemarkt. (Foto: Golf Post)

Aus FLAKE Golf wird Vice Golf: Das Startup mischt mit seinen qualitativ hochwertigen und vor allem günstigen Bällen den Markt auf.

Köln, Deutschland

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Bei Vice Golf wird kostengünstige Qualität groß geschrieben: Das Viereinhalb-Mann starke Start-Up aus München hat sich als Golfballproduzent innerhalb von nur anderthalb Jahren einen Namen in der nationalen Golfszene gemacht. Dabei ist das Konzept simpel: Ohne teuren Zwischenhandel bietet Vice Golf – ehemals FLAKE Golf – seine Bälle durchschnittlich 50 Prozent billiger an.

“Golfbälle sollen nicht mehr kosten, als das Steak nach der Runde”

Mit innovativen Werbesprüchen wie “Golfbälle sollten nicht mehr kosten, als das Steak nach der Runde” treffen die beiden Geschäftsführer Rainer Stöckl und Ingo Düllmann besonders bei jungen Golfern genau den Nerv der Zeit. Wer hinter diesem Konzept verminderte Qualität vermutet, der sieht sich getäuscht. Die in Taiwan produzierten Bälle genießen höchste Standards und großes Ansehen bei den Pros. Warum die als FLAKE Golf bekanntgewordenen Münchener nun unter dem Namen Vice Golf ihre Bälle an den Endkunden bringen, erklären sie Euch im großen Golf-Post-Interview.

Golf Post: Von FLAKE Golf zu Vice Golf – Wie kam es zu der Namensänderung?

Ingo Düllmann, Vice Golf: Ganz einfach. Wir wollten internationaler werden. Die Assoziation mit FLAKE als Schneeflocke funktioniert auf dem englischsprachigen Markt leider nicht. Dort bedeutet to flake jemanden im Stich lassen. Diese negative Konotation ist natürlich nicht sehr hilfreich. Für uns ist die Brandbildung super wichtig. Mit Vice (to vice, einem Laster hingeben) geben wir uns unserem Laster, dem Golfsport total hin. Wir spielen bewusst mit dieser Konnotation. Wir wollen den Leuten ein Lebensgefühl des hippen, modernen Golfsports vermitteln. Mit unseren extravaganten Bällen hoffen wir vielleicht auch eingestaubte Strukturen aufzubrechen, ohne dabei natürlich die Etikette zu verletzen.

Golf Post: Wie genau sieht Euer Konzept aus?

Rainer Stöckl, Vice Golf: Anstatt zehn verschiedene Golfballmodelle anzubieten, konzentrieren wir uns lediglich auf das beste Modell in jeder Kategorie. Wir verzichten bewusst auf den teuren Zwischenhandel und umgehen die traditionellen Vertriebskanäle. Die Kosten steigen immens durch diverse Distributionswege. Wir bieten unseren Kunden somit hochwertige Bälle direkt über unseren Online-Shop an. So bleiben die Bälle günstig. Wir achten in erster Linie auf höchste Qualität. Durch den schlechten Dollar-Kurs mussten auch wir vor einem Dreivierteljahr die Preise minimal anziehen. Das ist im Wesentlichen auch der Grund, warum viele Hersteller billig in China produzieren lassen – die Qualität lässt unserer Meinung dort jedoch zu wünschen übrig. Wir produzieren speziell in Taiwan. Zum Vergleich: International produziert lediglich Callaway noch einen kleinen Prozentsatz seiner Bälle im Heimatland.

Die Wertschöpfungskette von Vice Golf. (Foto: Vice Golf)

Golf Post: Ein wesentlicher Punkt eures Erfolgs basiert auf individualisierten Bällen. Was dürfen wir in dem Sektor noch erwarten?

Ingo Düllmann, Vice Golf: In der Tat. Auch nach dem Re-Branding versprechen wir unseren Kunden dieselbe hochwertige Qualität mit den bekannten Designs zu den gleichen unschlagbaren Preisen. Der so sehr begehrte Pro-Shooter wird im Sommer ein Revival feiern und als 2. Sonderedition zurückkehren. Unseren PRO NEON, der durch sein einzigartiges Farbdesign für Aufsehen gesorgt hat, haben wir jetzt ganzjährig im Programm. Bisher gab es bei uns die Möglichkeit ab 144 Bällen diese bedrucken zu lassen. In cirka sechs Wochen werden wir einen noch kundenfreundlicheren Weg gehen und auch neue Wege in der Individualisierung beschreiten. Unsere Kunden können natürlich weiterhin ihre Bälle individualisieren lassen, wie sich möchten: Firmenlogo, Lieblingsverein, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Jahr werden wir noch ein oder zwei neue Bälle launchen. 2013 wird auf jeden Fall sehr spannend! Lasst Euch einfach überraschen!

Golf Post: Ingo, Rainer wir bedanken uns für das Gespräch!

Nach einem erfolgreichen Jahr 2013 traf Golf Post Anfang 2014 Vice Golf erneut, um sich über die aktuellen Entwicklungen mit Vice Golf auszutauschen. Neben den innovativen Golfbällen überzeugt Vice Golf nun auch mit umfangreichen Möglichkeiten zur Individualisierung der Golfbälle.

Vice Golf im Interview mit Golf Post

Hier geht es zu Vice Golf.

2 LESER-KOMMENTARE

... Ihre Meinung dazu.
  1. Eberhard

    Wer so viel Mut hat muss belohnt werden. Den Namen Flake fand ich auch klasse, aber Vice ist auch sehr klangvoll. Hauptsache die Bälle sind weiterhin spitze. Viel Erfolg!
    Viele Grüße aus Niederbayern
    Eberhard

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  2. Sterni

    Ich fand die Jungs und Ihre Idee immer schon spitze! Sich gegen die Großen zu stellen imponiert mir! Weiter so Jungs! Super Bälle!

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