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Max Kieffer bester Deutscher in der Türkei

31. Okt 2015
Auf der zweiten Hälfte drehte Max Kieffer seine Runde in die richtige Richtung. (Foto: Getty)
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Max Kieffer bekommt am Ende seiner Runde die Kurve, in Führung liegen Jaco Van Zyl und Victor Dubuisson.

Maximilian Kieffer schaffte es am Moving Day, seine anfänglich mäßige Runde auf der Back Nine zu wenden, während sein Landsmann Marcel Siem auf den letzten Löchern Schläge verschenkte. Der Österreicher Bernd Wiesberger vergibt weiter die Früchte seines hervorragenden Auftakts. In Führung liegt, wie schon nach den Runden zuvor, der Südafrikaner Jaco Van Zyl. Allerdings muss er seine Spitzenposition inzwischen mit dem Franzosen Victor Dubuisson teilen, der sich bei -16 zu ihm ans obere Ende des Tableaus gespielt hat.

Maximilian Kieffer rettet Runde mit Back Nine

Für Maximilian Kieffer galt nach den ersten neun Löchern seiner dritten Runde: Es kann nur besser werden. Nach vier Bogeys und keinem einzigen rettenden Birdie sah es für den Düsseldorfer am Tag vor der entscheidenden Runde alles andere als rosig aus. Auf der Back Nine allerdings konnte der 25-Jährige, der in der laufenden European-Tour-Saison nur zweimal den Cut verpasste – und das auch erst kürzlich – schließlich aufatmen. Noch ein vereinzeltes Bogey fiel, ansonsten rettete er seine Runde aber gekonnt mit vier Birdies und einem Eagle – bereits auf seiner gestrigen Runde war seinem Schläger ein „Adler“ entflattert. Nach einer 71er Runde (-1) liegt er derzeit bei fünf Schlägen unter Par auf dem geteilten 32. Platz.


Marcel Siem mit Kontrastprogramm

Marcel Siem hingegen machte es genau entgegengesetzt. Die bis dato hervorragende Runde des Mettmanners kippte auf den letzten Löchern und nahm ihm so die Möglichkeit, sich vor dem Finaltag noch weiter ins Mittelfeld zu spielen. Auf den ersten 14 Löchern hatte er eine gänzlich bogeyfreie Vorstellung mit sechs Birdies abgeliefert, nur um dann mit zwei Bogeys auf den letzten vier Löchern seine Runde zu trüben. Er punktete trotzdem mit einer 68er Runde (-4), die für ihn allerdings derzeit nur insgesamt einen Schlag unter Par und den geteilten 54. Platz bedeutet.

Bernd Wiesberger muss am Finaltag Schaden begrenzen

Eine weniger erfreuliche Bilanz konnte Bernd Wiesberger bei seiner Rückkehr ins Clubhaus ziehen. Nachdem er gestern mächtig Plätze und damit seinen Rang in den Top Ten eingebüßt hatte, schaffte er es auch heute nicht, seinem Spiel eine neue Richtung zu geben. Ein Doppelbogey und vier einfache Schlagverluste standen auf der Scorekarte am Ende drei Birdies gegenüber. Mit dieser 75 (+3) manövrierte sich der gebürtige Wiener weiter in die Misere und liegt derzeit bei Even Par auf dem geteilten 60. Platz, sodass es für ihn am Finaltag nur noch darum gehen wird, möglichst viele Plätze gutzumachen und so Schadensbegrenzung zu betreiben.

Rory McIlroy und die dritte 67

Eine Zahl hat es Rory McIlroy in dieser Woche ganz besonders angetan: Die 67. Bereits die dritte 67er Runde in Folge konnte der Nordire am Moving Day in der Türkei unterschreiben, aber während die letzten beiden Runden noch gänzlich bogeyfrei über die Bühne gegangen waren, gelang ihm das diesmal nicht. Zwei Bogeys an der 3 und der 10 notierte er, dafür war allerdings an der 13 auch erstmals ein Eagle dabei. Mit 15 Schlägen unter Par liegt er in Schlagdistanz zu den beiden Führenden und kann somit in der morgigen Finalrunde vom geteilten dritten Platz aus angreifen.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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