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Brendon de Jonge führt bei Valspar Championship

13. Mrz 2015
Brendon de Jonge hat bei der Valspar Championship die Nase vorn. (Foto: Getty)
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Am zweiten Tag der Valspar Championship gewinnt Brendon de Jonge die Oberhand. Alex Cejka positioniert sich auf T16.

Viele Spieler hat der Cut die Chance auf das Wochenende gekostet. Keine Sorgen machen musste sich aber Brendon de Jonge, der heute eine 69 auf seiner Scorekarte unterschreiben konnte und damit bei sechs Schlägen unter Par die Führung bei der Valspar Championship übernahm. Doch auch wenn er als Spitzenreiter in den Moving Day einzieht, so sitzt ihm doch die Konkurrenz im Nacken: Auf dem zweiten Platz wartet gleich ein nicht zu verachtendes Quintett: Youngster Jordan Spieth liegt mit fünf Schlägen unter Par ebenso hinter dem 34-Jährigen aus Simbabwe wie der Schwede Henrik Stenson und die drei US-Amerikaner Ryan Moore, Derek Ernst und Kevin Streelman. Alex Cejka, der sich bemüht, an seinen Sieg in der vergangenen Woche anzuknüpfen, liegt bei zwei Schlägen unter Par auf T16.

Alex Cejka will auf seinem Erfolg aufbauen

Selbstbewusst war Alex Cejka nach seinem Playoff-Sieg bei der Puerto Rico Open in der vorangegangenen Woche gestern in die Valspar Championship gestartet. Für den Deutschen, der in der laufenden Saison zuvor bereits viermal in den Top 25 gelandet, aber auch sechsmal am Cut gescheitert war, bedeutete dieser Triumph eine Menge, denn es handelte sich dabei um seinen ersten Sieg auf der PGA Tour. Nun steuert der 44-Jährige erneut unter den besten 25 das Wochenende an. Am zweiten Turniertag notierte er eine 73er Runde, die ihm vorerst den geteilten 16. Rang einbringt. Insgesamt liegt er für das Turnier derzeit bei zwei Schlägen unter Par.


Vorjahressieger John Senden verpasst den Cut

Im vergangenen Jahr hatte sich der Australier John Senden den Sieg bei der Valspar Championship mit insgesamt sieben Schlägen unter Par gegen seinen nächsten Verfolger, den Amerikaner Kevin Na, durchgesetzt. In diesem Jahr lief es bis jetzt für den 43-Jährigen allerdings noch nicht ganz so rosig, erst einmal schaffte er es seit Beginn des neuen Jahres in die Top 25. Auch in dieser Woche hat der Titelverteidiger wieder nichts zu lachen, denn nach Runden von 74 und 71 verpasste er mit drei Schlägen über Par den Cut.

Jim Furyk: Alle vier Runden sollen stimmen

Zwar hat Jim Furyk mit drei Top-25-Platzierungen in seinen bisherigen drei Starts keinerlei Grund, sich zu beschweren, trotzdem lief bei dem US-Amerikaner in jedem seiner Turniere 2015 eine Kleinigkeit schief: Immer stimmte eine seiner Runden nicht und vermieste ihm die angepeilte Topplatzierung. Auf dem Copperhead Course im Innisbrook Resort, einem seiner Lieblingsplätze, auf dem der 44-Jährige schon so manchen Erfolg verbuchen konnte – einschließlich eines Sieges im Jahr 2010 -, soll dieser Lauf der negativen Art nun ein Ende finden. Der Mann, der, obwohl er einen der seltsamsten Schwünge der Tour sein eigen nennt, bereits eine 59er Runde auf seinem Karriere-Konto hat, geht nach einer 69er und einer 73er Runde mit Even Par und damit auf Rang T46 ins Wochenende.

Adam Scott verpasst ersten Cut seit drei Jahren

Erst in der vergangenen Woche war Adam Scott als einer der letzten großen Namen endlich auch mit einem Turnier ins neue Jahr gestartet. Davon, dass der 34-Jährige aus der Übung wäre, sah man allerdings keine Spur, als er sich bei der ersten World Golf Championship nach Jahresbeginn souverän auf T4 platzierte. Der Masters-Champion von 2013 sollte Leistungen dieser Art beibehalten, wenn er im April erneut Chancen auf den Majortitel haben will, aber vor dem Wochenende in Florida war davon nicht zu sehen. Stattdessen lässt der Australier auf den Triumph der letzten Woche diesmal eine Niederlage folgen – nach einer 75er Runde verpasste er mit vier Schlägen über Par den Cut und schafft es damit erstmals seit 2012 nicht ins Wochenende.

Aus für Jonathan Byrd trotz Hole-in-One

Ebenfalls ziemlich unerwartet kam der verpasste Cut von Jonathan Byrd am Ende des Turniertages, denn der konnte heute immerhin ein Ass notieren. Aber das Hole-in-One an der 15 reichte nicht aus, um seine bisherige Bilanz beim Turnier wieder zu richten und er musste sich mit zwei Schlägen über Par geschlagen geben. Mit Assen hat der 37-Jährige Erfahrung: 2010 gewann er die Shriners Hospitals for Children Open nach einem Hole-in-One im Playoff. Es war das erste Mal in der Geschichte der Tour, dass ein Turnier mit einem Hole-in-One gewonnen wurde.

Das Zwischenergebnis der Valspar Championship

Pos Spieler Runde 2 Gesamt
1 Brendon de Jonge -2 -6
T2 Jordan Spieth -4 -5
T2 Henrik Stenson -1 -5
T2 Ryan Moore -3 -5
T2 Derek Ernst -1 -5
T16 Alex Cejka 2 -2
T85 John Senden 0 3
T46 Jim Furyk 2 0
T96 Adam Scott 4 4

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Stand vom 2015-03-13 23:32:09

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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