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Turkish Airlines Open: Martin Kaymer in den Top 15

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09. Nov 2013
Martin Kaymer spielt sich nach einer starken dritten Runde bei der Turkish Airlines Open in die Top 15. (Foto: Getty Images)
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Kaymer und Kieffer erneut stark. Victor Dubuisson führt überraschend vor Ian Poulter und einem Quartett um Tiger Woods.

Unter strahlendem Sonnenschein durften die Profis heute ungestört eine Runde Golf bei den Turkish Airlines Open spielen. Zwei Franzosen spielten sich dabei in den Vordergrund: Victor Dubuisson setzte sich von seinen Konkurrenten ab und ging mit einer 63er-Runde (-9) in Führung. Raphael Jaquelin spielte eine Traumrunde und beendete den Tag mit 62 (-10) Schlägen als geteilter Dritter. Tiger Woods konnte an seine starke Leistung des Vortages anknüpfen und kehrte mit 68 (-4) Schlägen ins Clubhaus zurück.  Er befindet sich mit Raphael Jaquelin, Alejandro Canizares und Henrik Stenson auf dem geteilten dritten Platz. Der FedEx-Cup-Champion Henrik Stenson glänzte mit tollem Golf, vergab den zweiten Platz allerdings mit einem Bogey auf der letzten Bahn. Von den deutschen Teilnehmern glänzten vor allem Martin Kaymer und Marcel Siem. Beide liefen in der dritten Runde erneut zu Höchstleistungen auf und machten Plätze im Leaderboard gut.

Kaymer und Kieffer immer stärker, Siem solide

Martin Kaymer erwischte einen wechselhaften Start auf der dritten Runde der Turkish Airlines Open. Mit zwei Birdies und zwei Bogeys auf den ersten sechs Löchern ließ der Mettmanner keine sichere Prognose über den Ausgang des Tages zu. Mit zunehmenden Sonnenschein fand der 28-Jährige seinen Rythmus und beendete die Runde mit vier Birdies auf der Back Nine. Der Deutsche ging am Ende mit 68 (-4) Schlägen zurück ins Clubhaus und liegt damit auf einem geteilten 14. Platz. Auch Maximilian Kieffer konnte sich im Vergleich zum Vortag deutlich verbessern und gesellte sich ebenfalls mit 68 (-4) Schlägen zu seinem Kollegen aus Deutschland. Der 23-Jährige machte hiermit die schwache Runde vom Vortag (+1) vergessen und gab sich hinterher zufrieden: „Heute habe ich wieder sehr gut gespielt, doch leider konnte ich auf den ersten 14 Löchern nicht alle Chancen nutzen. Das Finish hinterlässt aber ein gutes Gefühl und eine gute Ausgangsposition für die morgige Finalrunde.“ Für Marcel Siem lief es zunächst ebenfalls rund, mit zwei Birdies an den ersten sechs Löchern erwischte er einen guten Start. Leider fehlte Siem in seiner heutigen Runde die Konstanz und er spielte außer vier Birdies auch vier Bogey, was einem Par 72 entsprach und ihn nach der dritten Runde der Turkish Airlines Open auf T53 zurückwirft.



Turkish Airlines Open 2013

Tag der Franzosen in Antalya

Victor Dubuisson ist der Mann der Stunde in der Türkei: der Franzose war bereits gestern gleichauf mit den Großen der Branche und konnte sich heute sogar mit 63 (-9) Schlägen an die Spitze des Feldes setzen. Neben dem Überraschungsmann Dubuisson richteten sich alle Blicke auf Raphael Jaquelin: Der Mann aus Lyon war lange Zeit auf dem besten Weg, einen neuen Platzrekord aufzustellen und kehrte letztendlich mit zehn Schlägen unter Par ins Clubhaus zurück. Bemerkenswert war hierbei, dass er mit vier Birdies an den ersten vier Löchern einen Sensationsstart hinlegte und am fünften Loch einen Double-Bogey folgen ließ. Davon scheinbar völlig unbeeindruckt, spielte er erneut vier Birdies in Folge. „Rythmus ist der Schlüssel zu meinem Spiel, seit Beginn der Woche spüre ich, dass der Rythmus da ist und dann passiert sowas“, sagte der 39-Jährige nach der Runde. Jaquelin ist seit 1998 auf der European Tour und liegt derzeit auf Rang 143 der Weltrangliste.

Bernd Wiesberger dreht auf

Der einzige Österreicher im Feld, Bernd Wiesberger, erwischte einen Sahnetag und rutschte mit einer starken Leistung in die Top 20. Mit 66 (-6) Schlägen beendete er seine Runde und steht damit auf einem geteilten 15 Rang. Der 28-Jährige konnte sich damit im Vergleich zum Vortag um satte 27 Plätze verbessern und startete die Finalrunde der Turkish Airlines Open von T21.

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Jochen Barth

Jochen Barth - Freier Autor

ist frisch vom Golfvirus infiziert und arbeitet fleißig an seinen Grundlagen: Abschlag, Chip und Putt. Jochen hat sich vor seiner Zeit bei Golf Post mehr mit dem runden Leder als mit dem kleinen Golfball beschäftigt, seitdem er allerdings Adam Scott zugeschaut hat, ist er großer Fan.

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