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Die Woche ganz im Zeichen der U.S. Open

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10. Jun 2013
Bei der U.S. Open geht's in diesem Jahr darum, so nah wie möglich am "Korb" zu liegen. (Foto: Getty)
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In dieser Woche blickt die versammelte Golf-Welt gespannt nach Ardmore, Pennsylvania, auf das zweite Major der Saison. 

Im Merion Golf Club, nord-westlich von Philadephia gelegen, trifft sich an diesem Wochenende die Prominenz des globalen Profi-Golfs, um acht Millionen U.S. Dollar unter sich aufzuteilen. Aber für einige der Spieler ist nicht nur das Preisgeld der Anreiz, sondern vielmehr die Möglichkeit, bei einem Major-Turnier den ersten Platz zu erreichen und sich damit regelrecht „unsterblich“ zu machen.


Alle Großen mit dabei

Wenn man alle großen Namen aufzählen würde, die an diesem Wochenende bei der U.S. Open die Schläger schwingen, könnte man nahezu die komplette Teilnehmerliste auflisten: Tiger Woods und Rory McIlroy natürlich, die mit Masters-Champion Adam Scott auf die ersten zwei Runden gehen und einen höchst attraktiven Flight bilden, Publikumslieblinge Phil Mickelson und Rickie Fowler sind dabei, genauso wie Bubba Watson und Titelverteidiger Webb Simpson.

Martin Kaymer und Marcel Siem

Aus deutscher Sicht liegt der Fokus auf Martin Kaymer und Marcel Siem. Mit den beiden Rheinländern gehen zwei Spieler ins Rennen, die beim Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden wollen. Beide hatten vor der U.S. Open länger pausiert, um sich vorzubereiten und auf den Punkt fit zu sein. Leicht wird das nicht. Der 6397 Meter lange Par-70-Kurs wird, wie man es bei der U.S. Open gewohnt ist, top präpariert sein und über harte und pfeilschnelle Grüns verfügen.

Siem schreibt auf seiner Facebook-Seite, dass Angel Cabrera, der Zweitplatzierte des Masters, auf einer Übungsrunde zu ihm sagte, am Ende werde keiner unter Par sein.  Bei welchem Score auch immer der Gewinner letzten Endes landet, höchste Spannung und tolles Golf sind garantiert.


US Open 2013 - Tag 1 in Bildern

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Ungewohnte „Fahnen“

Traditionell gibt es auf dem East-Course des Merion GC keine Flaggen, wie sie sonst üblich sind, sondern Weidenkörbe auf dem Flaggenstock. Der Legende nach hat sie Kurs-Designer Hugh Wilson auf einer England-Reise bei Schäfern gesehen und in die USA mitgebracht. Seit mindestens 1916 wird also auf „Körbe“ gespielt.

Die European Tour zu Gast in Frankreich

In Frankreich, 40 Kilometer südlich von Calais, findet derweil ein Side-Event der European Tour statt. Bei der Najeti Hotels et Golfs Open in St. Omer tritt aufgrund der zeitgleichen Terminierung mit der U.S. Open eher die zweite Garde der europäischen Tour an. Moritz Lampert macht nach seinem geteilten 30. Platz bei der Lyoness Open ein weiteren Versuch, um auf sich aufmerksam zu machen.

Besonders wichtig ist das Turnier in dem Sinne, dass in der nächsten Woche ein Re-Ranking der Kategorien statt findet. Mit einer guten Platzierung könnte Lampert in eine bessere Kategorie rutschen, und somit mehr Einladungen zu Turnieren erhalten. Die LPGA Tour und die Champions Tour machen in dieser Woche eine Pause.

Hier die TV-Zeiten.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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