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Michelle Wie will Titel bei US Women’s Open verteidigen

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07. Jul 2015
Endlich geschafft: Nach einigen enttäuschenden Jahren hält Michelle Wie 2014 ihren verdienten Pokal im Arm. (Foto: Getty)
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Sandra Gal und Caro Masson gehen mit Rückenwind in die US Women’s Open, Michelle Wie aber will den Titel nicht so leicht hergeben.

Vor der Open Championship bei den Männern gibt es erstmal bei der US Women’s Open Major-Golf auf die Augen. In Lancester, im US-Bundestaat Pensylvania, treten die besten Proetten der Welt um 625 Punkte im „Race to the CME Globe“, der Saisonwertung der Damen, um ein Preisgeld von vier Millionen US-Dollar und die Ehre an, seinen Namen auf die Plakette am Pokal gravieren lassen zu dürfen. Und das auch noch mit einer guten Portion Tradition dabei, denn die US Women’s Open, die erstmals 1946 ausgetragen wurden, sind das älteste Turnier im aktuellen Turnierkalender der LPGA Tour.

Ein ganz besonderes Augenmerk wird bei der US Women’s Open 2015 auf Michelle Wie liegen, nicht nur, weil sie Titelverteidigerin ist. Die Amerikanerin hat gerade zu Beginn ihrer Karriere das Damengolf in eine neue Sphäre befördert. Sie wusste um ihre Schokoladenseiten, vermarktete sich geschickt und wurde sogar auf die Herren-Tour eingeladen. Mit 16 Jahren, obwohl sie erst mit 18 offiziell Mitglied der LPGA Tour werden durfte, unterschrieb sie einen Werbevertrag über 35 Millionen US-Dollar im Jahr, und wurde von einem Tag auf den anderen eine der wohlhabendsten Sportlerinnen der Welt


US Women’s Open 2014 – Michelle Wie packt’s

Aufgrund der großen Aufmerksamkeit, die Wie auf sich zog, wurde sie von verschiedenen Herren-Touren eingeladen und schaffte als zweite Frau überhaupt den Cut bei einem Herren-Turnier auf der Asian Tour. Anschließend schlug sie, auf Einladungen der Veranstalter, auch auf der European- und der PGA-Tour ab, wo sie aber jeweils als Letzte den Cut verpasste. Lange blieb sie sportlich schuldig, was sie an Erwartungshaltung ausstrahlte, bis es 2014 auf Pinehurst No. 2 – eine Woche bevor die Männer dort spielten und sich Martin Kaymer den Titel holte – bei ihrer elften US-Women’s-Open-Teilnahme und ihrem 38. Major-Start insgesamt endlich klappte.

Gute Aussgangslage für Deutsche bei US Women’s Open

Aus deutscher Sicht machen die vergangenen Auftritte von Sandra Gal un Caroline Masson viel Hoffnung auf ein positives Abschneiden der beiden beim dritten Major des Jahres. Besonders Sandra Gal spielt aktuell wieder das Golf, das sie zur besten deutschee Vertreterin auf der amerikanischen Tour machte. Vor allem ihre Konstanz beeindruckt, die 30-jährige verpasste 2015 noch keinen Cut. Ihre letzten drei Turniere beendete sie in den Top 20 – keine schlechten Voraussetzungen, um in ein Major zu gehen.

Caroline Masson hingegen erlebt zur Zeit alles andere als eine Sahne-Saison, kann aber auf einen tollen vierten Platz vergangene Woche auf der Ladies European Tour bauen und dementsprechend mit Schwung in die US Women’s Open gehen. Auf der LPGA Tour lief bisher wenig zusammen, viele verpasste Cuts, nur eine Top-Ten-Platzierung im März. Da ist das Major doch der perfekte Zeitpunkt, um die Wende einzuleiten.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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